Montag, 21. Januar 2008

25 - und die größte Kanone der Welt



Hallo

Dieses Wochenende war es nun soweit – ich bin wieder ein Jahr älter geworden.

Wir (Sandra, Chris, Dustin und ich) haben von Samstag auf Sonntag reingefeiert.
Nun werdet ihr euch fragen – wo waren die Chinesen?

Für sie ist der Geburtstag ein ganz normaler Tag. Selbst in der Firma hat es noch keiner für nötig gehalten zu gratulieren. Nicht einmal mein Chef. Wahrscheinlich ist das aber einfach die Mentalität.
Da ich auch keinen zwingen wollte, unserer lustigen Runde beizuwohnen – und sie dann später ihr Gesicht verlieren indem sie etwas komisches im Suff machen oder sich dann um Kopf und Kragen reden – haben wir nur zu viert gefeiert.

Abends gingen wir zuerst in ein Club der Babyface hieß – eigentlich wollten wir woanders hingehen – aber der Taxifahrer hat es nicht gefunden – und er setze und dort ab.



Da die dort jedoch kein Sekt hatten, sondern nur Champagner (zu einem Preis, für den man hier 2 Großeinkäufe machen kann) - haben wir mit Bier angestoßen. )-:

Ein Entertainer (ein Typ aus Afrika) – welcher nach seinen Angaben auch noch für das Fernsehen arbeite – hatte dann noch einen riesigen Obstteller kostenlos zur Verfügung gestellt.




Am Abend zogen wir dann noch in andere Clubs – sodass wir erst frühs um 6 wieder zu Hause waren (nachdem alle bereits um 5 geschlossen hatten).


Chris, ich, Sandra


Aufm Weg in einen anderen Club


Freundliche Polizsiten noch dazu


Teil unseres morgentlichen Abendessens nach einer langen Nacht


Als Geschenk bekamen wir von ein paar Mädels beim Spießchen-Mann dieses Ding zu Essen. Keine Ahnung was das ist. Es schmeckt aber ziemlich gut und süß


Als Geschenk bekam ich einen Gutschein für die Hotsprings – inklusiver aller Massagen und Fischbecken … (für die Mitlesenden Beschenker – ist das so ;-?)

Den restlichen Tag verbrachte ich dann im Bett und habe erstmal so richtig ausgeschlafen.
Am späteren Nachmittag setzte ich mich dann bei 25° auf den Balkon und habe die restlichen Sonnenstrahlen genossen. Zwischendurch dann telefoniert und emails gecheckt.

Danke an alle die an mich gedacht haben ;-) (naja – studivz weist ja zwangsläufig drauf hin)

Gegen 18 Uhr gingen wir dann in ein Café und haben uns Kuchen und Kaffee reingeschoben. Danach ging es weiter in das United Xiamen Hotel – wo wir von einem Buffet soviel essen konnten wie wir wollten.


Bei Kaffee und Kuchen





Das Buffet am Abend


Beim Essen …


Das United Xiamen Hotel – dort wo wir unser Abendessen hatten.


Ich am Abend mit einer Geburtstagskerze


Müde und vollgestopft endete dann der 20.Januar 2008.
Ich hoffe mein lieber Jan hat genauso gefeiert … irgendwie beim Iraner essen und dann in einem Jachtclub in Dubai – aber das könnt ihr ja auf www.jan-in-dubai.de.vu nachlesen.

Was zuvor geschah ….

Samstag morgen mussten wir für den Vormittag in die Firma. Es waren Proben für das Frühlingsfest angesagt. Da Dustin und ich (+ eine Gruppe von 7 anderen Chinesen) für die Firma etwas vorführen wollen – waren wir also auch mit dabei.
Am Freitag wurde uns extra gesagt „be on time!“ – also waren wir pünktlich (5 Minuten nach der Zeit da) – allerdings fehlte zu dem Zeitpunkt noch der größte Teil der chinesischen Belegschaft. Das erstmal zur Pünktlichkeit.

Ein Foto aus den Proben ;-) links Chef-Choreograph D.K.



ich bei einem kleinen Schauspiel (hab ne Gastrolle bekommen ;-)

Die Jury bewertet unsere Choreographie.

