Mittwoch, 12. Dezember 2007

Geheimer Tagungsort irgendwo hinter dem Reisfeld.

Es gibt erstmal neues zu Berichten. Am 21. Dezember trifft ein neuer Praktikant hier in der Firma ein – und er kommt sogar aus Deutschland und bleibt auch bis Ende Februar hier!

Naja – wurde ja nun auch mal Zeit – die Chinesen haben sich hier nun an mich gewöhnt – und es wird Zeit, dass sie wieder mal aus dem Häuschen sind wenn hier was neues Unbekanntes eintrifft. Ist bestimmt lustig das mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen ;-)

Achso – und noch was. Letzten Freitag kam der Managing Director der Deutschen Schwesterfirma an! Er hatte mich hier in die Firma reingebracht – oder besser zuerst mein Bruder - da er aber nun in Dubai eine Stelle gefunden hat - sitze ich nun im warmen China ;-)


Managing Director von "GELPAG" und ich

Allerdings war er nur ein Wochenende hier, um neue Testverfahren vorzustellen und noch andere Sachen mit Charles Sher – dem General Manager von Huadian Co. zu besprechen. Charles wurde 3x in folge als erfolgreichster Manager des Jahres in Fujian ausgzeichnet – und hat es wirklich auf dem Kasten.

Freitag waren wir auf der Zhongshanglu bummeln – habe mir ein etwas dickere Jacke gekauft – abends wird es dann doch ein wenig frisch.

Samstag Abend waren der deutsche und chin. Geschäftsführer, dessen Führungsstab und ich zusammen Essen.
Am Abend wurde ich zur Firma gerufen, um mich dort einzufinden – vor der Tür wartete schon der Chauffeur in deinem Mercedes 600 (long Version) – im im Inneren konnte man sich hinten fast hinlegen so viel Platz hatte man – und wir fuhren los auf die Straßen von Xiamen. Charles meinte, dass wir in ein Restaurant gehen werden, welches nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist – und nur für Regierungsleute, dem Militär und Staatsgäste gedacht ist, und es auch keiner weiß dass es ein Restaurant ist. Ich war also richtig gespannt wo es hin ging. Ein wenig später bog das Auto von der Hauptstraße auf einen Feldweg ab – und ich dachte – was is nun los? Irgendwas kaputt? Aber nein – es ging zu dem Restaurant – über Schotterpisten und vorbei an alten chin. Häusern, wo Leute keine Unterkunft hatten. – und das mit riesengroßen Mercedes der kaum um die Kurven kommt

Im Inneren war es wie in einem Palast – die Wände mit Gold behangen – teure Gemälde, in den Wänden Aquarien eingelassen usw. Das Personal kümmerte sich um alles – man brauchte den Raum nur betreten und schon hatte man keine Jacke mehr an und saß am Tisch ohne das man bemerkte das einer den Stuhl zurecht gerückt hätte.

Typisch chinesisch saßen wir uns an einen runden Tisch – wir als Ausländer bekamen neben den Stäbchen auch Messer und Gabel gereicht.
Als Essen gab es dann Köstlichkeiten wie Das Innere Mark aus den Hörnern vom Nashorn, aufgelöst in einer Art Getränk mit durchsichtigem Seetank; Fisch-Raritäten, Hummer mit Haaren auf den Scheren (soll es nur ganz wenige von geben), einen exklusiven Baumpilz, noch halb lebendige Muscheln, welche noch blutig waren usw.
Ich dachte mir – wenn man so was essen kann ohne sich zu vergiften oder danach eine Magenverstimmung zu bekommen – dann hier. Dazu gab es einen auserlesenen Australischen Rotwein – wobei eine Flasche knapp 100 EUR kostete. Der war richtig gut.
Am Ende lag die Rechnung schätzungsweise bei ein paar hundert EUR
Soviel verdient ein Arbeiter in der Produktionshalle in 6 Monaten!

Am Samstag zuvor ging es zum Linde „Family-Day“. Chris stellte mir da seine Firma vor welche Gabelstapler herstellt – kleine, große, rote und gelbe. Ganz verschieden.


Linde Headquarter


Mickey-Maus und Goofy (zumindest eine chinesische Abklatsch-Version waren auch dabei ;-)


Mit über 1000 Mitarbeitern gehört Lind zu einer der größten Firmen in Xiamen


Hier der größte Stapler den es gibt (Heavy-Truck - Einsatz im Hafen/Containerterminal)


aber auch ganz normale übliche Stapler werden hier wie am Fließband gefertigt

Auf dem Gelände gab es dann verschiedene Aktivitäten an welchen man teilnehmen konnte – allerdings fühlte ich mich vom Abend vorher noch noch nicht so richtig wohl.
Für die Arbeiter gab es dann dort auch kostenlos Bettdecken verteilt – sowie einen McDonald-Stand – wo sie alle wie verrückt anstanden und ca. 2 Stunden warteten nur um die Sachen umsonst abzustauben.

Am Sonntag trafen wir uns dann am Strand um das schöne Wetter auszunutzen und mit dem Quad umherzufahren – für eine Tagestour außerhalb Xiamens war es diesmal zu heiß- und wir waren diesmal auch ein wenig spät dran.


Auf dem Weg zum Strand ...

offenes Polizeiauto ...



da drüben ist Taiwan!


Wenn sie in China was können, dann ist es das Heckenschneiden - wirklich! Überall sieht man schwungvoll in Szene gesetzte Sträucher.


Strand


Chinesen die auf dem offenem Meer das Schwimmen üben


Spießchenstand am Strand - angeheizt wird mit einem Ventilator


Hier unser Mittagessen am Strand





Quad-Fahrer:


Am Strand aßen wir Spieße und tranken Bier und machten einen Ausflug zur Xiada – die Universität von Xiamen.

Xiamen University:


wir drei vor dem Haupthaus der Uni


Campus - ist der nicht herrlich?


im Vordergrund der Gründer der Uni (einer der ersten privaten Unis in China)




Abends gingen wir dann einen Weihnachtsbaum kaufen (es gibt nur künstliche) und schmückten ihn an. Sandra hatte Glühwein-Gewürz - sodass wir uns mit Glühwein und einem Weihnachtsfilm den 2. Advent schön machten.
So wie er da steht hat er ca. 12 EUR gekostet.



auch hier sind die Straßen festlich geschmückt - Weihnachten spielt zwar keine Rolle (niemand hat frei), aber gekauft wird trotzdem - genauso wie in Deutschland


typisches chinesisches Straßen-Theater

aufbauen des Weihnachtsbaumes:



da ist er bereits schon fertig angeschmückt

aber vorher stellte sich auch die Frage:
Welcher ist der beste?



+++++Videos werden nachgeliefert++++++++++
Anbei auch ein Video von einem geheimem DVD-Shop. Die rechte Umkleide ist ein Umkleide – die linke Tür ist der Weg zum illegalen DVD-Shop.
Dort bekommt man alle neuen Filme für 0,70 EUR.

Hier ein Video welches beim Quad-Fahren entstanden ist.
Es ist immer gar nicht so einfach die Camera in der Hand zu halten und dabei zu fahen.

Plötzlich kam uns auch so ein Paraglyder vorbei – hier gibt es wirklich alles.
+++++Videos werden nachgeliefert++++++++++

Einen Einblick in einen typischen chinesischen Supermarkt gibt es hier. Alle Verkäufer haben Zipfelmütze auf. Schon lustig.



Nächstes Wochenende werde ich dann erstmal meine Wohnung einrichten – es dauert bestimmt ein wenig bis ich mich dort wieder eingelebet habe. Bin ja mal gespannt wie die neue Wohnung so aussieht ...

