Montag, 19. November 2007

Weihnachtsessen gesichert ...

Ni hao !

Der Bericht heute wird etwas kürzer ausfallen – denn diesmal gibt es nicht viel Neues zu berichten.

Freitag waren wir Bowling spielen – und dafür das es eine chinesische Anlage war die gar nicht mal so übel. Um den Abend dann etwas länger werden zu lassen haben wir dann dort das volle Programm auch gleich mitgenommen – das hieß dann Bogenschießen und Billard. Bilder davon gibt’s aber nicht – irgendwie kamen wir einfach nicht dazu welche zu machen – aber jeder kann sich ja vorstellen was man darunter versteht – is im Grunde wie in Deutschland.

Auf dem Weg zurück sahen wir dann ein Auto, was wir eindeutig als Mercedes enttarnten (siehe Bild) – aber was war das?? Wieder ein Fake bzw. eine Kopie die dem Original zum Verwechseln ähnlich sieht.
Ein Blick von der Seite zeigt dann aber, dass es kein Mercedes ist. Oder hat da jemand Zweifel? ;-)

hier der Fake:









Das Original:



Samstags war ich dann den ganzen Tag über Tennisspielen. Endlich hat sich hier einer aus der Firma gefunden – der auch Tennis spielt (und kein Tischtennis – da gibt es hier dutzende).
Allerdings hat es ein wenig gedauert bis ich den Platz gefunden hatte, denn der lag schließlich mitten in einem Wohngebiet.
Zu Anfangs kamen 2 Chinesen (zum Spielen) und meine „Sekretärin Lily Li“ (zum gucken) mit – am Ende waren wir dann aber insgesamt 7 Mann auf dem Platz, da ständig welche mit mir spielen wollten. Nun hab ich aber soviel Telefonnummern, sodass es nun weniger das Problem ist einen Tennispartner zu finden.
Zu bemängeln war nur, dass der Platz aus Beton war, und die Auslaufzonen nicht gerade üppig. Na gut – und das Wetter war auch einfach noch zu heiß (aber das hört man jetzt im kalten Deutschland bestimmt nicht gerne ;-)
Abends gingen wir dann wieder ins Deutsche Eck essen, und haben eine Super Möglichkeit für Weihnachten gefunden – denn dort bieten die extra zu Weihnachten auch Gans mit Klößen und Rotkohl an.

Bei mir gabs diesmal im Deutschen Eck Bratwurst


und bei Chris - gabs als Schwabe an Spätzle kein Weg vorbei



Zu erwähnen ist noch dass das Restaurant früher einmal von Deutschen geleitet wurde, die dann aber aufgrund von mangelndem Interesse das wieder sein lassen haben – die Lokalität dann eine Zeit lang stillstand – und als sich die Deutschen wieder aufgeregt haben warum es denn nicht mehr offen hat - sich nun ein Chinese gefunden hat, der das nun nach „Rezept“ nachkocht … - aber dafür schmeckt es ziemlich gut – naja – vielleicht ist man den deutschen Geschmack von Mutti und Oma nicht mehr gewohnt ;-)

Weil ich gerade von Essen rede - vor meiner Wohungstür hat das gewartet - ach nee . Ich meinte Haustier - nicht Essen ;-)


Apropo - hier auch mal ein Bild von unserem Helokopter den wir vor 3 Wochen auf der Messe ersteigert haben

(der fliegt wirklich - ist nicht irgendwo aufgehangen)

Unser 24. Dezember ist nun also auch fast gesichert. Allerdings ist hier am 24./25./26. kein freier Tag – sodass es dann frühs wieder zeitig rausgeht – aber vielleicht hat mein Chef ja auch ein wenig Einsicht – sodass ich schon ein wenig zeitiger von Arbeit losmachen kann.

Am Sonntag ging es dann einfach nur in die Stadt – um ein wenig shoppen zu gehen. Sonst war nichts neues – nun fiebern wir alle schon hier Sylvester entgegen, denn dann geht’s auf eine Insel in Thailand.


Apropo Urlaub – heute erzählten mir meine Kollegen, dass es ja das Frühlingsfest hier gibt (das ist die chinesische Variante für Sylvester) – gefeiert wird je nach chinesischem Kalender im Januar oder Februar. Und die meinten dann ganz einfach – dass jede Firma dort 10 Tage stillsteht. Da hab ich aber gehorcht – dass heißt nun noch mal 10 Tage Urlaub …..

… in Xiamen soll da hier aber nichts los sein. Da hier so viele Ausländer wohnen, und alle Geschäftstreibenden von anderen chinesischen Provinzen kommen – fahren alle zu ihren Familien. Die Stadt ist dann wie ausgestorben – so haben auch 2 Tage alle Geschäft geschlossen.
Das ist ja dann noch mal ein Grund irgendwo hier in den Süden von Asien zu fliegen – haben da vorerst an die Philippinen gedacht - den Flug gibt’s von Xiamen hin / zurück für 200 EUR.
Und da es im Februar sowieso kalt ist – werden wir uns dann noch mal mit Sonne voll tanken – wenn alles so läuft wie wir uns es vorstellen.

Hier ein Bild vom Fischessen am Sonntag abend - also viel mehr ein Bild von der Fischtheke - man steht echt davor und weiß nicht welchen man nehmen soll ... man hat es in China wirklich nicht einfach ...




Achso - Friseur gabs auch wieder - diesmal mit Kopf und Rückenmassage - und 3x Haarewaschen !! Hat alles sicherlich eine Stunde gedauert - und bezahl haben wir umgerechnet 3 EUR - das ist mal Service!

Wenns was neues gibt – dann steht das sicherlich hier …. Also bis demnächst

zai jian

Andre

Montag, 12. November 2007

Orchester - Wandern - KTV

Hallo, da bin ich wieder … um neues von hier zu berichten.

... zum Rückblick der Woche:

Letzte Woche habe ich nun auch mein neues Visum bekommen - bis Ende April kann ich offiziell bleiben - sogar mit der "Multi-Entry-Variante" - da hat meine Firma aber mal was feines hinbekommen (die meinten dann aber auch - man müsste nur die richtigen Leute kennen ...)