Mit unserer Gruppe – mit der wir den Tanz einstudieren (ein Mix aus Macarena, Las Ketchup und Burger-Dance) lies die Chinesen nicht in ihren Sesseln sitzen. Die Menge tobte ;-) – also nach chinesischem Verhalten …. Selbstverständlich.
Allerdings ist es lustig zu beobachten wie sie sich selbst zum Ei machen – Schauspielerisch haben die es wirklich drauf! Singen können sie sowieso. Es scheint also lustig zu werden.

Am Nachmittag fuhren wir dann zur Uni – liefen über den herrlichen Campus weiter zur größten Festlandkanone der Welt.

Auf dem Weg liefen wir dann am Strand entlang. Zwar ist kein Strandwetter mehr – aber Meer ist eben mehr als kein Meer ;-)


„Hallo“


Beach … aber kein Strandwetter


Zu Hause haben wir Kakelaken, auf den Straen gibt es Ratten – und am Strand Mäuse ;-)


Kriegsschiff patrouliert auf Taiwanesischem Gewässer


Achtung – auch hier gibt es Monsterwellen!


Imposante Wasserwand


Da hab ich ja nicht schlecht geschaut – auch hier gibt es einen versteinertern Wald. Hier liegen die Überreste einfach nur rum.

Ja – wir waren also auf dem Weg zur Kanone.
Dreimal dürft ihr raten wo diese hergestellt wurde. Richtig. In Deutschland.

1887 wurde sie von KRUPP produziert.
Spezifische Daten:
Gewicht: 90 Tonnen
Max. Schussweite: 20 km (bei einer Auslenkung von 30°)
Max. Geschossgewicht: 350 kg

Dabei kann sie eine Stahlplatte von knapp 80 cm durchschlagen.
Und warum nun überhaupt die Kanone?
Wieder einmal kommt auch wieder der Konflikt China/Taiwan und China/Japan ans Tageslicht.

1842 wurde Xiamen zu einen der wichtigsten Chinesischen Häfen und zählte damit zu einem der größten Handelszentren der damaligen Zeit.

Als die Britten ein paar Jahr später Xiamen vereinnahmen wollten – wurden sie jedoch von der chinesichen Armee niedergeschlagen (mit Schwertern und Steinen).

Um diesem vorzubeugen, beauftragte man die deutsche Kanonen Fabrik KRUPP zwei 280mm Kaliber Kanonen, 2 Artillerie Geschütze (120mm) und 12 kleine Kanonen (90mm) zu bauen, und nach China zu schiffen. Zudem wurde eine Garnision von 140 Soldaten zur Verfügung gestellt. Ob diese auch aus Deutschland waren – hatte uns keiner erklären können.

Als man die Kanone testete, bebten Teile der Insel. Laut Aussagen der Bevölkerung, stürzten sogar einige Häuser durch die Erschütterung zusammen. Die Einwohner gerieten damals in Panik.

Am 3. SEPT 1937 fand die Kanone ihren ersten Einsatz – als Japanische Streitkräfte Xiamen vereinnahmen wollten. Dank der „Hulishan Fortress“ konnte Xiamen verteidigt werden.

Später wurde die Kanone als Waffe gegen die Taiwanesen als Bedrohung eingesetzt. Allerdings fand sie nie wieder Anwendung.
Zwar reicht die Geschossweite nicht direkt bis nach Taiwan (Taiwan liegt ca. 200km von Xiamen entfernt) – aber für ankommende Schiffe kann sie schon zur Bedrohung werden.


Dieses Foto hatte uns inspiriert dort hin zu gehen.


da gehts lang!


schaun ob alles in Ordnung ist


da ist sie - sie funktioniert auch noch!



Ansicht von außen



vor ca. 120 Jahren ...



hier sieht man den dazugehörigen Flugkörper (Gewicht bis zu 400 kg)



Kanonenfabrik in Deutschland



das Boot da !



nur nicht runterfallen!