Hier übrigens mein Weihnachsstollen, den ich für umgerechnet 4 EUR in der Metro gekauft habe. Ich glaub bei EDIKA oder Kaufland gibts den für 1,29 EUR ;-) Er schmeckt aber ziemlich gut.



Dienstag, 4. Dezember 2007

3 Monate China hinter mir ..

Und schon wieder ist eine Woche rum – es ist wieder Montag – und ich versuch euch ein wenig von meinem Wochenende und dem Leben in China zu erzählen ;-)

Das Wochenende war ein besonderes – denn es war das Bergfest-Wochenende. Seit 1.12.07 bin ich nun schon 3 Monate an der Firma – und es folgen noch weitere 3 Monate.

Die ersten 3 gingen wie im Flug vorbei – mal schaun ob das bei den nächsten 3 genauso ist – oder ob irgendwann die Anpassungskrise kommt – wie Prof. Straub in der Uni uns erklärt hat ;-) Aber die müsste dann schon irgendwann passiert sein, wovon ich aber nichts mitbekommen hab.

(so folgt der anfänglichen Anfangsbegeisterung eine Anpassungskrise [war nicht eingetreten], gefolgt von der Anpassung [angepasst hab ich mich ;-)], der Rückreisebegeisterung [ich hoffe die kommt ;-)], eine Wiedereingewöhnungskrise [passier sicherlich]und endet mit der Wiedereingewöhnung) ….

Ja, nun aber wieder zurück nach China.

Am Samstag morgen machten wir uns zeitig genug zu den Hotsprings auf. Das war dann der 2. Besuch bei der Thermalquelle – um wieder einmal so richtig zu entspannen.



Diesmal nutzten wir auch die verschiedenen Sonderangenote – so ließen wir uns in warmen Sand einbuddeln (was aber nicht so angenehm war, da es überall piekste und der Sand ganz schön schwer war – man kam sich auch vor als wär man unter der Erde – nur das der Kopf noch rausguckt)



Des Weiteren gab es ein Becken mit türkischen Fischen, welche an der Haut knabberten – und so alte Hautschichten abtrugen. Zu Anfang war das ein wenig unangenehm – aber dann hat man sich an das komische Gefühl gewöhnt. In dem Becken waren sicherlich an die tausend Fische (oder mehr). Beim reinsetzen musste man aufpassen das man keinen Fisch zerquetscht – oder das kein Fisch in der Badehose verschwindet ;-)


relaxen pur


Wegweiser

Dann gab es noch eine professionelle Ohrenreinigung – bei der zuerst das innere des Ohres mit einer Tinktur geschmeidig gemacht wurde, um dann mit den verschiedensten Werkzeugen (kleine Spatel und komische Wattetupfer) den tiefer sitzenden Dreck (Schmalz …) zu entfernen. Man glaubt gar nicht was sich alles in einem Ohr so befinden kann ;-) Auf einmal kann ich auch viel besser hören – oder vielleicht ist es auch nur Einbildung.


Nachtszene 1


Wasserfall

Die restliche Zeit verbrachten wir in den heißen Themen-Thermalbecken bzw in der Sauna.


Wasserspiegelung

Hier zum Beispiel ein chinesischer Kochtopf in den man reinkrabbeln kann - das war gemütlich


Andre im Kochtopf

Apropo Sauna – dort hatten sie auch einen Kälteraum – bei dem es ungefähr – 20 Grad drin war! Wenn man nach der Sauna in den Kälteraum geht – das ist richtig angenehm!

Hier wieder ein paar Fotos – zwar war wieder fotografieren verboten – aber man muss die Szenerie ja irgendwie festhalten.
Schade das es so ein Thermalbad mit der Themenvielfalt nicht in Deutschland gibt!



Normaler Eintrittspreis beträgt hier in China umgerechnet 18 EUR! Da Chris aber bei Linde arbeitet kamen wir für 10 EUR rein. Ein vergleichbares Bad in Deutschland würde sicherlich einen Eintrittspreis von 30 EUR verlangen


ein bissel posing ;-)

Im inneren des Bades sieht man auch nur reiche Chinesen – die sich das alles leisten können. Viele können Englisch – und so passiert es oft, dass man von denen angesprochen wird, und die einen fragen, was man denn in China so macht – und warum man gerade in Xiamen ist.

Insgesamt verbrachten wir ca. 9 Stunden bei den HotSprings. WIr kamen dann gegen späten Abend wieder zurück. Anschließend machten wir uns einen DVD-Abend und genossen dabei Whiskey-Cola bzw. Vodka-Cola Drinks.

Der Sonntag begann dann erst um 2 Uhr nachmittags – und es war angedacht zu dem 1. Offiziellen Olympia Museum zu gehen – welches in Xiamen steht.


Olympia Museum

Ein Internetartikel machte uns darauf aufmerksam – ansonsten hätten wir das gar nicht mitbekommen.

Hier der Link dazu
http://german.china.org.cn/photos/txt/2007-11/28/content_9309344.htm

Allerdings waren – als wir dort ankamen alle Türen verschlossen – außer eine Kellertür – aber die führte als wir den langen Gang folgten nur in einen Versorgungsraum.
Eine Chinesin meinte zwar es hätte offen - aber das hat sie auch wieder nur gesagt, um ihr Gesicht nich zu verlieren - und um nicht nein sagen zu müssen.

Allerdings wunderte ich mich, warum so viele teure Autos dort in der Gegend rumstanden, und so schauten wir zum nächsten Gebäude –welches sich als Tennis-Arena herausstelle.


Tennisstadion

Viele Leute liefen hinein, und wir einfach hinterher – vielleicht gab es ja was zu sehen? Allerdings bemerkten wir dann, dass man eine Eintrittskarte benötigt um reinzukommen – und als wir schon wieder umkehren wollten – kam uns ein Wachmann entgegen, der uns 2 Eintrittskarten zusteckte.


Eintrittskarte

Das Spiel wurde auch im chin. Fernsehen übertragen - zumindest war ein Auto von FJTV = Fujian TV da.

Ü-Wagen

So konnten wir mit den Karten doch noch rein. Wir schauten dann einem Final-Tennisspiel der Damen zu – bei dem Yung Jan Chan (TPE) #95 gegen Tamarine Tanasugarn (THA) #97 der WTA-Rangliste um ein Preisgeld von 75.000 US$ spielten (bei dem heutigen Umrechnungskurs sind das aber nur knapp 52.000 EUR – auch hier in China bestaunt man, dass der Euro gegenüber dem Dollar so stark zulegt!)

youtube-VIDEO:



Hier von Innen:

Tennisplatz


Fahnenmeer ;)


Yung Jan Chan


Tamarine Tanasugarn

Gewonnen hatte dann in einem 3 Satz Spiel Yung Jan Chan mit 2:6, 6:2, 6:1.

VIP-Gäste?





Das Tennisstadion besaß auch noch viele Outdoorplätze die man bis zur offiziellen Eröffnung kostenlos nutzen kann. Allerdings nur solange es hell ist.

Außenplätze

So bleibt für mich nur die Möglichkeit am Wochenende - aber da will man ja auch mal was anderes außer Xiamen sehen.



Größenvergleich Chinesen - Europäer

Logos:




Den restlichen Tag verbrachten wir dann am Strand und in einem wunderschönen Strandlokal.

youtube-VIDEO




... sowie am Strand




Leitungsrohre ins Meer? was da wohl alles so ins Meer gespült wird ;-)


chinesischer Grand Canyion?