Mittwoch war hier in der Firma ein deutscher Lieferant zu Besuch, um Verträge abzuschließen. In der Firma kommt fast jede Woche Besuch aus den anderen Teilen der Welt an (Australier, Südafrikaner, Amerikaner, Malaysianer, Araber …) – aber dem deutschen Trupp hat man sofort angesehen das sie deutsche waren. Am Ende fragten mich die Leute aus der Abteilung, woran ich das erkannt habe – aber erklären konnte ich es nicht. Vielleicht das Gesicht, der Gang, die Art und Weise aufzutreten – wobei das nicht heißen soll, dass die sich wie aufgespielt haben – eher im Gegenteil – zurückhaltend. Die Australier die auch einmal hier waren kamen schon lautstark aus dem Fahrstuhl und haben von jeder Abteilung Fotos gemacht. Als Einziger Ausländer in der Firma, bin ich aber auch immer gleich ein Anlaufpunkt für Gespräche – um ein wenig von dem Geschäft wegzukommen.
Am Abend ging ich dann noch mit dem Deutschen Essen – ist schon was anderes ob man einfach chinesisch ist, oder in einem noblen Restaurant.

Die Woche war dann wieder mehr oder weniger schnell vorbei.

Freitag Abend sind wir in ein Philarmonica Konzert gegangen – dirigiert von einer chinesischen Berühmtheit (die man aber nur in China kenn) – ich fand es ziemlich gut. Thema war „Boat on the sea“ – das ganz erinnerte dann eher an eine Filmmusik.




Orchester-Video (6MB)



Anschließend wurde eine Pianospielerin vorgestellt, welche noch ihr Können zum besten gab.


Eine Art Opernhaus in Xiamen (Music Island philarmonic hall)


Orchester …

Am Samstag ging es dann zusammen mit Chris und seinen Arbeitskollegen in die Berge zum Wandern – besser gesagt – es ging in die Felsschluchten und versteckten Höhlen der Insel.

Los ging es von der Universität. Eigentlich sind Chinesen immer pünktlich – aber irgendwie haben es 2 von den 4 die mitgekommen waren nicht pünktlich geschafft, sodass wir erst noch mal bei McDonalds gefrühstückt haben (es war ja immerhin erst 10 Uhr morgens – und das an einem Samstag, wo man sich erst einmal ausschlafen sollte)


Treffpunkt am gate der XiaDa (Xiamen Daxue = Xiamen Großlernanstalt = Xiamen University ;-)

Vorerst ging es zu dem Nanputo-Tempel - der zur Zeit aber mehr Baustelle ist.
Dem Tempel ist ein riesiger Teich vorgelagert, in dem tausende von Fischen und Schildkröten leben. Unsere chin. Wanderbegleiter meinten dann auch, dass jeder einen Fisch in den Teich schmeißen kann, und dann viel Glück erhält.





Chris und seine Arbeitskollegen


Nanputo-Tempel


sich sonnende Schildkröten (zusammen in dem Teich mit den Fischen)


Nanputo und ich ;-)

Im Inneren des Tempels sieht man dann ganz viele Räucherstäbe, die einem irgendwie Kopfschmerzen bereiten. Und an jeder Ecke betende Leute – die mit irgendeiner Art Verbeugungs-Zeremonie zu Buddha sprechen.


Betenden Chinesen


Überdimensionierter Räucherstab (wenn man dem nahe gekommen ist war man wie benebelt)

Hinter dem Tempel beginnt dann ein Bergmassiv – und wir wussten nicht richtig wo die anderen mit uns hin wollten. Im Endeffekt stellte sich heraus, dass sie einen Schleichweg gesucht haben, um kostenlosen Eintritt in den botanischen Garten zu erhalten.


Nachfolgend einer paar Bilder auf dem Weg von unten nach ganz oben und Bilder vom botanischen Garten – vorbei an Höhlen, Felsen und Schluchten.


Höhlengänge ….


Kletterpartien in den chinesischen Bergen


Felsschluchten


Ausgewaschene Wanderwege



Von oben hatte man dann einen herrlichen Blick auf das Gelände der Universität und Westseite der Insel und zu Gulangyu.


Da ist das Uni-Gelände – dahinter direkt das Meer – so stellt man sich doch einen Campus vor!


Blick auf Gulangyu


Ein Foto muss sein – auch wenn ich nicht gerade sicher stehe


… bald werden die Wohnhäuser auch schon nicht mehr stehen. Dafür wird es dann neue Bürotürme geben. Jetzt schon zählt Xiamen zu den Top 3 Investionsgegenden in China (gleich nach Shanghai und Peking)


Schleichweg in den botanischen Garten ….

Angekommen in einen Park mit herlichen Tümpeln und Vogelgezwitscher …


… mit Kakteen …


… und einer bezauberten Aussicht auf das Stadtzentrum von Xiamen




Wander-Video (5.5 MB)






All das wurde aber dadurch betrübt, dass dieser Mann (rechts) unsere Eintrittskarten (im Gesamtwert von 24 EUR sehen wollte – da wir aber illegal über einen Schleichweg in den Park sind konnten wir keine vorzeigen – wir sind dann mehr oder weniger von ihm abgehauen – und so wie ich es gesehen habe, hat die eine Chinesin ihm dann das Geld zugesteckt – sodass die nicht vor uns ihr Gesicht verlieren (da sie uns ja in die missliche Lage gebracht hatten)


Gefräßige Koi-Karpfen im Teich (links das ist ein Brötchen – um sich die Größe vorzustellen)


Fliegenden fische – oder doch nur eine Wasserspiegelung ?? (Tipp: am besten mal Monitor um 180 Grad drehen ;-)


Chris und ich vor einem Tempeleingang

Zwischendurch trafen wir dann im Park auf einen Mönch – der viel zu erzählen hatte (natürlich nur auf Chinesisch) – aber mir kam es so vor (mit dem bissel was ich so verstanden hab), dass der über uns Ausländer gelästert hätte, und meinte, dass die Chinesen sich alles so schnell wie möglich an Wissen aneignen sollten, um dann nicht mehr auf die Ausländer angewiesen zu sein.
Als wir dann die Chinesen gefragt hatten, was er denn so sagte, meinten die nichts besonderes – und blieben ganz stumm – ansonsten haben sie auf jede Frage ein Antwort – aber das wollten sie uns nicht sagen.