Xiamen vor ca. 100 Jahren. Ein Teil war dem Meer geöffnet.
Heute ist das alles zugeschüttet - es gibt im Inneren der Insel nur noch einen See, der daran erinnert, dass das Merr einmal bis ins Inselinneres gelangt ist

In einem angrenzenden Museum trafen wir einen älteren Chinesen. Er fragte uns ob wir Deutsche sind, und meinte wir könnten stolz auf die deutsche Technik sein. (er konnte ziemlich gut Englisch)
Er will sich unbedingt bei einem Bier noch mal mit uns unterhalten – sicherlich aber nur, weil er für seine Firma, für die er tätig ist, neue Kunden sucht ;-) nachdem wir sagten dass wir für Huadian arbeiten. Viele Leute kennen hier Huadian – was mich ein wenig wundert – da die Firma erst ziemlich neu ist – und ABB im Grunde der Konkurent No.1 ist.
Wir tragen also zum Guten Image der Firma bei ;-)

Apropo deutsche Produkte. Neulich als Dustin und ich wieder ein Tour durch die Werkhalle machten, trafen wir einen Chinesen (auf deutsch heißt er Hans) – im Chinesischen hab ich seinen Namen leider wieder vergessen.
Er war so beeindruckt, dass wir uns im workshop rumtreiben, dass er uns gleich alle Produkte aus Deutschland zeigte, die er besorgt für sein Projekt besorgt hat.
Niemand hatte uns vorher erzählt, dass es einen Chinesen in der Firma hat, der so gut deutsch sprechen kann! Er war auch richtig froh, dass er seine Deutsch-Kenntnisse wieder einmal anwenden konnte. Ich denke zum Frühlingsfest wird er mächtig mit uns anstoßen.

Diesen Freitag veranstaltet die Firma eine der bedeutendsten Feste für Chinesen. Dort gibt es Showprogramme, ganz lecker Essen – und vor allem (was für die sonst so zurückhaltenden Chinesen ganz wichtig ist) – KOSTENLOS Alkohol.
Die meisten männliches Artgenossen – lassen sich an dem Abend so was von zulaufen, dass sie nur noch auf allen vieren nach Hause können. Überall hört man dann ein „ganbei“ durch den Raum hallen – wenn sie wieder einmal ihre Standhaftigkeit im Alkoholkonsum unter Beweis stellen müssen.
Die Ganze Veranstaltung wird auf Video festgehalten. Letztens sah ich das Video von 2007 – und dort waren meine sonst so ruhigen Arbeitskollegen wie Tiere
Ich habe das schon im Oktober miterleben dürfen, als sie hier ein lokales Fest feierten. Leider ging es mir danach auch nicht so gut ……

Letzte Woche waren wir wieder von Dustin seinem Department (Marketing) zum Essen eingeladen. All das gab es. Ich fand es ziemlich lecker. Aber satt wird man davon nicht immer.



Hier nochn Bild vom Eingangsbereich der Firma.


Oben hängt so ein typisches Banner. An diesem Tag wurden neue Kunden aus dem Kongo erwartet. Die Chinesen dachten, das der Kongo irgendwo in Amerika ist.
Als wir sagten, dass es Afrikaner sind die kommen – waren sie ganz überrascht ….
Soviel zum Weltbild …

Wenn man Abends kurz vor 22 Uhr noch einkaufen geht – siehts so aus – ziemlich voll!


Hier mal ein paar Bilder von unserer Wohngegend

Gelegen an einem herrlichen Park.


vor unserer Wohnungstür ....


gesichertes Gelände. Es kommt als keiner rein oder raus, der hier nicht reingehört.


im Innenhof

Montag, 14. Januar 2008

Taiwan (Formosa*) – wir kommen ….!

… auch wenn wir nur mit einem Boot das taiwanesische Gewässer durchquerten und dabei Kanonen und andere Waffen auf uns gerichtet waren (von beiden Seiten ;-) – mehr dazu aber weiter unten, wo es um geschichtliche Aspekte geht.

* Formosa, war die fühere Bezeichnung von Taiwan, nach „Ilha formosa“ benannt, Portugiesisch für „schöne Insel“.

Zu Beginn jedoch, wie es aber dazu kam.

Es ist Samstag Morgen. Andre quält sich frühs zeitig kurz vor 6 aus dem Bett – um zusammen mit Dustin und Chris in die Berge zu fahren – Ziel war ein Ort namens Ye Shan Gu (eine chinesische Bezeichnung gibt es irgendwie nicht – keiner aus der Firma wusste von dem Ort, und er war auch auf keiner Karte eingezeichnet – irgendwie schon komisch – aber einige redeten von ihm, und er zauberhaften Landschaft).