Achso - hier mal ein Bild von meinem Haus in dem ich wohne


(... ich meine - das is das Haus in dem ich gerne wohnen würde)

Hier ein Video von einem chinesichem Tänzer ;-)
youtube-VIDEO

(sicherlich wollte er sich für das kalte Wasser aufwärmen)


Anschließend schauten wir noch auf der Shoppingsstraße, welche gleich bei der Uni liegt, nach Pullovern und warmer Kleidung – allerdings war das nicht so erfolgsversprechend.







Spießchen-Mann (allerdings waren die Dinger in Öl gemacht - das schmeckt nicht so gut)


Hier das Resultat ....

Dort verkaufte man auch Hunde. Keine Ahnung ob die zum essen waren. Aber bei einigen hat man einfach den Schwanz abgeschnitten. (genau hinschauen)


Hier is übrigens eine Kiste voller Original CD´s - wers nicht glaub kann ja selbst mal hier vorbeikommen ;-)



Blick in eine Großraumküche auf dem Markt. Man kann einfach durchgehen und zuschaun


Folgendes Video zeigt ein paar Szenen.
youtube-VIDEO
Frische-Markt



Am Abend buchten wir dann unseren Flug auf die Philippinen.

Es geht also am 5.Februar gleich nach der Arbeit von Xiamen nach Manila los. Zurück geht es am 13. Februar. All das ist aber nur möglich – da die Chinesen zu diesem Zeitpunkt ihr Chinesisches Neujahr feiern – und deshalb die ganze Firma während dieser Zeit nicht arbeitet.


Alona Beach auf Panglao


Kartenübersicht

Es ist generell schon bemerkenswert – wie lang sie immer die Feste feiern. Zu ihrem Nationalfeiertag haben sie eine ganze Woche frei – und auch noch mal zu ihrem Neujahr.

Kommende Wochen wollen wir dann wieder raus in die Region fahren – um noch die letzten warmen Tage zu nutzen. Im Dezember und Januar soll es dann spürbar kälter werden – und dann ist es nicht mehr so angenehm warm wie die letzten Monate.

Hier ein Bild vom Inneren der Metro: Da sind sie – die Nussknacker – wo die Drechsler in Seiffen (Erzgebirge) 7h dran gearbeitet wird – und hier – maschinelle Produktion – sehen aber genauso aus.



Ob sie allerdings auch eine Nuss knacken können oder nicht – das ist die Frage. Wahrscheinlich bricht dann gleich das Holz auseinander.


Weihnachtszeug ... fast genauso wie in Deutschland - nur dass es keinen Weihnachtskalender gibt :-(

Übrigens muss man jetzt in China mehr für das Taxifahren bezahlen. Der Grund – der Ölpreis ist angestiegen – so gibt dieser Aufkleber darüber Aufschluss, dass man doch noch 1 RMB mehr abzweigen muss.


Da merkt man die weltweiten Auswirkungen auch in China.


hier noch ein nachgeliefertes Video von unserer gefährlichen Tour zu dem Felsen, der nur auf uns wartete nach unten gerollt zu werden
youtube-VIDEO



ok - das wars mal wieder - mit vielen Bildern. Die sagen immer mehr als Elend langer Text.


Andre

Montag, 26. November 2007

Wandern, Klettern, Schwimmen, Radfahren – Felsen verschieben

Es gibt wieder Neues zu berichten – schließlich war ja auch Wochenende.

Die Woche haben wir uns vorgenommen nach Changtai zu fahren um dort mit dem Boot durch die Seen und Flüsse zu fahren.
Nachdem die Leute aus meiner Firma sich erkundigt hatten, ob das alles möglich ist und mit welchem Bus von wo und wann man dort hinkommt – hieß am Samstag schon frühs um 6 Uhr aufstehen. So Zeitig bin ich hier in Xiamen noch nie aufgestanden.
Chris und ich trafen uns dann kurz nach 7 an der Long-Distance Bus-Station – um dort unsere Tickets für die Fahrt zu kaufen.


Busstation

Zum Glück hatten wir ein altes Prospekt dabei, sodass wir nur auf das Prospekt zeigten, und das Personal uns gleich verstanden hat.
Wir warteten dann noch eine Stunde an dem Busterminal – wobei uns Schuhputzer von links und rechts zuquatschten, dass unsere Schuhe dreckig seien. Zu guter letzt kamen dann noch dessen Kleinkinder auf uns zu gerannt, welche sich an unseren Beinen festkrallten. Naja – das war nich so toll, da die bissel dreckig waren, und man die ja nun auch nicht einach so umschmeißen konnte, ohne das man Probleme mit dem Schuhputz-Daddy bekommt ;-)

Aber die Polizei klärte dass dann schnell ;-)


Die Fahrt bis nach Changtai dauerte ungefähr eine Stunde – es ging vorerst über ganz normale Straßen, teilweise aber auch über Schotterwege, die den Bus beinahe umkippen ließen. Wenn man sich dabei nicht festgehalten hat, wäre man entweder an die Decke geknallt oder vom Sitz gefallen.

Straßenszenen:







Rohbau ...


Puma Geschäftsstelle


Wohnung? Keller?


kommt ein Auto gefahren, so wird danach der aufgewirblete Dreck einfach bei Seite gekehrt ...


Bauprojekt am Straßenrad (alles Handarbeit!) man beachte auch die Brückenkonstruktion


Grenzübergang ;-)


Frischfleisch ....

Der Busfahrer schmiss uns dann irgendwann an einer Straßenecke raus und meinte, dass wir dort rüber zu dem Gebäude gehen mussten.



Dort angekommen sahen wir lauter Leute in Armeeklamotten – welche hastig in einen Bus einstiegen, und uns Ausländer komisch anschauten (wahrscheinlich finden nicht so viele Langnasen dort raus wo wir nun waren).
Wir also rein in das Haus, zur Rezeption – und haben auf das Bild mit dem Boot gezeigt – allerdings redete die eine dann nur chinesisch – so dass wir sie mit dem Zauberwort „ting bu dong“ = „kann zwar hören aber nicht verstehen“, stoppten.



Auswahlmöglichkeiten

Nach ein paar Minuten kam dann ein Chinese an, der Englisch konnte – er meinte dann, dass die Bootstouren für vormittags schon ausgebucht sind, und wir die dann am Nachmittag antreten können. So entschieden wir uns dann dafür – in die Berge wandern und klettern zu gehen. Nachdem wir dann unsere „Wanderschuhe“
und unser Proviant für den Weg erhalten haben, fuhren wir mit einem Kleinbus raus in die Berge – auf unbefestigten Straßen – über Stock und Stein – vorbei an Bananenplantagen und ausgewaschenen Felsformationen.


Bananenplantage


Wanderschuhe

An einer Art Zwischenlager angekommen, sollten wir von der Fahrt erstmal eine Pause einlegen – Pause wozu? … aber das Stellte sich dann noch raus, dass man hier des öfteren Pausen macht (na gut, man ist ja auch im Urlaub – und da brauch man ja nicht hetzen)

Los ging es dann zusammen mit der Gruppe die vorher mit uns in den Bus gestiegen ist.
Die Wanderung war ziemlich gut – und auch anspruchsvoll. Quer rein in den Wald, vorbei an riesigen Felsen ,Wasserfällen usw.






Gefangen in der Felsspalte ;-)


Dieser Felsen hieß "Schuh" - und könnt ihr ihn erkennen?