Nach der Wanderung begaben wir und dann an den Strand, um wieder Quad zu fahren und ein wenig das Meer und die Sonne zu genießen.


Strand – aber keine Leute weit und breit ….

Was macht man wenn in China die Sonne scheint? ;-)

…. Genau – Regenschirm rausholen ….

Hier übrigens mal wieder eins der chinesischen Fakes (im Automobilbereich) – sieht das nicht täuchend echt wie ein Kühlergrill von Audi aus? Is aber keiner ;-) – so sieht man das hier dauernd – da denkt man – oh – ein Mercedes, Landrover, BMW X5 – aber dann ist es eine chinesische Marke … - im kopieren sind die echt spitze ;-)



Am Sonntag wollte ich eigentlich wieder mit dem Rad fahren – um ein wenig die Gegend rund um den Hafen zu erkunden – aber frühs erhielt ich dann einen eine SMS von Arbeitskollegen, dass sie mich gerne zum KTV (Karaoke) einladen wollen – und da konnt ich ja nun nicht absagen – sonst wären die traurig gewesen.

hier ein paar Bilder ;-)

Leute aus meiner Abteilung


im Duett ;-) (links Lili, rechts Jody)


Lily, Salla und Jody - mit der typischen Pose (macht jeder Chinese auf Fotos ;-)

Die Karaoke Bar war zwar nobler und hatte bessere Technik, aber die Auswahl an englisch-sprachigen songs war nicht so rießig.
Irgendwie finde ich es schon erstaunend, wie gut die doch alle singen können – da könnte jeder Kandidat bei DSDS oder popstars oder was es da sonst noch gibt einpacken..




Karaoke-Mitschnitt (3 MB)



So verbrachte ich dann meinen Sonntag bis Mittag im Bett, dann zum Karaoke, dann noch bissel einkaufen – und dann hab ich mir noch einen James-Bond Film reingezogen – aber ohne Martini (der kam gar nicht drin vor) – hab mir Whisky-Cola gemixt ;-).

Das wars wieder …..
Bye

Andre

Montag, 5. November 2007

In Xiamen verfärben sich langsam die Blätter …. (BYKE & HOT SPRINGS)




!Nachgliefertes Video! (ich hoffe es funktioniert nun ;-)

Video Fahrradtour am Strand (4MB)





Ich dachte schon – wann kommt denn hier mal der Herbst? Seit ein paar Tagen trifft er aber nun auch hier ein – aber schließlich ist ja schon November. Es wird auch etwas kühler – aber tagsüber immer noch warm genug um kurzärmlich rumzulaufen. Für die Abendstunden ist es aber schon besser etwas langes einzupacken.

Heute bin ich mal mit Fahrrad auf Arbeit gefahren – dauert auch fast genauso lang wie mit Bus, nur das ich nicht auf den Bus warten muss, und so noch frühs etwas Morgensport mache.

Einige Chinesen haben zwar komisch geschaut – was denn der Ausländer da mit Fahrrad kommt … aber so hab ich frühs eine schöne kleine Radtour.

Letzte Woche war nun wieder nichts weiter Erwähnenswertes auf Arbeit. Mein Chef war in Australien um dort Geschäfte zu machen – und so schlenderte die Abteilung so vor sich hin (und ich mit). Ich hab mir so eine Art Qualitäts-Management Handbuch geben lassen ( Manager Manual) in der so alles über die Firma drin steht.
Dort hab ich gelesen – das die ganze oberste Führungsetage und mein Chef alle „undergraduated“ sind – also ohne Uni-Abschluss (mehr oder weniger Studienabbrecher ;-)

In dem nun hinter mir liegendem Wochenende – hatten wir uns vorgenommen Samstag in die „Hot Springs“ zu fahren (eine Therme), und dann am Sonntag eine Radtour am Strand zu unternehmen.
Aber das wurde dann alles ein wenig durcheinander gehauen. Der Grund war unsere Planung für Sylvester und dem dazugehörigem Trip nach Thailand.

Eigentlich wollten wir den Flug über Internetbuchen – 3 Mann in einem Flugzeug – zur gleichen Zeit. Aber das Buchungssystem von AirAsia machte uns da einen Strich durch die Rechnung. Nachdem wir 2 verschiedene VISA-Karten ausprobiert hatten, und dann immer noch eine Fehlermeldung kam – sind wir dann direkt zum Flughafen zum AirAsia schalter um dort die Sache zu klären um so endlich den Flug in der Tasche zu haben.
Dort angekommen meinte die Mitarbeiterinnnen (von denen keiner englisch Sprach) – dass es für unser Wunschabflugdatum keine Flüge mehr geben würde. Die Kommunikation lief übrigens – da ja keiner englisch konnte – mit einer anderen Frau am Telefon die wahrscheinlich irgendwo in Shanghai gesessen hat – und uns so alles mitteilte ;-)

So waren nur noch Flüge übrig die einen Tag später losgingen und einen Tag früher zurückführten – und das alles zu einem Preis, der 100 EUR teurer war als der im Internet. (100 EUR in China sind schon viel Geld!).
Also sind wir erstmal zur Beratung und weiterer Internetrecherche zurück in die Wohnung – um den Preis im Internet noch einmal abzuchecken. Dort kostete der gleiche Flug genau 100 EUR weniger! Aber da war nun das Problem –was machen? Im Internet buchen ging bis dahin nicht – und am Schalter war es zu teuer. Dann haben wir versucht erstmal einzeln zu buchen – und siehe da – es ging!
Unser Flug startet nun am 29.12 und am 5. Januar kommen wir wieder zurück.
So hatten wir am Samstag bis zum späteren Nachmittag damit verbracht einen einzigen Flug zu buchen. Es lohte sich also nicht mehr um zu den HotSprings zu fahren. Was nun? Also eine Fahrradtour zum Strand!