Also suchten wir selber im Internet und fanden eine Seite, wo der Ort erwähnt wurden war. Abfahrt war die Long-Distance-Bus-Station in Xiamen. Wir dort also hin zum Ticketschalter – dort verwies man uns an einen anderen Schalter – und dort meinte man, das heute kein Bus da hin fahre. Morgen auch nicht. Und in einer Woche auch nicht. Und ob überhaupt ein Bus dahin fährt konnte man uns auch nicht sagen. Also gut – das dazu.
Aber was nun machen? Nun sind wir extra alle zeitig raus - und Pustekuchen.

Also machten wir uns auf den Weg (wieder einmal) nach Gulangyu – die Perle von Xiamen.
Dort wollten wir diesmal „Seaworld“ besuchen.

Aber kurz vorher fing uns einer vor dem Fährterminal ab und schrie was von „Jinmen“. Jinmen ist der Ort, von dem ebenfalls keiner was wissen möchte – es ist ein Ort, wenn man in der Firma danach fragt – man nur ein Kopfschpütteln zurückbekommt – denn es ist ein Ort der zu Taiwan gehört!!

Wenn man in China von Taiwan redet, dann muss man aufpassen was man sagt – denn man kann sich schnell Feinde machen ;-)

China betrachtet Taiwan als Provinz Chinas – und erkennt die Souveränität von Taiwan nicht an.
Offiziell (von Chinesischer Seite) heißt das Gebiet mit 23 Mio Einwohnern Republik China.
Der politische Status Taiwans sowie der anderen Inseln ist umstritten. Deutschland erkennt Taiwan auch nicht als separaten Staat an.

Hier ein kleiner Geschichtsexkurs über die Beziehung der Chinesen zu Taiwan und andersrum.

Aber ersteinmal eine geographischer Überischt:

alles was rechts hinter der roten Grenze liegt gehört zu Taiwan, alles links davon zu China.
Ist schon merkwürdig - aber so sind nunmal die politischen Begebenheiten


Diese Karte zeigt noch militärische Aktivitäten in den 90'er Jahren.

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges proklamierte am 1. Oktober 1949 Mao Zedong die Volksrepublik China und errichtete einen kommunistischen Staat, er vertrieb (nach einem gewonnenen Bürgerkrieg) dabei die ursprüngliche Regierung (Kuomintang unter Anführung von Chiang Kai-Sheks), welche nach Taiwan flüchtete und dort die Republik China ausrief (bekannt als Taiwan). Bis heute gibt es die Volksrepublik China und die Republik China (beides sind unterschiedliche Länder!)
Taiwan wird von der Volksrepublik China beansprucht, wurde jedoch nie militärisch von ihr kontrolliert. Dies schlägt sich im Taiwan-Konflikt nieder. Administrativ ist die Insel bei beiden Staaten als Teil der Provinz Taiwan zugeordnet.

Wer mehr darüber wissen möchte kann einfach hier bei wikipedia nachschauen:

Taiwan Konflikt


Taiwan sieht sich also als unabhängiger Staat von China – China sieht Taiwan als Provinz von China.

Wir haben bereits schon die Chinesen in Chemnitz gesagt, das die Länder Waffen auf sich gerichtet haben. In den Bergen von Xiamen gibt es sogar eine große Armee – sicherlich sind da auch irgendwo Geschütze versteckt.
Am Strand von Xiamen, und in den Bergen finden man (insofern für Touristen zugänglich) immer noch alte Schussanlagen.
All das für den Fall, wenn es mal zu einer Eskalation der Lage kommt.

Direkt nach Taiwan fährt auch kein Schiff, und es gehen auch nur Flüge über Peking und Hongkong. Nur zu hohen Nationalfeiertagen (also 1. Oktober) verkehren für kurze Zeit Schiffe zwischen China und Taiwan.


Der Taiwan-Konflikt schlägt sich so zum Beispiel auch ganz aktuell nieder.
Bei der Expo 2010 (in Shanghai) gibt es EIN (1) Pavillion für China – und da die Chinesen Taiwan zu sich zählen, soll Taiwan in den Pavillion von China untergebracht werden. Jedoch ist Taiwan nicht dazu bereit. Mal schauen was rauskommt.
Mehr dazu aber hier:


EXPO Shanghai 2010 - chinesicher Pavillion ohne Taiwan?