Der Höhepunkte waren die Aufstiege an einer Felswand – an der man sich hoch-hangeln musste. Auf dem ersten Anblick sah das ganz schön hoch uns steil aus – aber wenn man einmal an dem Berg hängt [;-)] ist es halb so schlimm.













Die Gruppe mit der wir unterwegs waren (alles Chinesen), arbeiteten in einer Firma in Xiamen. Die meinten – sie hätten mit IT zu tun – den Namen wollten sie uns nicht verraten. Dann viel noch das Wort GIS = geographical information system. Wir dachten dann, dass sie für das Militär arbeiten und Kartenmaterial aufarbeiten (oder sonst so was in der Richtung). Aber ansonsten waren die ziemlich lustig – und lernten uns dann noch ein paar Vokabeln von Sachen die wir unterwegs sahen. (Baum, Blatt, Dreck, Stein, Vorsicht, oben, unten, Autsch ….). Sie dachten dass wir Franzosen sind – was uns schon mehrmals passiert ist. Und als wir sagten dass wir aus Deutschland sind, dann fällt immer das Wort Fußball und Dirk Nowitzky.

Hier die Wandergruppe



Aussicht auf die Plantagen und Berge
Am Basislager angekommen sind wir dann noch auf Pferden geritten – allerdings war es gut, dass es nicht so schnell gemacht hat – ist ziemlich gewöhnungsbedürftig.

Mit der Bootstour durch die Berge wurde dann nichts - erst war das Wasser nach Angaben der Betreiber zu kalt, dann war zu wenig Wasser da, und zu guter letzt sagten sie, dass die das nur bis Oktober anbieten. Das hätten sie doch gleich sagen können - dann wüssten wir wora wir sind - aber das ist tpyisch für hier - die können einfach nicht nein sagen - und versuchen einen erstmal hinzuhalten.



Am Abend des Tages haben wir dann ein Schwimmbad in Xiamen gesucht – und dann irgendwann auch gefunden. Zuerst waren wir im teuersten Hotel der Stadt – dem Sheraton – da dies auf den verschiedensten Internetseiten damit ausgepriesen wurde dass es einer der besten Schwimmbäder der Stadt hat. Allerdings wieß man uns da zurück, da wir keine Hotelgäste sind (eigentich auch verständlich) – aber die Damen am Empfang (die das beste Englisch in Xiamen sprachen – was ich von einem Chinesen gehört habe) gaben uns dann eine Adresse die ein paar Straßen weiter war. Dort fanden wir ein Schwimmbad mit Sauna.



Der Preis für umgerechnet 5 EUR pro Person ist für Chinesische Verhältnisse aber schon ziemlich hoch. Aber es tat gut, sich mal wieder im Wasser zu bewegen.

Am Abend fiel ich dann nur noch ins Bett und hab bis 11 geschlafen.
Für Sonntag haben wir uns vorgenommen mit dem Fahrrad hier in die Berge von Xiamen zu fahren. Bei ungefähr 27° und praller Sonne war das aber ganz schön anstrengend – so dass wir ziemlich viele Pausen hatten.

Auch hier wollte einer von Linde mitkommen, aber er fand dann auf einmal seinen Schlüssel für das Fahrradschloss nicht mehr - sodass er dann zu Hause blieb. Das war sicherlich auch wieder eine von den Ausreden ...

Die Tour führte uns zu Anfang an einer großen chinesischen Gärtnerei vorbei.


Gärtnerei


ein ganzer Laden voller "Fake"-Blumen

Im Inneren befanden sich echte und unechte Blumen sowie auch eine Kunstwerkstatt, in der die verschiedensten Sachen hergestellt wurden. Hier zum Beispiel ein Buddha Figur.



Weiter ging es dann berauf zu einem Stausee, der allerdings ziemlich leer war.



Eigentlich wollten wir über den Berg fahren um dann am anderen Ende der Insel zum Strand zu gelangen – aber irgendwie sind wir falsch abgebogen, und wir kamen in eine Art Militärbasis der Insel heraus. Als wir nur mal schauen wollten, was sich hinter der einen Einfahrt (ohne Tor und Schranke) befindet – kam eine Horde von Armee auf uns zu und schrie GO GO GO !!! Wir hatten vor ein Foto vor der chinesischen Flagge zu machen - aber das haben wir uns dann nicht getraut – denn mit dem Militär ist bestimmt nicht zu spaßen.
Weiter unten war dann auch eine Art Gelöbnis – laute Musik und lauter Soldaten in Ausgehuniform auf Bänken – und vor ihnen ein General (oder was das auch immer war), der eine Rede hielt. Dort ringsherum gab es dann nur Felder und Häuser.

Pause muss sein - es war einfach noch zu heiß ....


kurzes Schläfchen ...


der Straße ganz nah gekommen ;-)


bykes

Ganz oben auf dem Berg befand sich dann noch eine alte Verteidigungsfestung und eine Radar-Station – die direkt Richtung Taiwan zeigt. Dazu ein Schild, dass fotografieren verboten sei …


Radarstation


Verteidigungseinrichtung



auf dem Berg angekommen


Aussicht nach Taiwan (irgendwo da hinten - sieht man aber nicht)


Gebiet erobert! Rechts die Info das es Militärisches Sicherheitsgebiet ist ;-)

Auf unserer Talfahrt entdeckten wir dann eine Art Camp – bei der man „Krieg spielen“ kann. Dort waren ca. 50 Leute die mit Waffen und Tarnkleidung herumliefen, und in den Bergen ihren Spaß hatten. Wir sind auf das Gelände aufmerksam geworden, da es dort ein Naturwunder hat! Ein Felsen der zu kippen droht! Aber seht selbst – ich hab ihn 2 mm bewegt!




Beim nächsten Besuch wird der Stein dann wahrscheinlich runterfallen – da bin ich mir ganz sicher ….

Blick auf Xiamen bei Nacht


Soviel wieder einmal von hier.
Nächste Woche ist bei gutem Wetter Golfen und HotSprings (Therme) angesagt ….

Viele Grüße – zur Zeit regnet es hier …

André

Montag, 19. November 2007

Weihnachtsessen gesichert ...

Ni hao !

Der Bericht heute wird etwas kürzer ausfallen – denn diesmal gibt es nicht viel Neues zu berichten.

Freitag waren wir Bowling spielen – und dafür das es eine chinesische Anlage war die gar nicht mal so übel. Um den Abend dann etwas länger werden zu lassen haben wir dann dort das volle Programm auch gleich mitgenommen – das hieß dann Bogenschießen und Billard. Bilder davon gibt’s aber nicht – irgendwie kamen wir einfach nicht dazu welche zu machen – aber jeder kann sich ja vorstellen was man darunter versteht – is im Grunde wie in Deutschland.

Auf dem Weg zurück sahen wir dann ein Auto, was wir eindeutig als Mercedes enttarnten (siehe Bild) – aber was war das?? Wieder ein Fake bzw. eine Kopie die dem Original zum Verwechseln ähnlich sieht.
Ein Blick von der Seite zeigt dann aber, dass es kein Mercedes ist. Oder hat da jemand Zweifel? ;-)

hier der Fake:









Das Original:



Samstags war ich dann den ganzen Tag über Tennisspielen. Endlich hat sich hier einer aus der Firma gefunden – der auch Tennis spielt (und kein Tischtennis – da gibt es hier dutzende).
Allerdings hat es ein wenig gedauert bis ich den Platz gefunden hatte, denn der lag schließlich mitten in einem Wohngebiet.
Zu Anfangs kamen 2 Chinesen (zum Spielen) und meine „Sekretärin Lily Li“ (zum gucken) mit – am Ende waren wir dann aber insgesamt 7 Mann auf dem Platz, da ständig welche mit mir spielen wollten. Nun hab ich aber soviel Telefonnummern, sodass es nun weniger das Problem ist einen Tennispartner zu finden.
Zu bemängeln war nur, dass der Platz aus Beton war, und die Auslaufzonen nicht gerade üppig. Na gut – und das Wetter war auch einfach noch zu heiß (aber das hört man jetzt im kalten Deutschland bestimmt nicht gerne ;-)
Abends gingen wir dann wieder ins Deutsche Eck essen, und haben eine Super Möglichkeit für Weihnachten gefunden – denn dort bieten die extra zu Weihnachten auch Gans mit Klößen und Rotkohl an.