Unser erstes Ziel mit dem Rad war das Exhibition-Center von Xiamen – wo eine Messe von Modellfahrzeugen und Flugzeugen und deren Einzelteile stattfand.


Futuristische Gebäudearchitektur




Im Inneren der Messehalle


Fahnen im Wind




Dort gab es einen Ferngesteuerten Helikopter (Länge ca. 75 cm) für umgerechnet 15 EUR.
Wir leisteten uns den Spaß und nahmen den dann mit nach Hause. Allerdings müssen wir unsere Flugkünste noch trainieren. Es ist gar nicht so einfach so ein Ding zu steuern …. Aber Bilder dazu dann nächstes mal.
Weiter wollten wir nach einem Messeplan fragen – wobei uns keiner helfen konnte – da es so was irgendwie nicht gibt (die Termine werden erst immer 1 bis 2 Wochen vorher festgelegt) Zwischendurch führte man uns fast in das Büro des MesseManager – da die dachten wir wollten irgendwelche Produkte auf der Messe ausstellen – und seien an mehreren Ständen interessiert. Dabei lief die Kommunikation wieder über zig verschiedene Telefonapparate – da keiner englisch konnte.
Dabei kann ich gleich nebenbei erwähnen – um den Kommentar zu beantworten – das mein Chinesisch eher schlechter geworden ist ;-) Hab hier noch nichts groß dazugelernt – außer meine Adresse und Wörter die man im Taxi brauch um nicht ganz falsch zu fahren ;-) aber wenn ich zeit hab kann ich ja mal was aufsprechen ….

Die weitere Tour führte vorbei am neuen Jachthafen von XMN (=Xiamen). Eine riesige Baustelle – wo ehemaliges Meergebiet trocken gelegt wurde. Das Projekt soll dann 2010 beendet werden.


Trockenlegung des Meeres


Rechts hinter dem Zaun entsteht das neue Projekt


Direkt in Strandnähe wurde auch ein Olympia-Stützpunkt errichtet

Der Weg zu all dem hin führte uns zuvor kurz durch die Stadt, wo folgende Bilder entstanden sind




recht ist der Carrfoure-Markt (in chin . Jialefu) - dort gibt es auch fast alles zu kaufen




Die Radtour führte dann direkt weiter am Strand bis wir zu den Quads kamen – die man hier mieten kann, und damit am Strand entlangfährt. Das war ein Spaß. Ein Quad hätte ich beinnahe im Meer versenkt, als eine Welle mir nicht Platz machen wollte, und der Boden unter den 4 Rädern sich begann aufzulösen. Der Motor war abgestorben und ich saß schon bis mit den Füßen im Wasser. Ein erneuter Startversuch war allerdings erfolgreich – sodass ich schnell wieder aus dem Wasser raus bin.





Fahrrad Tour am Strand:








Geschütz Richtung Taiwan (jedoch nicht mehr in Gebrauch ;-)


Andre und der Delphin


Am Abend haben wir dann noch am Strand relaxt, bevor es dann wieder auf dem Heimweg ging.

mein neues Fahrrad




Zwischendurch landeten wir in den kleinen Gassen von Xiamen, wo wir uns erstmal von der Tour stärkten. Mir Fahrrad lernt man die Insel erst richtig kennen.

Auf einem Fake-Market entdeckten wir dann noch folgendes. Wer erkennt den Fehler ?? (Kommentare können im blog hinterlassen werden).



Vorbei an einem Park bei dem wir noch mal Pause machten endete der Tag.



Mit etwas Muskelkater startete der Sonntag – bei dem wir uns nun vorgenommen hatten zu den Hot-Springs zu fahren. So richtig wussten wir nicht was uns erwartet – aber als wir ankamen übertraf alles unsere Vorstellungen !
Nach einer Bustour – und der Aussage des Fahrers das der Bus nicht weiter fahren würde – und wir uns ein Taxi oder sonst was suchen müssten – sind wir dann mit einem Motorrad-Taxi zu den Hotsprings gefahren.
Der ganze Komplex ist ein Erholungskomplex mit Hotel. Am Eingang verneigte man sich vor uns – und mit Chris seinen Connections zu Linde kamen wir dann auch zum Sonderpreis rein (umgerechnet 10 EUR statt 13). Zum Vergleich - normales Schwimmbad kostet hier max. 2 EUR.

Wir verbrachten dann dort 8 Stunden und ließen es uns so richtig gut gehen (Kopf und Rückenmassage), Duftbäder, Milchbad, baden in Bier und Wein und anderen Sachen, heiße Quellen, Massagebäder, …
Allerdings das Essen war nicht gut – und bei der Idee unser Selbstmitgebrachtes zu verzehren wurden wir energisch zurückgewiesen.



Eier die man uns so lieferte – angeblich müsste man bei der Bestellung sagen „well done“ aber ich Chinesen essen doch sicherlich keine halbrohen Eier ??

Ihr müsst euch vorstellen – man geht wieder zurück zu Umkleide – schließt seinen Schrank auf – und kaum kramt man in seiner Tasche rum steht ein Mitarbeiter von den HotSprings hinter einen und schaut was man macht – und passt auf, das man ja nichts isst und trinkt (man soll ja was an den Ständen kaufen).

Ansonsten sprechen die Bilder ja ein wenig für sich (Fotografierverbot war übrigens auch), aber was wollen die machen wenn ich die nicht verstehe ;-)





Einfahrt zu den HotSprings - in der Nähe der Berge gelegen


Lobby im Inneren


Pool






Die Temperaturen waren so zwischen 35 und 40°C. Nach nun mehr als 2 Monaten ohne Badewanne in China war das eine richtige Wohltat.