Nun aber wieder zur Gegenwart.


frühs morgens in Xiamen - Nebenschwaden bedecken die Insel



Bevor wir das Schiff bestiegen, wollten ein paar Wachleute erstmal unseren Ausweis sehen. Und da bemerkte ich, dass ich meinen gar nicht mit mir hatte – sondern nur Geld und Fotoapparat.
Chris und Dustin zückten derweil ihre Papiere – und ich musste wohl draußen bleiben. Die Frau am Schalter meinte aber – ich könnte auch meine Reisepassnummer aufschreiben wenn ich sie wüsste. Ich wusste sie nicht – nur den Anfang. Ich schrieb also eine 9-stellige Kombination mit meinem Namen auf ein Stück Papier.
Derweil gab eine andere Frau die Daten von Chris und Dustin in einen Computer ein. Nun dachte ich mir – oje – aufgeflogen – der Computer überprüft bestimmt die Personalien. Denn meine Nummer war bestimmt nicht richtig (Wer weiß schon seine Ausweisnummer auswendig?)
Die Beamtin meinte aber „thank you“ und winkte hastig Richtung Boot – was bedeuten sollte „macht euch vom Acker - hier warten noch andere die auch nach „drüben“ wollen“ ;-)
Mein Name war von nun an „Mr. X“. – und ich war als falsche Person auf nach Taiwan


Haben sich die Damen verfahren? Xiamen ist nicht Honululu ;-)

Während der Fahrt wurde es mir ein wenig unheimlich – denn was passiert wenn die mitbekommen das ich eine falsche Nummer angegeben habe. Die Beziehungen zu Taiwan sind nicht gerade rosig. Wir malten uns dann storys aus, wie ich auf Taiwan in einem Gefängnis oder in einer Höhle sitze und mich irgendjemand freikaufen muss (nach der Geschichte vom Marco in der Türkei ist ja alles möglich).


der Seelenverkäufer der uns nach Taiwan bringt


Kriegsschiffe im Hafen


Schnellstraße direkt überm Meer

Auf einmal legte das Schiff, nachdem es sich vom Hafen entfernt hatte – noch einmal in Xiamen an – und ein paar Uniformierte Leute liefen den Bootssteg entlang – aber anscheinend betraten nur ein paar andere Leute das Schiff – ich war also beruhigt als das Schiff wieder ablegte.


kleiner Chinese ganz stark!

Also ging es nun auf nach Taiwan. Für den Fall das auf der taiwanesischen Insel noch einmal eine Kontrolle stattfindet, oder ich bei der Wiedereinkehr nach China (von Taiwan), mich identifizieren sollte – dann hab ich meine Brieftasche eben im Meer verloren ……


Andre, Chris, Dustin und ??? (es war nicht der Captain, auch nciht der Bootsjunge, kein Flüchtling nach Taiwan - ich hab keine Ahnung wer das war - aber der Chinese der das Bild von uns gemacht hat, wollte ihn wahrscheinlich mit drauf haben)


Schiffsflotte auf offenem Meer


was entsorgt der denn da?

Nach ca. 1 Stunde fahrt sahen wir durch die Nebelschwaden Festland – das Schiff wurde langsam – und die Chinesen begannen auf einmal wie wild Foto zu machen. Es musste also was sein, was von Interesse ist. Also machten wir auch Fotos – in der Ansicht – das die Insel da „Jinmen“ ist.
Auf einmal startete das Schiff aber wieder durch und es schien als fuhr es wieder zurück nach Xiamen!! Nach ein paar Minuten bemerkten wir dann – das unsere angebliche „Jinmen-Erkundungstour“ nur eine Fahrt in taiwanesisches Hoheitsgebiet war ….


Jinmen Island


ich vor ein Taiwanesichen Insel


alá Titanic




Kombüse - man beachte die rohen Eier bei den warmen Temperaturen ;-)


Kurs auf Xiamen!


thats my island ;-)


Es war also die 2. Schlappe an dem Tag. Keine Berge-Tour, keine Jinmen-Tour.

Also gingen wir dann (wie wir sowieso vorhatten) auf Gulangyu in das Seaworld.