Bei mir gabs diesmal im Deutschen Eck Bratwurst


und bei Chris - gabs als Schwabe an Spätzle kein Weg vorbei



Zu erwähnen ist noch dass das Restaurant früher einmal von Deutschen geleitet wurde, die dann aber aufgrund von mangelndem Interesse das wieder sein lassen haben – die Lokalität dann eine Zeit lang stillstand – und als sich die Deutschen wieder aufgeregt haben warum es denn nicht mehr offen hat - sich nun ein Chinese gefunden hat, der das nun nach „Rezept“ nachkocht … - aber dafür schmeckt es ziemlich gut – naja – vielleicht ist man den deutschen Geschmack von Mutti und Oma nicht mehr gewohnt ;-)

Weil ich gerade von Essen rede - vor meiner Wohungstür hat das gewartet - ach nee . Ich meinte Haustier - nicht Essen ;-)


Apropo - hier auch mal ein Bild von unserem Helokopter den wir vor 3 Wochen auf der Messe ersteigert haben

(der fliegt wirklich - ist nicht irgendwo aufgehangen)

Unser 24. Dezember ist nun also auch fast gesichert. Allerdings ist hier am 24./25./26. kein freier Tag – sodass es dann frühs wieder zeitig rausgeht – aber vielleicht hat mein Chef ja auch ein wenig Einsicht – sodass ich schon ein wenig zeitiger von Arbeit losmachen kann.

Am Sonntag ging es dann einfach nur in die Stadt – um ein wenig shoppen zu gehen. Sonst war nichts neues – nun fiebern wir alle schon hier Sylvester entgegen, denn dann geht’s auf eine Insel in Thailand.


Apropo Urlaub – heute erzählten mir meine Kollegen, dass es ja das Frühlingsfest hier gibt (das ist die chinesische Variante für Sylvester) – gefeiert wird je nach chinesischem Kalender im Januar oder Februar. Und die meinten dann ganz einfach – dass jede Firma dort 10 Tage stillsteht. Da hab ich aber gehorcht – dass heißt nun noch mal 10 Tage Urlaub …..

… in Xiamen soll da hier aber nichts los sein. Da hier so viele Ausländer wohnen, und alle Geschäftstreibenden von anderen chinesischen Provinzen kommen – fahren alle zu ihren Familien. Die Stadt ist dann wie ausgestorben – so haben auch 2 Tage alle Geschäft geschlossen.
Das ist ja dann noch mal ein Grund irgendwo hier in den Süden von Asien zu fliegen – haben da vorerst an die Philippinen gedacht - den Flug gibt’s von Xiamen hin / zurück für 200 EUR.
Und da es im Februar sowieso kalt ist – werden wir uns dann noch mal mit Sonne voll tanken – wenn alles so läuft wie wir uns es vorstellen.

Hier ein Bild vom Fischessen am Sonntag abend - also viel mehr ein Bild von der Fischtheke - man steht echt davor und weiß nicht welchen man nehmen soll ... man hat es in China wirklich nicht einfach ...




Achso - Friseur gabs auch wieder - diesmal mit Kopf und Rückenmassage - und 3x Haarewaschen !! Hat alles sicherlich eine Stunde gedauert - und bezahl haben wir umgerechnet 3 EUR - das ist mal Service!

Wenns was neues gibt – dann steht das sicherlich hier …. Also bis demnächst

zai jian

Andre

Montag, 12. November 2007

Orchester - Wandern - KTV

Hallo, da bin ich wieder … um neues von hier zu berichten.

... zum Rückblick der Woche:

Letzte Woche habe ich nun auch mein neues Visum bekommen - bis Ende April kann ich offiziell bleiben - sogar mit der "Multi-Entry-Variante" - da hat meine Firma aber mal was feines hinbekommen (die meinten dann aber auch - man müsste nur die richtigen Leute kennen ...)

Mittwoch war hier in der Firma ein deutscher Lieferant zu Besuch, um Verträge abzuschließen. In der Firma kommt fast jede Woche Besuch aus den anderen Teilen der Welt an (Australier, Südafrikaner, Amerikaner, Malaysianer, Araber …) – aber dem deutschen Trupp hat man sofort angesehen das sie deutsche waren. Am Ende fragten mich die Leute aus der Abteilung, woran ich das erkannt habe – aber erklären konnte ich es nicht. Vielleicht das Gesicht, der Gang, die Art und Weise aufzutreten – wobei das nicht heißen soll, dass die sich wie aufgespielt haben – eher im Gegenteil – zurückhaltend. Die Australier die auch einmal hier waren kamen schon lautstark aus dem Fahrstuhl und haben von jeder Abteilung Fotos gemacht. Als Einziger Ausländer in der Firma, bin ich aber auch immer gleich ein Anlaufpunkt für Gespräche – um ein wenig von dem Geschäft wegzukommen.
Am Abend ging ich dann noch mit dem Deutschen Essen – ist schon was anderes ob man einfach chinesisch ist, oder in einem noblen Restaurant.

Die Woche war dann wieder mehr oder weniger schnell vorbei.

Freitag Abend sind wir in ein Philarmonica Konzert gegangen – dirigiert von einer chinesischen Berühmtheit (die man aber nur in China kenn) – ich fand es ziemlich gut. Thema war „Boat on the sea“ – das ganz erinnerte dann eher an eine Filmmusik.




Orchester-Video (6MB)



Anschließend wurde eine Pianospielerin vorgestellt, welche noch ihr Können zum besten gab.


Eine Art Opernhaus in Xiamen (Music Island philarmonic hall)


Orchester …

Am Samstag ging es dann zusammen mit Chris und seinen Arbeitskollegen in die Berge zum Wandern – besser gesagt – es ging in die Felsschluchten und versteckten Höhlen der Insel.

Los ging es von der Universität. Eigentlich sind Chinesen immer pünktlich – aber irgendwie haben es 2 von den 4 die mitgekommen waren nicht pünktlich geschafft, sodass wir erst noch mal bei McDonalds gefrühstückt haben (es war ja immerhin erst 10 Uhr morgens – und das an einem Samstag, wo man sich erst einmal ausschlafen sollte)


Treffpunkt am gate der XiaDa (Xiamen Daxue = Xiamen Großlernanstalt = Xiamen University ;-)

Vorerst ging es zu dem Nanputo-Tempel - der zur Zeit aber mehr Baustelle ist.
Dem Tempel ist ein riesiger Teich vorgelagert, in dem tausende von Fischen und Schildkröten leben. Unsere chin. Wanderbegleiter meinten dann auch, dass jeder einen Fisch in den Teich schmeißen kann, und dann viel Glück erhält.





Chris und seine Arbeitskollegen


Nanputo-Tempel


sich sonnende Schildkröten (zusammen in dem Teich mit den Fischen)


Nanputo und ich ;-)

Im Inneren des Tempels sieht man dann ganz viele Räucherstäbe, die einem irgendwie Kopfschmerzen bereiten. Und an jeder Ecke betende Leute – die mit irgendeiner Art Verbeugungs-Zeremonie zu Buddha sprechen.