Wen man möchte kann man sich auch von solchen Fischen in einem Becken anknappern lassen - diese Fressen dann die alten Hautschuppen weg - allerdings hatten wir dazu keine zeit mehr - und machen das nächstes Mal.
Generell haben wir uns vorgenommen nun jeden Monat noch mindestens einmal dort hinzugehen - einfach nur um die Seele baumeln zu lassen




Übersichtskarte


… bei Nacht


So, nun hab ich ja fast wieder 2 Seiten hier runtergeschrieben – bald gibt es Mittag - und so ist die Hälfte vom Montag wieder rum.
Am Nachmittag werde ich dann die Bilder in den Blog einfügen – und dann is der Tag auch schon wieder rum.

Viele Grüße
Und bis zum nächsten Wochenbericht

André

Montag, 29. Oktober 2007

Ein Tag in den Bergen

Ein Tag in den Bergen

Das Wochenende war wie immer viel zu schnell vorbei – und nun ist wieder Montag – gerade ist es halb neun morgen (also nach neuer deutscher Zeitrechnung 1.30) und alle sitzen ganz verschlafen an ihrem Schreibtisch.
Dies ist wieder die Chance, um meinen Morgen bis zum Mittag rum zubekommen – denn neue Aufgaben gibt es derzeit keine – also werde ich blog schreiben und zwischendurch ein paar Übersetzungen und Flow-Charts gestalten.

Samstag hab ich mir nun ein Fahrrad gekauft – denn hier fast direkt vor der Tür gibt es wunderschöne Radwege entlang der Küste. So lernt man die Insel auch viel besser kennen. Auf Bus wartet man immer 15 min und mit Taxi geht dann irgendwann auch ins Geld.
Radwege gibt es hier auch auf jeder Straße zu finden – diese sind durch extra Bordsteine abgegrenzt und werden ausschließlich von Mofa- und Radfahrern benutzt.

Den Samstag Nachmittag habe ich diesmal mit Arbeitskollegen verbracht, welche für mich gekocht haben. Da gab es dann allerlei essen, was in so einen heißen Topf geschmissen wurde, und dann jeder von gegessen hat – also so was wie Fondue, aber eben nur auf chinesisch.
Das war aber alles durcheinander, Fisch, Fleisch, Tofu, Gemüse, komische Gewürze, etc. – aber es hat ganz gut geschmeckt.



Am Sonntag ging es dann mit dem Bus nach Tong-An zu einem Gebirgsmassiv.

Auf unserer Busfahrt dahin sahen wir wieder viele interessante und komisch Sachen.


Typischer Straßenladen mit allem was man so braucht- vor allem Getränke – denn ohne die vertrocknet man bei der Hitze.

Hier ein Reiseunternehmen – ich kann da nichts lesen ;-)



Fahrrad mit Bus kollidiert! Aber es war nichts schlimmes passiert.
Zumindest lag keiner mehr am Boden


Hier eines der größten Shoppingcenter im Xiamen – die „Shopping Mall“ – natürlich auch mit McDonalds drin!


Auto mit Essen – allerdings Essensabfälle. Alleine in der Firma wo ich bin fallen pro Tag 3 solche Kübel mit Essen an, was einfach nicht aufgegessen wird.


So kann man die Sachen auch transportieren.


Oder so …


Busfahrt entlang der Küste hin zu den Bergen.


So schützt man sich in Bussen vor Sonne – man macht einfach den Regenschirm auf!

Im Bus kam dann eine Frau mit einem Baby an, was dann gleichmal als es uns Ausländer gesehen hat eingepinkelt hat. Generell ist das ja in China so, dass alle Babys schlitze in ihren Hosen haben, sodass sie beim Geschäft machen einfach durch den breiten Schlitz in der Hose ihr Notdurft loswerden.

Im Bild sieht man den kleinen Jungen mit seinem Schniepel – irgendwie scheint das normal zu sein. Der hat sein Geschäft gemacht, (einfach auf den Boden im Bus), und dann hing das Ding während der ganzen Fahrt draußen – und die Mutter hat nur gelacht …



Mühselige Arbeit …


Und hier der Busfahrer des Tages ;-)



Mit dem Motorrad-Taxi ging es dann von Tong-An-City zu den Mounrains auf in die Berge – eine halbstündige Fahrt mitten in die Pampa, vorbei an Reisfeldern, alten Bauernhöfen und Felder die noch mit Ochsen durchgepflügt werden. Leider kam ich aber nicht dazu ein Foto zu machen.


Tong-An-Mountains:

Eingangsportal in den Nationalpark




Ein Caddy Auto brachte und (die gehfaulen Ausländer) bis zur nächsten Plattform


Gebirgsflüsse bahnen sich den Weg ins Tal





Nach vielen Treppenstufen und durch Wälder kamen wir oben an.



Wagemutiger, der sich einen ganz besonderen Platz sichern möchte
Am Ziel angekommen. Dort haben wir uns dann eine Stunde ausgeruht und auf Felsen geschlafen – ohne Lärm – nur die Natur …





… und natürlich die Sonne genossen


Dann auf einmal (beim Abstieg) kam eine Schulklasse, die unbedingt Fotos mit uns machen wollten. Wahrscheinlich haben die das erste Mal Ausländer gesehen. Die haben sich richtig gefreut



So kann man sich dann auch die Zeit vertreiben – Karten spielende Chinesen


Hier nun noch ein paar Figuren, die dort den Weg zäumten.



Rückfahrt mit Motorrad Taxi bei Abenddämmerung




Hier mal ein Hamburger den ich mir zubereitet habe.

das wieder soviel von letztem Wochenende - das nächste Wochenende kommt bestimmt - und dann wollen wir hier am Strand Quad fahren - der Rest ergibt sich dannwie immer.

Also dann Tschüs

Andre

Donnerstag, 25. Oktober 2007

nachgeliefert ...

Hallo,

Heute kommt nun das Tintenfisch-Video - und ein paar andere kleine volkstümliche Eindrücke ;-) dazu aber weiter unten mehr ...