Seaworld

Es war im Grunde wie jedes Aquarium (oder wie sagt man dazu – wenn man so zwischen Fischbecken durchlaufen kann?).
Der beste war eine Delphin- und Robben-Show. Den Rest seht ihr auf folgenden Bildern.


"ich fress dich"


Dickschädel


da haben sich aber 2 lieb !


ein Walpenis - abgeschnitten und hingestellt ...


noch ein komischer Fisch



Wer schon immer mal ein lebendigen See-Igel sehen wollte - hier ist ER (oder SIE) ...


apropo ER oder SIE - dies ist ES!



was für ein Kiefer!



der eine will mich fressen, der andere aufspießen


Seerobbe macht Zauberstücke


Delphine


Feuerquallen


Seepferdchen



im Aquarien-Tunnel

Zwischendurch übrigens mal einen Gruß an meine wachsende Fangemeinde – sicherlich lesen mehr Leute den Blog die ich nicht kenne, als die die ich kenne ;-) Also Grüße von Xiamen / Huadian SWG Co. an die PC Monitore !


Januar 2008 - die Sonne scheint, es sind 25°C ...


in einen der vielen Parks


eiserner Kämpfer


Bildnis von beim gamblig (spielen) zum "mooncake-festival"


wo sitzt sie denn drauf? ;-)


Spielregeln ... die Geschichte zum Spiel und die Regeln sehr ihr wenn ihr hier klickt



erstmal Überblick verschaffen


ein roter Teppich - wer ist das? keine Ahnung - das Bild hab ich nur so geschnitten, als ob es aussieht, als ob die Frau von Bedeutung ist

ich will zwar mal Hund essen - aber diesen, an den Strand angespülten Hund sicherlich nicht


Pianao Museum - die größte und umfangreichste Sammlung in China.


Mackintosh - baute früher auch Klaviere (wenn Günther Jauch mal wieder fragen sollte - was Mackintosh vor der Erfindung des PC's machte - dann steht die Antwort hier!)


größte historische Bronze-Figur Chinas (gewann 1994 den Preis der besten Skulptur)


Kämpfer


kann es gegensätzicher sein? - guten Appetit!



Panorama-Foto 1 - Gulangyu



Panorama-Foto 2 - links Gulangyu - rechts Xiamen



Panorama-Foto 3 - Xiamen



Panorama-Foto 4 - Tempel auf GLY



Panorama-Foto 5 - Blick von Gulangyu auf Xiamen



Am Sonntag machten wir einen ruhigen. Ausschlafen bis 12 – joggen gehen und dann ins Kino.
Im Kino wurden erlebten wir aber wieder eine Enttäuschung. Wir suchten uns über das Internet ein Kino aus, welche Filme auch in der Originalfassung ausstrahlt. Dort angekommen zeigten wir auf den Film in den wir rein gehen wollten. Der Kartenverkäufer schickte uns aber in einen chinesischen Film indem sie nur chinesisch sprachen – und der Film war so schlecht – dass es eher lustig war ihn zu sehen – also blieben wir bis zum Schluss drin.
In dem Film wurden alle Sachen falsch gemacht die man nur falsch machen konnte.


beachtet die Schreibweise des wort "cinemas" - was kann da nur falsch gelaufen sein?

In dem ganzen Film gab es nur 3 Schauspieler – die aber alle verschiedene Rollen spielten – und zur Tarnung unterschiedlich geschminkt waren – sodass der Zuschauer denken sollte es ist ein neuer Schauspieler. Des weiteren wurde nicht auf vorhergehende Szenen geachtet. Wenn von dem einen Blinkwinkel 2 Leute auf einer Coutch saßen – so saßen sie 2 sek. Später genau andersrum. Ein Zimmer was vorher Schlafzimmer war, war auf einmal Esszimmer …..
Und die Gruseleffekte waren so schlecht – als hätten sie Schüler einer Grundschule gemacht.
In dem Kinosaal waren allerdings auch nur 7 Leute ;-) Also kann der Film in Wirklichkeit nicht so besonders gewesen sein.


chinesiches Kino


danach gings noch zum Billiard - eine knappe Stunde gespielt für 0,80 EUR


Hier noch ein typisches Bild - wenn in China was beworben wird dann immer mit riesigen Plakaten und hübschen Frauen

Soviel wieder von mir – viele Grüße

Andre

Mittwoch, 9. Januar 2008

Palmen, Sandstrand, azurblaues Wasser ... hier will ich bleiben

In der Zeit vom 29.12.2007 bis 5.01.2008 war ich in Thailand, nun bin ich also wieder zurück von meinem Trip. Es war wunderschön. Strände wie im Bilderbuch, Wetter wie Sommer und ruhig wie schon lange nicht mehr.