Betenden Chinesen


Überdimensionierter Räucherstab (wenn man dem nahe gekommen ist war man wie benebelt)

Hinter dem Tempel beginnt dann ein Bergmassiv – und wir wussten nicht richtig wo die anderen mit uns hin wollten. Im Endeffekt stellte sich heraus, dass sie einen Schleichweg gesucht haben, um kostenlosen Eintritt in den botanischen Garten zu erhalten.


Nachfolgend einer paar Bilder auf dem Weg von unten nach ganz oben und Bilder vom botanischen Garten – vorbei an Höhlen, Felsen und Schluchten.


Höhlengänge ….


Kletterpartien in den chinesischen Bergen


Felsschluchten


Ausgewaschene Wanderwege



Von oben hatte man dann einen herrlichen Blick auf das Gelände der Universität und Westseite der Insel und zu Gulangyu.


Da ist das Uni-Gelände – dahinter direkt das Meer – so stellt man sich doch einen Campus vor!


Blick auf Gulangyu


Ein Foto muss sein – auch wenn ich nicht gerade sicher stehe


… bald werden die Wohnhäuser auch schon nicht mehr stehen. Dafür wird es dann neue Bürotürme geben. Jetzt schon zählt Xiamen zu den Top 3 Investionsgegenden in China (gleich nach Shanghai und Peking)


Schleichweg in den botanischen Garten ….

Angekommen in einen Park mit herlichen Tümpeln und Vogelgezwitscher …


… mit Kakteen …


… und einer bezauberten Aussicht auf das Stadtzentrum von Xiamen




Wander-Video (5.5 MB)






All das wurde aber dadurch betrübt, dass dieser Mann (rechts) unsere Eintrittskarten (im Gesamtwert von 24 EUR sehen wollte – da wir aber illegal über einen Schleichweg in den Park sind konnten wir keine vorzeigen – wir sind dann mehr oder weniger von ihm abgehauen – und so wie ich es gesehen habe, hat die eine Chinesin ihm dann das Geld zugesteckt – sodass die nicht vor uns ihr Gesicht verlieren (da sie uns ja in die missliche Lage gebracht hatten)


Gefräßige Koi-Karpfen im Teich (links das ist ein Brötchen – um sich die Größe vorzustellen)


Fliegenden fische – oder doch nur eine Wasserspiegelung ?? (Tipp: am besten mal Monitor um 180 Grad drehen ;-)


Chris und ich vor einem Tempeleingang

Zwischendurch trafen wir dann im Park auf einen Mönch – der viel zu erzählen hatte (natürlich nur auf Chinesisch) – aber mir kam es so vor (mit dem bissel was ich so verstanden hab), dass der über uns Ausländer gelästert hätte, und meinte, dass die Chinesen sich alles so schnell wie möglich an Wissen aneignen sollten, um dann nicht mehr auf die Ausländer angewiesen zu sein.
Als wir dann die Chinesen gefragt hatten, was er denn so sagte, meinten die nichts besonderes – und blieben ganz stumm – ansonsten haben sie auf jede Frage ein Antwort – aber das wollten sie uns nicht sagen.

Nach der Wanderung begaben wir und dann an den Strand, um wieder Quad zu fahren und ein wenig das Meer und die Sonne zu genießen.


Strand – aber keine Leute weit und breit ….

Was macht man wenn in China die Sonne scheint? ;-)

…. Genau – Regenschirm rausholen ….

Hier übrigens mal wieder eins der chinesischen Fakes (im Automobilbereich) – sieht das nicht täuchend echt wie ein Kühlergrill von Audi aus? Is aber keiner ;-) – so sieht man das hier dauernd – da denkt man – oh – ein Mercedes, Landrover, BMW X5 – aber dann ist es eine chinesische Marke … - im kopieren sind die echt spitze ;-)



Am Sonntag wollte ich eigentlich wieder mit dem Rad fahren – um ein wenig die Gegend rund um den Hafen zu erkunden – aber frühs erhielt ich dann einen eine SMS von Arbeitskollegen, dass sie mich gerne zum KTV (Karaoke) einladen wollen – und da konnt ich ja nun nicht absagen – sonst wären die traurig gewesen.

hier ein paar Bilder ;-)

Leute aus meiner Abteilung


im Duett ;-) (links Lili, rechts Jody)


Lily, Salla und Jody - mit der typischen Pose (macht jeder Chinese auf Fotos ;-)

Die Karaoke Bar war zwar nobler und hatte bessere Technik, aber die Auswahl an englisch-sprachigen songs war nicht so rießig.
Irgendwie finde ich es schon erstaunend, wie gut die doch alle singen können – da könnte jeder Kandidat bei DSDS oder popstars oder was es da sonst noch gibt einpacken..




Karaoke-Mitschnitt (3 MB)



So verbrachte ich dann meinen Sonntag bis Mittag im Bett, dann zum Karaoke, dann noch bissel einkaufen – und dann hab ich mir noch einen James-Bond Film reingezogen – aber ohne Martini (der kam gar nicht drin vor) – hab mir Whisky-Cola gemixt ;-).

Das wars wieder …..
Bye

Andre

Montag, 5. November 2007

In Xiamen verfärben sich langsam die Blätter …. (BYKE & HOT SPRINGS)




!Nachgliefertes Video! (ich hoffe es funktioniert nun ;-)

Video Fahrradtour am Strand (4MB)





Ich dachte schon – wann kommt denn hier mal der Herbst? Seit ein paar Tagen trifft er aber nun auch hier ein – aber schließlich ist ja schon November. Es wird auch etwas kühler – aber tagsüber immer noch warm genug um kurzärmlich rumzulaufen. Für die Abendstunden ist es aber schon besser etwas langes einzupacken.

Heute bin ich mal mit Fahrrad auf Arbeit gefahren – dauert auch fast genauso lang wie mit Bus, nur das ich nicht auf den Bus warten muss, und so noch frühs etwas Morgensport mache.

Einige Chinesen haben zwar komisch geschaut – was denn der Ausländer da mit Fahrrad kommt … aber so hab ich frühs eine schöne kleine Radtour.

Letzte Woche war nun wieder nichts weiter Erwähnenswertes auf Arbeit. Mein Chef war in Australien um dort Geschäfte zu machen – und so schlenderte die Abteilung so vor sich hin (und ich mit). Ich hab mir so eine Art Qualitäts-Management Handbuch geben lassen ( Manager Manual) in der so alles über die Firma drin steht.
Dort hab ich gelesen – das die ganze oberste Führungsetage und mein Chef alle „undergraduated“ sind – also ohne Uni-Abschluss (mehr oder weniger Studienabbrecher ;-)

In dem nun hinter mir liegendem Wochenende – hatten wir uns vorgenommen Samstag in die „Hot Springs“ zu fahren (eine Therme), und dann am Sonntag eine Radtour am Strand zu unternehmen.
Aber das wurde dann alles ein wenig durcheinander gehauen. Der Grund war unsere Planung für Sylvester und dem dazugehörigem Trip nach Thailand.