Diese Woche war ich mit einer Prozessanalyse beschäftigt - habe mir die Aufgabe aber mehr oder weniger zugeteilt, sodass ich mal wo dran arbeiten kann. Habe mich dann mit den verschiedensten Leuten getroffen, und die haben mir dann über ihre Tätigkeiten (Prozesse) berichtet - nun versuch ich all die Informationen in einen Prozessgraph bzw. Flow-Chart-Diagramm unterzubringen.

Zur Zeit sind die hier nämlich am überlegen, ob ein neues SAP-System eingeführt wird. Das System was die derzeit nutzen kann die vielen Daten nicht so verwalten wie die es sich vorstellen - also muss was neues her.

Sonst gibts hier nichts weiter neues.
Wetter gut, Essen gut, bald is Wochenende - das bedeutet alles gut.

Nachfolgend ein paar Bilder, die ich mir jetzt mal so zusammengesucht habe.

Hier noch 2 Bilder aus der Karaoke-Bar:

so fängt jede Sängerkarriere an .... oder wird zugleich beendet ;-)





leicht überladenes Fahrrad


Grillen am Strand


Strand von Xiamen



so - im laufe des Tages werd ich dann hier ein paar video hochstellen. ich hab das erstmal alles insAVI Format umgeandelt, da die Datein sonst zu groß sind - gebt einfach mal bescheid ob ihr die Datein anschaun könnt - ansonsten muss ich ein anderes Video-Format nutzen.
Falls es nicht klappt einfach ne mail an "andre-in-china(at)web.de"

Video1
Frischer Fisch ... und dann war er tot:

Video 1



Video 2,3,4 - der Tintenfisch der sich wehrte ...

download Video 2



download Video 3



download Video 4




Video 5 - komischer Tanz am Strand (frühs um 1 in China ...)
download Video 4



Video 6 - Dongshan - Strip-Lokal ohne Strip
download Video 4

Montag, 22. Oktober 2007

letzte Woche in einer Zusammenfassung

Ja, wo fang ich an - gestern war bekanntlich Formel 1 Finale – 18 Uhr deutscher Zeit – das heißt – 24.00 Uhr chinesischer Zeit.
Da in diesem Rennen noch kein Sieger feststand – und es 3 Möglichkeiten für den Weltmeister der F1 gab – hab ich mir das Rennen dann live bis morgens 2 Uhr bei CC-TV5 angeschaut – einem chinesischem Sportkanal –der alles live übertragen hat. Zwar war alles auf chinesisch – aber ohne Ton war es auch komisch, sodass ich den Sprecher einfach in chinesisch weiterreden lassen habe. Nun sei aber angemerkt, dass Kai Ebel, Christian Danner und Heiko Wasser im Vergleich zu den chin. Reportern einfach besser abschneiden ;-)

Raikkönnen hat nu gewonnnen – nun hab ich aber gerade im Spiegel gelesen, dass evtl. doch noch Hamilton Gesamtsieger werden kann! Grund – Einspruch der FIA, weil angeblich das Benzin von 2 Sauber und Toyota zu warm war, und deshalb 2 Fahrer ihre Punkte verlieren ;-) Aber das wird sich dann im Laufe der Woche noch rausstellen, wir dann den Titel hat.

Weil Jan in Dubai ja kein Formel 1 sehen konnte, hab ich ihm die Bilder von meinem Fernseher via Skype mit meiner Videocam übertragen – sodass er auch dort in der Wüste das Rennen verfolgen konnte.

Hier ein Bild wie ich gespannt vorm Fernsehr sitz - und das TV-Bild mittels Webcam abgefilm wird und nach Dubai geliefert wird ;-)


01.20 Uhr in China (Montag, der 22.10.07)

21.20 Uhr in Dubai (Sonntag, der 21.10.07)
Da ich dann irgendwann noch Hunger bekam, hab ich mir dann noch meinen restlichen Brokolie mit Ei und Fleischspießchen gemacht - so konnt ich dann auch entspannt einschlafen ;-)



Vorher am Sonntag waren wir wieder auf Gulangyue – einfach einen Bummel rund um die Insel machen und uns die Sonne auf den Pelz scheinen lassen (wobei das mit den Bildern und der langen Hose etwas täuscht – aber als ich mittags auf den Balkon gegangen bin, um die Temperatur zu testen war es ganz schön kalt)

Waren dann gegen Nachmittag noch auf „The Rock“ – eine natürlich geschaffene Aussichtsplattform, von der man aus Gulangyue und Xiamen sehr gut beobachten kann.



"The Rock" on GLY-Island



Hier wieder unsere kleine Reisegruppe





Irgendwie laufen da aber komische Menschen drum rum ;-)


und andere laufen rum als wären sie gerade gestrandet oder suchen was bestimmtes ...


Herrlicher Strand auf GLY (Gulangyue)


chinesischer Soldat - und Andre der ihn nachmacht


Gefährliche Überfahrt mit einer alten Gondelbahn - bei der nicht sicher war, ob die Türen auch wirkich zu sind

Dann ging es weiter in einen Vogelpark - auch inmitten der Insel - dort gab es viele gefährliche Vögel - wie diesen Ara - man beachte den Kommentar (siehe Bildunterschrift !)


"I am very beautiful, but I can bite you!"


Wasserfall und Seen-Landschaft inmitten des Parks


einfach eine traumhafte Gegend


sogar ein Strauß war mit dabei


und ein Kakadu? (oder wie heißen diese Vögel?)



Das ist einer von vielen Stränden auf GLY

zur Abwechslung ging es dann rauf aufs Meer - aber auf eine chinesische Art und Weise (bekanntlich können Chinesen ja nicht schwimmen)


Spaß im Wasserball - mitten auf dem Meer ;-)


Die ganze Insel ist mit Palmen gesäumt (rechts oben im Hintergrund "The Rock" - wo wir vorher waren


Sonnenuntergang - wär hätte gedacht, dass man in China solch einen Untergang sehen kann - wenn man bedenkt wie dreckig die Luft doch eigentlich ist


Ich hab sie!


chinesischer Kämpfer - der symbolisiert, wie Taiwan eingenommen wurde. Die Chinesen behaupten ja, das Taiwan eine Provinz von China ist ;-)


Blick auf Xiamen


Abends waren wir dann noch schön in einem der vielen "seafood-restaurants" essen. und danach noch in nem illegalen DVD-store - hab mich dan mit einer James-Bon-Collection eingedeckt (alle 21 Filme) sowie mit "24" die 6. Staffel. Allerdings alles nur in Englisch.