Für welche die nicht so viel Zeit haben den Text durchzulesen hier eine Kurzzusammenfassung:

Rein in den Flieger – Fliegen von Xiamen nach Bangkok - raus aus dem Flieger – auf zum Bus – rein in den Bus – 7h Fahrt in den Osten – raus aus dem Bus – rauf auf die Fähre – Fahrt zur Insel – ankommen – Strand / relaxen – 2. Strandtag inkl. Mopederkundung + Elefantenreiten – Sylvester – ausschlafen – Strand – Baden in Wasserfall – zurück nach Bangkok – Hostel suchen – Fahrt nach Ayutthaya – rumlaufen und Bilder machen – zurück nach Bangkok – nächsten Tag sightseeing Bangkok – zurück nach Xiamen - FERTIG

Hier die längere Version:
Nun war es soweit – die Zeit bis zum ersehnten Strandurlaub nach Thailand kam so schnell heran – sodass es vorher ein wenig hektisch wurde. Denn es waren noch keine Sachen gepackt. Für die Reise kaufte ich mir noch einen großen Reiserucksack – denn mit ihm war es einfacher umherzureisen, als immer einen Koffer hinter sich herzu ziehen (tut sich am Strand auch schlecht).
Der Flug sollte Abends kurz vor 9 von Xiamen aus starten – aber wie schon jedes Mal hatte der Flug eine Stunde Verspätung – sodass wir erst nach 22 Uhr endlich in der Luft waren.
Da wir einen Billigflieger gebucht hatten, mussten wir für Essen und trinken im Flugzeug zahlen. So kostete mich ein Sandwitch und eine Pepsi stolze 5 EUR (dafür kann man in China zu zweit ein schönes Abendessen haben). Da ich noch keine Baht hatte (also die Währung in Thailand), musste ich noch in RMB bezahlen – sicherlich haben die dann noch mal einen Aufschlag drauf gegeben.
Geflogen sind wir mit der Air Asia.



Nach knapp 3 Stunden kamen wir dann um Mitternacht in Bangkok an.
Rita (aus Hongkong) wartete bereits schon auf uns- sie war einen Tag eher angereist, und erzählte uns über ihre Story die sie schon erlebt hatte. Sie ist im Park eingeschlafen und wurde von einem komischen Gefühl geweckt. Sie spürte etwas komisches an ihrem Fuß – als sie aufwachte schrie sie erst einmal rum – denn was sie sah, war eine ausgewachsene Echse (ca. 2m lang), die an ihrem Zeh leckte. Sie kam aus dem benachbartem Gewässer …..

Unser weiteres Ziel war der Busbahnhof gewesen, wovon wir gelesen haben, dass von dort ein Bus nach Trat abfährt, und man von dort aus mit der Fähre auf die Insel kommt.

Am Flughafen fing uns gleich ein Taxifahrer ab (naja, es war kein richtiger Taxifahter, sondern wieder so ein privater). Er sagte er fährt uns für umgerechnet 5 EUR pro Person zum Busbahnhof. Er habe auch einen schönen Mercedes – mit dem es schön fährt!
Angeblich hätten wir auch keine andere Chance gehabt, da wie er sagte abends um die Zeit auch keine Taxen mehr in die Stadt fahren. Mir kam die Sache bissel komisch vor – aber die anderen wollten mit ihm fahren.
Er brachte uns gut und heil an die Busstation. Und im Endeffekt kamen wir vielleicht 2 EUR teurer als mit einem Normalen Taxi.

Übrigens – die Währung in Thailand ist Baht. 1000 Baht = 20 EUR.
Thailand ist ein Königreich. Die Einwohner verehren ihren König und dessen Familie auf alles!
Auf jeder Straße hat es mindestens 2 Heiligenbilder des Königs – umrandet in gelb – da die Lieblingsfarbe des Königs gelb ist. Da der König am Montag immer gerne gelb trägt, trägt der größte Teil der Bevölkerung am Montag auch gelb.