Eigentlich wollten wir den Flug über Internetbuchen – 3 Mann in einem Flugzeug – zur gleichen Zeit. Aber das Buchungssystem von AirAsia machte uns da einen Strich durch die Rechnung. Nachdem wir 2 verschiedene VISA-Karten ausprobiert hatten, und dann immer noch eine Fehlermeldung kam – sind wir dann direkt zum Flughafen zum AirAsia schalter um dort die Sache zu klären um so endlich den Flug in der Tasche zu haben.
Dort angekommen meinte die Mitarbeiterinnnen (von denen keiner englisch Sprach) – dass es für unser Wunschabflugdatum keine Flüge mehr geben würde. Die Kommunikation lief übrigens – da ja keiner englisch konnte – mit einer anderen Frau am Telefon die wahrscheinlich irgendwo in Shanghai gesessen hat – und uns so alles mitteilte ;-)

So waren nur noch Flüge übrig die einen Tag später losgingen und einen Tag früher zurückführten – und das alles zu einem Preis, der 100 EUR teurer war als der im Internet. (100 EUR in China sind schon viel Geld!).
Also sind wir erstmal zur Beratung und weiterer Internetrecherche zurück in die Wohnung – um den Preis im Internet noch einmal abzuchecken. Dort kostete der gleiche Flug genau 100 EUR weniger! Aber da war nun das Problem –was machen? Im Internet buchen ging bis dahin nicht – und am Schalter war es zu teuer. Dann haben wir versucht erstmal einzeln zu buchen – und siehe da – es ging!
Unser Flug startet nun am 29.12 und am 5. Januar kommen wir wieder zurück.
So hatten wir am Samstag bis zum späteren Nachmittag damit verbracht einen einzigen Flug zu buchen. Es lohte sich also nicht mehr um zu den HotSprings zu fahren. Was nun? Also eine Fahrradtour zum Strand!

Unser erstes Ziel mit dem Rad war das Exhibition-Center von Xiamen – wo eine Messe von Modellfahrzeugen und Flugzeugen und deren Einzelteile stattfand.


Futuristische Gebäudearchitektur




Im Inneren der Messehalle


Fahnen im Wind




Dort gab es einen Ferngesteuerten Helikopter (Länge ca. 75 cm) für umgerechnet 15 EUR.
Wir leisteten uns den Spaß und nahmen den dann mit nach Hause. Allerdings müssen wir unsere Flugkünste noch trainieren. Es ist gar nicht so einfach so ein Ding zu steuern …. Aber Bilder dazu dann nächstes mal.
Weiter wollten wir nach einem Messeplan fragen – wobei uns keiner helfen konnte – da es so was irgendwie nicht gibt (die Termine werden erst immer 1 bis 2 Wochen vorher festgelegt) Zwischendurch führte man uns fast in das Büro des MesseManager – da die dachten wir wollten irgendwelche Produkte auf der Messe ausstellen – und seien an mehreren Ständen interessiert. Dabei lief die Kommunikation wieder über zig verschiedene Telefonapparate – da keiner englisch konnte.
Dabei kann ich gleich nebenbei erwähnen – um den Kommentar zu beantworten – das mein Chinesisch eher schlechter geworden ist ;-) Hab hier noch nichts groß dazugelernt – außer meine Adresse und Wörter die man im Taxi brauch um nicht ganz falsch zu fahren ;-) aber wenn ich zeit hab kann ich ja mal was aufsprechen ….

Die weitere Tour führte vorbei am neuen Jachthafen von XMN (=Xiamen). Eine riesige Baustelle – wo ehemaliges Meergebiet trocken gelegt wurde. Das Projekt soll dann 2010 beendet werden.


Trockenlegung des Meeres


Rechts hinter dem Zaun entsteht das neue Projekt


Direkt in Strandnähe wurde auch ein Olympia-Stützpunkt errichtet

Der Weg zu all dem hin führte uns zuvor kurz durch die Stadt, wo folgende Bilder entstanden sind




recht ist der Carrfoure-Markt (in chin . Jialefu) - dort gibt es auch fast alles zu kaufen




Die Radtour führte dann direkt weiter am Strand bis wir zu den Quads kamen – die man hier mieten kann, und damit am Strand entlangfährt. Das war ein Spaß. Ein Quad hätte ich beinnahe im Meer versenkt, als eine Welle mir nicht Platz machen wollte, und der Boden unter den 4 Rädern sich begann aufzulösen. Der Motor war abgestorben und ich saß schon bis mit den Füßen im Wasser. Ein erneuter Startversuch war allerdings erfolgreich – sodass ich schnell wieder aus dem Wasser raus bin.





Fahrrad Tour am Strand:








Geschütz Richtung Taiwan (jedoch nicht mehr in Gebrauch ;-)


Andre und der Delphin


Am Abend haben wir dann noch am Strand relaxt, bevor es dann wieder auf dem Heimweg ging.

mein neues Fahrrad




Zwischendurch landeten wir in den kleinen Gassen von Xiamen, wo wir uns erstmal von der Tour stärkten. Mir Fahrrad lernt man die Insel erst richtig kennen.

Auf einem Fake-Market entdeckten wir dann noch folgendes. Wer erkennt den Fehler ?? (Kommentare können im blog hinterlassen werden).



Vorbei an einem Park bei dem wir noch mal Pause machten endete der Tag.



Mit etwas Muskelkater startete der Sonntag – bei dem wir uns nun vorgenommen hatten zu den Hot-Springs zu fahren. So richtig wussten wir nicht was uns erwartet – aber als wir ankamen übertraf alles unsere Vorstellungen !
Nach einer Bustour – und der Aussage des Fahrers das der Bus nicht weiter fahren würde – und wir uns ein Taxi oder sonst was suchen müssten – sind wir dann mit einem Motorrad-Taxi zu den Hotsprings gefahren.
Der ganze Komplex ist ein Erholungskomplex mit Hotel. Am Eingang verneigte man sich vor uns – und mit Chris seinen Connections zu Linde kamen wir dann auch zum Sonderpreis rein (umgerechnet 10 EUR statt 13). Zum Vergleich - normales Schwimmbad kostet hier max. 2 EUR.

Wir verbrachten dann dort 8 Stunden und ließen es uns so richtig gut gehen (Kopf und Rückenmassage), Duftbäder, Milchbad, baden in Bier und Wein und anderen Sachen, heiße Quellen, Massagebäder, …
Allerdings das Essen war nicht gut – und bei der Idee unser Selbstmitgebrachtes zu verzehren wurden wir energisch zurückgewiesen.



Eier die man uns so lieferte – angeblich müsste man bei der Bestellung sagen „well done“ aber ich Chinesen essen doch sicherlich keine halbrohen Eier ??

Ihr müsst euch vorstellen – man geht wieder zurück zu Umkleide – schließt seinen Schrank auf – und kaum kramt man in seiner Tasche rum steht ein Mitarbeiter von den HotSprings hinter einen und schaut was man macht – und passt auf, das man ja nichts isst und trinkt (man soll ja was an den Ständen kaufen).

Ansonsten sprechen die Bilder ja ein wenig für sich (Fotografierverbot war übrigens auch), aber was wollen die machen wenn ich die nicht verstehe ;-)





Einfahrt zu den HotSprings - in der Nähe der Berge gelegen


Lobby im Inneren


Pool






Die Temperaturen waren so zwischen 35 und 40°C. Nach nun mehr als 2 Monaten ohne Badewanne in China war das eine richtige Wohltat.




Wen man möchte kann man sich auch von solchen Fischen in einem Becken anknappern lassen - diese Fressen dann die alten Hautschuppen weg - allerdings hatten wir dazu keine zeit mehr - und machen das nächstes Mal.
Generell haben wir uns vorgenommen nun jeden Monat noch mindestens einmal dort hinzugehen - einfach nur um die Seele baumeln zu lassen




Übersichtskarte


… bei Nacht


So, nun hab ich ja fast wieder 2 Seiten hier runtergeschrieben – bald gibt es Mittag - und so ist die Hälfte vom Montag wieder rum.
Am Nachmittag werde ich dann die Bilder in den Blog einfügen – und dann is der Tag auch schon wieder rum.