Den Tag dann vorher – ich sag mal Freitag ;-) waren wir dann nach Feierabend in einer Karaokebar. An diesem Tag hat uns auch Anne verlassen, welche wieder zurück nach Dalian (Hafenstadt in der Provinz Liaoning / China – nördlich von Peking) ist, um dort weiter für eine deutsche Firma zu arbeiten.

Wir waren dann bis Mitternacht in der Karaoke-Bar und haben unser Bestes getan, um alle anderen von unserer Gesangs-Stimme zu beeindrucken – aber so richtig haben wir es alle nicht drauf gehabt – aber es hat Spaß gemacht. Zumindest hatten wir eine Auswahl von ca. 600 englischsprachigen Titeln.




leider bin ich selbst noch auf dem Fotoapparat der anderen drauf - sodass ich leider nicht auf den Bilder vertreten bin

Danach ging es noch zu Chris und Carsten um noch ein paar Bier zu leeren – irgendwie war ich dann erst wieder um 7 zu Hause.



Bild zeigt die Sitzgruppen vorm Spießchenmann - alle schmeißen ihre Spießchen umher ....

Dementsprechend hab ich dann den Samstag total verschlafen – (bis ca. 16 Uhr), und hab den Tag dann langsam anklingen lassen, indem ich meine Wohnung mal wieder aufgeräumt hab, und die Zeit mit Wäsche waschen und Videos schauen verbracht habe.

Während der restlichen Arbeitswoche gab es nicht spannendes.
Diese Woche muss ich dann erstmal zur Polizei, um das mit meinem Visum abzuklären.
Meine chinesische Bankkarte funktioniert nun auch. Eigentlich is alles OK.
Langsam müssen wir uns nun auch für Weihnachten und Sylvester einen Plan machen.
Weihnachten werden wir hier in Xiamen verbringen – über Sylvester wollen wir dann evtl. nach Vietnam, Thailand, Malaysia oder Philippinen – das müssen wir dann die Woche noch mal abklären. Denn über Sylvester warten ja wieder ein paar Feiertage auf uns – die man nutzen muss, wenn man einmal am anderen Ende der Welt ist.


hier noch ein paar Bilder vor meiner Tür


Straßenszene (rechts ist eine Schule)


das ist so ein Mensch der mit dem Fahhrad die Straßen abfährt und dabei mit seinem Megaphon Krawall macht ... (hab darüber in meinem letzten blog berichtet - aufmerksame blogleser werden das bemerkt haben ;-)


ob man ihn mit all seinen Sachen vor die Tür gesetzt hat?


Kleidersammlung auf chinesisch ...


Also dann – viel Spaß beim Schneemann bauen ;-)
Das einzigste was hier kalt ist, ist mein Kühlschrank ….

Freitag, 19. Oktober 2007

mir fällt heut kein Titel ein

Hallo!

heut is Freitag, hab gerade Mittag gegessen - gab Reis mit Hähchenschenkel, Schweineohren, Seerosenwurzel und Tomaten-Ei-Gemsich.
Außer die Schweineohren war alles ganz lecker - und der Reis natürlich (auch nicht).

Morgen verlässt uns Anne (Köln) hier aus Xiamen - aus diesem Grund suchen wir heute abend einen KTV-Club auf - also auf gut deutsch Karaokebar.
Der Begriff Kara-Oke setzt sich zusammen aus dem Wort Kara (空) (Deutsch: „leer“) und Oke als Kurzwort für „Orchester“ - allerdings ist das japanisch.
Einmal hab ich mich schon dran versucht - das war aber damals, als uns chinesen zum Biertrinken eingeladen haben - und da war es mehr Bier trinken (ganbei ;-) ) als Karaoke singen - und eine richtige gute Auswahl hatten die dor an englischen Songs auch nicht.

Aber heute soll das alles besser werden - mal schaun - ich werd dann von berichten.

Hier noch ein Bild von meinen selbst gezauberten Abendessen - Bratkartoffeln mit Ei und Blumenkohl - und dazu ne schöne Flasche Tsingtau-Bier



das wars ersmal - gleich hab ich hier Gespräch mit jemanden von der Einkaufsabteilung - um mich in die Geheimnisse der Materialbeschaffung einzuweihen ;-)

Donnerstag, 18. Oktober 2007

it´s tea-time !

Hallo – nun mal wieder was neues von mir. Wie wär’s mal mit meinem morgendlichen Tagesablauf – hab grad mal wieder Zeit, und will mein blog mal ein wenig mit Text füllen

Die Woche hat wie immer normal angefangen.

Wecker klingelt (also mein Handy-Wecker) – 10 min weiterstellen – er klingelt wieder. Das ist dann so gegen 7 Uhr.
Irgendwie muss man dann ausm Bett kommen – und man sagt sich – den nächsten Abend gehst du aber zeitiger schlafen ;-)
Aber zum Glück fallen Sonnenstrahlen in mein Zimmer – da is man dann wach.

Allerdings ist dann um die Zeit vor der Tür schon ziemliche Rush-Hour – sodass man dann dauernd das Hupen und Anfahren der Busse hört. Und ab-und-zu die Scheiben anfangen zu vibrieren. Aber daran hab ich mich nun auch schon gewöhnt ;-)

Im Treppenhaus hört man dann auch schon die ersten Schuh-Absätze die Treppe runterklappern und danach immer ein paar harte Schläge hinterher. Ich hab eine Woche gebraucht bis ich rausgefunden habe was da so Krawall macht. Das ist dann die Mülltonne die von der 3. Etage runter ins Erdgeschoss mitgeschliffen wird, und die Kante des Mülltonnenbodens immer auf den Treppenabsatz aufschlägt. Im Grunde brauch man da gar kein Wecker mehr – da es immer 3 Minuten nach um 7 ist und ich das bis in meine Wohnung höre.
Nun wird erstmal ausgiebig geduscht.