Viele Grüße
Und bis zum nächsten Wochenbericht

André

Montag, 29. Oktober 2007

Ein Tag in den Bergen

Ein Tag in den Bergen

Das Wochenende war wie immer viel zu schnell vorbei – und nun ist wieder Montag – gerade ist es halb neun morgen (also nach neuer deutscher Zeitrechnung 1.30) und alle sitzen ganz verschlafen an ihrem Schreibtisch.
Dies ist wieder die Chance, um meinen Morgen bis zum Mittag rum zubekommen – denn neue Aufgaben gibt es derzeit keine – also werde ich blog schreiben und zwischendurch ein paar Übersetzungen und Flow-Charts gestalten.

Samstag hab ich mir nun ein Fahrrad gekauft – denn hier fast direkt vor der Tür gibt es wunderschöne Radwege entlang der Küste. So lernt man die Insel auch viel besser kennen. Auf Bus wartet man immer 15 min und mit Taxi geht dann irgendwann auch ins Geld.
Radwege gibt es hier auch auf jeder Straße zu finden – diese sind durch extra Bordsteine abgegrenzt und werden ausschließlich von Mofa- und Radfahrern benutzt.

Den Samstag Nachmittag habe ich diesmal mit Arbeitskollegen verbracht, welche für mich gekocht haben. Da gab es dann allerlei essen, was in so einen heißen Topf geschmissen wurde, und dann jeder von gegessen hat – also so was wie Fondue, aber eben nur auf chinesisch.
Das war aber alles durcheinander, Fisch, Fleisch, Tofu, Gemüse, komische Gewürze, etc. – aber es hat ganz gut geschmeckt.



Am Sonntag ging es dann mit dem Bus nach Tong-An zu einem Gebirgsmassiv.

Auf unserer Busfahrt dahin sahen wir wieder viele interessante und komisch Sachen.


Typischer Straßenladen mit allem was man so braucht- vor allem Getränke – denn ohne die vertrocknet man bei der Hitze.

Hier ein Reiseunternehmen – ich kann da nichts lesen ;-)



Fahrrad mit Bus kollidiert! Aber es war nichts schlimmes passiert.
Zumindest lag keiner mehr am Boden


Hier eines der größten Shoppingcenter im Xiamen – die „Shopping Mall“ – natürlich auch mit McDonalds drin!


Auto mit Essen – allerdings Essensabfälle. Alleine in der Firma wo ich bin fallen pro Tag 3 solche Kübel mit Essen an, was einfach nicht aufgegessen wird.


So kann man die Sachen auch transportieren.


Oder so …


Busfahrt entlang der Küste hin zu den Bergen.


So schützt man sich in Bussen vor Sonne – man macht einfach den Regenschirm auf!

Im Bus kam dann eine Frau mit einem Baby an, was dann gleichmal als es uns Ausländer gesehen hat eingepinkelt hat. Generell ist das ja in China so, dass alle Babys schlitze in ihren Hosen haben, sodass sie beim Geschäft machen einfach durch den breiten Schlitz in der Hose ihr Notdurft loswerden.

Im Bild sieht man den kleinen Jungen mit seinem Schniepel – irgendwie scheint das normal zu sein. Der hat sein Geschäft gemacht, (einfach auf den Boden im Bus), und dann hing das Ding während der ganzen Fahrt draußen – und die Mutter hat nur gelacht …



Mühselige Arbeit …


Und hier der Busfahrer des Tages ;-)



Mit dem Motorrad-Taxi ging es dann von Tong-An-City zu den Mounrains auf in die Berge – eine halbstündige Fahrt mitten in die Pampa, vorbei an Reisfeldern, alten Bauernhöfen und Felder die noch mit Ochsen durchgepflügt werden. Leider kam ich aber nicht dazu ein Foto zu machen.


Tong-An-Mountains:

Eingangsportal in den Nationalpark




Ein Caddy Auto brachte und (die gehfaulen Ausländer) bis zur nächsten Plattform


Gebirgsflüsse bahnen sich den Weg ins Tal





Nach vielen Treppenstufen und durch Wälder kamen wir oben an.



Wagemutiger, der sich einen ganz besonderen Platz sichern möchte
Am Ziel angekommen. Dort haben wir uns dann eine Stunde ausgeruht und auf Felsen geschlafen – ohne Lärm – nur die Natur …





… und natürlich die Sonne genossen


Dann auf einmal (beim Abstieg) kam eine Schulklasse, die unbedingt Fotos mit uns machen wollten. Wahrscheinlich haben die das erste Mal Ausländer gesehen. Die haben sich richtig gefreut



So kann man sich dann auch die Zeit vertreiben – Karten spielende Chinesen


Hier nun noch ein paar Figuren, die dort den Weg zäumten.



Rückfahrt mit Motorrad Taxi bei Abenddämmerung




Hier mal ein Hamburger den ich mir zubereitet habe.

das wieder soviel von letztem Wochenende - das nächste Wochenende kommt bestimmt - und dann wollen wir hier am Strand Quad fahren - der Rest ergibt sich dannwie immer.

Also dann Tschüs

Andre

Donnerstag, 25. Oktober 2007

nachgeliefert ...

Hallo,

Heute kommt nun das Tintenfisch-Video - und ein paar andere kleine volkstümliche Eindrücke ;-) dazu aber weiter unten mehr ...

Diese Woche war ich mit einer Prozessanalyse beschäftigt - habe mir die Aufgabe aber mehr oder weniger zugeteilt, sodass ich mal wo dran arbeiten kann. Habe mich dann mit den verschiedensten Leuten getroffen, und die haben mir dann über ihre Tätigkeiten (Prozesse) berichtet - nun versuch ich all die Informationen in einen Prozessgraph bzw. Flow-Chart-Diagramm unterzubringen.

Zur Zeit sind die hier nämlich am überlegen, ob ein neues SAP-System eingeführt wird. Das System was die derzeit nutzen kann die vielen Daten nicht so verwalten wie die es sich vorstellen - also muss was neues her.

Sonst gibts hier nichts weiter neues.
Wetter gut, Essen gut, bald is Wochenende - das bedeutet alles gut.

Nachfolgend ein paar Bilder, die ich mir jetzt mal so zusammengesucht habe.

Hier noch 2 Bilder aus der Karaoke-Bar:

so fängt jede Sängerkarriere an .... oder wird zugleich beendet ;-)





leicht überladenes Fahrrad


Grillen am Strand


Strand von Xiamen



so - im laufe des Tages werd ich dann hier ein paar video hochstellen. ich hab das erstmal alles insAVI Format umgeandelt, da die Datein sonst zu groß sind - gebt einfach mal bescheid ob ihr die Datein anschaun könnt - ansonsten muss ich ein anderes Video-Format nutzen.
Falls es nicht klappt einfach ne mail an "andre-in-china(at)web.de"

Video1
Frischer Fisch ... und dann war er tot:

Video 1



Video 2,3,4 - der Tintenfisch der sich wehrte ...

download Video 2



download Video 3



download Video 4




Video 5 - komischer Tanz am Strand (frühs um 1 in China ...)
download Video 4



Video 6 - Dongshan - Strip-Lokal ohne Strip
download Video 4

Andre-in-China / Vietnam

... ja die Reise geht weiter ;-)

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