Achso – nicht zu vergessen – Laptop vorher schon mal anschalten – damit man dann zum Frühstück die Tagesthemen schauen kann … damit man wenigstens ein wenig was aus Deutschland mitbekommt.
Gegen halb 8 kommt dann unten auf der Straße jeden Tag so ein Fahrrad mit Lautsprecher vorbeigefahren – welches dann die neusten Nachrichten verkündet – oder für irgendwas Werbung macht … dass Problem ist, dass ich es ja nicht verstehe. Das Fahrrad hat dann so ein Tonbandgerät, verbunden mit einem Megaphon – und dann werden die Straßen damit beschallt.
Kurz danach geht dann in der Schule gegenüber der Musikunterricht los – Pauken und Trompeten ergeben dann ein Soundmix, der nicht gerade schön anzuhören ist;-)

Dann wird das Frühstück zubereitet. Entweder Kornflakes oder Müsli, Brötchen, Nutella und Marmelade, Obst, Joghurt und nen Organgensaft. Auf Arbeit gibt es zwar auch Frühstück, aber das kann man als Westlicher Mensch nicht essen – da es fettig und heiß ist, und dann dazu noch komisch aussieht – und man nicht weiß ob das Fleisch, Gemüse oder sonst was ist.

Nach dem Essen dann alles schnell einpacken, was man so für den Tag braucht (Laptop usw. ... sich hübsch für Arbeit machen und dann kann losgehen ;-)

Erste Tür aufmachen – Gittertür davor öffnen – alles wieder zumachen - Treppe runter (vorbei an der Küche des Nachbarn – der um die Zeit immer was in der Pfanne bruzelt), (zur Bemerkung - einige Küchen haben ein Fenster raus zum Treppenflur) noch eine andere große Gittertür öffnen – vorbei am Wachmann (der das Haus, und mich mit bewacht ;-) (er sagt schon immer „Hallo“) und dann rein in die Menschenmassen die alle mehr oder weniger hektisch auf Arbeit gehen um noch den Bus zu erwischen.
An meinem Zielpunkt angekommen – kommt dann innerhalb von 2 Minuten der Firmenbus an – indem aber die Hälfte der Chinesen schlafen, und die anderen ganz verschlafen aussieht. 5 Minuten Fahrt – und ich bin dann bei der Firma angekommen. Alle kramen dann immer ganz hektisch in ihrer Tasche rum, um ihre Identifikationskarte um den Hals zu hängen – damit man auch das Firmengelände betreten darf. 2 Personen vom Wachpersonal passen da auf, dass kein Fremder mit reinkommt.
Dann checkt man sich ein, indem man seine Karte an ein Lesegerät hält – und dann pipt das in einer tour.
Dann auf Fahrstuhl warten – und sich ja beeilen – da die Tür immer ganz schnell schließt – hochfahren – raus aus Fahrstuhl – Leute begrüßen - hin zum Schreibtisch – hinsetzen – geschafft.

Alles wieder aus Tasche auspacken (Laptop, bissel was zu Essen für Zwischendurch) – und dann wird erstmal bis um 9 das Internet nach Neuem durchsucht.
Mit arbeiten fang ich dann so gegen 10 Uhr an – denn vorher geht hier eh nicht viel in der Firma – wenn ich dann überhaupt was richtiges zu tun hab.

Das ist mein Morgen in China – eigentlich auch nicht viel anders wie in D – außer das ich aufm Weg zur Arbeit der einzige Deutsche bin.

Anfang der Woche war es noch deutlich wärmer. Nun ist es frühs schon ein wenig frischer - entweder ist wieder ein Taifun im Anmarsch, oder es wird hier auch langsam kühler.
Einige Chinesen laufen nun schon mit dicker Jacke rum – aber so kalt isses wirklich noch nicht …

Das erstmal von mir – nun muss ich erstmal wieder so tun als ob ich was zu tun habe ;-)
Irgendwie haben die hier keinen richtigen Beschäftigungsplan für mich.
Der eine andere Deutsche der diese Woche ankommen sollte – kommt nun erst irgendwann im November – mal schaun – abwarten – und Tee trinken. Genau – das wird ich jetzt tun – mir heißes Wasser holen – und dann ganz unsittlich nen Teebeutel reinwerfen (einige Chinesen machen hier ne richtige Tee-Celebration – da stehen dann 5 Leute vorm Waschbecken und schwingen ihre Tasse mit Krümeltee harmonisch hin und her). Gießen das ganze wieder aus (der 1. Guss wird ja immer weggekippt), und wiederholen das ein zweites mal. Na dann … it´s tea-time ;-)!


P.S damit es auch wieder was zu sehen gibt - hier eines der schnellsten Polizeifahrzeuge die ich je gesehen hab ;-)



und damit man nicht von denen verfolgt wird hier ein paar simple Verhaltensregeln


Andre-in-China / Vietnam

... ja die Reise geht weiter ;-)

Kalender

Juni 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 
 
 

Aktuelle Beiträge

Asienrundreise
Hallo André, wußten gar nicht, dass du für deine Asienrundreise...
hopsy83 - 20. Apr, 20:47
Woche 1
So - da melde ich mich endlich mal. Nachdem ich nun...
china-andre - 7. Apr, 13:04
Asia round-trip starting...
Hallo - es ist wieder soweit. Im April geht es für...
china-andre - 31. Jan, 21:07
wieder daheim
so - nun melde ich mich wieder aus der Front. am 14....
china-andre - 18. Dez, 15:03
Alles hat ein Ende
Hallo André, alles hat ein Ende, so auch dein Aufenthalt...
duartlaw - 1. Dez, 18:13

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Status

Online seit 6864 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 3. Dez, 02:00

Credits


Profil
Abmelden
Weblog abonnieren