Ist der König traurig, dann ist auch das Volk traurig (darüber aber mehr weiter untern)

Thailand hat 65 Mio Einwohner, wovon 11 Mio in der Hauptstadt Bangkok leben. Bangkok bedeutet Stadt der Engel (auf Thai: Krung Thep Maha Nakhon). Bangkok ist seit 1782 Hauptstadt von Thailand.
Thailand wird im Rahmen einer Konstitutionelle Monarchie regiert, mit Unterstützung des Militärs)
Die Einwohnerdichte liegt bei 125 EW/km (Vergleich zu Deutschland 230 EW/km²)
Bruttoinlandsprodukt liegt bei 9.200 US$/Kopf (Deutschland 37.000 US$/Kopf)

Um eine Vorstellung von Thailand zu haben hier eine Karte

Links unten ist Phuket, wo vor 3 Jahren (?) der Tsunami war.

Nun aber weiter zu den Reisefakten. Das Taxi setzte uns dann direkt bei der Busstation hab – und siehe da – wir kamen an – und auf einmal machte der Kartenschalter für die Busfahrt auf (es war gerade 3 Uhr morgens). Wir ergatterten uns ein Ticket für den Bus (Kostenpunkt 188 Baht = 3,70 EUR)
Der Bus pünktlich 4 Uhr los und es dauerte ca. 7 Stunden bis wir in Trat angekommen waren.
Zu Anfangs war der Bus noch ziemlich leer, sodass wir jeder 2 Sitze zum Schlafen hatten. Während der Fahrt merkten wir aber schnell das immer mehr Leute in den Bus zusteigen, und wir unsere gemütliche Schlafposition aufgeben mussten. Der Busbegleiter hatte zu anfangs schon immer rumgeschimpft, dass wir soviel Platz einnehmen würden – nun wussten wir warum.

Unser Reisebus:



Bis zum Ende der Fahrt war der ganze Bus bis zum letzten Stehplatz gefüllt. Zum Glück hatte er Klimaanlage, sodass die Luft wenigstens vernünftig war.




In Trat angekommen, nahmen wir uns ein Taxi, fuhren zur Fähre und legten zur Insel über.
Mittlerweile war es gegen 14 Uhr.


Fähre zur Insel



Unsere Unterkunft besorgten wir uns bei einer Art Touristeninformation – welche noch freie Zimmer im Angebot hatten. Zwar waren die nicht direkt am Strand, aber das hat nicht weiter gestört.

Straßenszene auf Koh-Chang



Den Abend gingen wir noch an den Strand und aßen bei einem Restaurant. Ich weiß gar nicht mehr ob das Thai-Food oder normales Essen war.
Aber die Location war sehr beeindruckend. Das komplette Restaurant war direkt über dem Meer gebaut – komischerweise hieß es „Treehaus“ – also Baumhaus.






Den Folgetag liehen wir uns ein Motorroller aus – da das Taxi auf der Insel unverschämt teuer gewesen war. Man bezahlte für eine Taxifahrt von 10 min genauso viel wie für 24h einen Motorroller ausleihen. Da die Straßen da sehr übersichtlich waren war es auch kein Problem. Es war wie Fahrradfahren, nur das man die Gegend bei 30° und bei angenehmen Fahrtwind wunderbar genießen konnte.
Auf einmal sahen wir eine Elefantenfarm – und so nahmen wir an einer Elefantentour durch den Dschungel teil. (Kostenpunkt für ca. 90 min = 10 EUR)
Es war schon beeindruckend.




Der Typ der den Elefanten-Führer lenkte ihn mit seinen Füßen – ein Tritt hinter das linke Ohr bedeutet rechts und andersrum.

Sandra und Rita auf dem Elefant


Die Tour war ziemlich lustig. Da der Typ auch englisch sprechen konnte kamen wir auch ins Gespräch. Zum Schluss durften wir selber auch den Elefanten reiten – und er gehorchte sogar!

Tour durch den Dschungel


Steht ein Baum im Weg, so wird er einfach umgestoßen


Elefantenführer Andre





Weiter ging es dann an verschiedene Strände welche auf unserer Motorrad-Tour lagen.






Wenn man im Wasser ist, sieht man die Insel aus der Perspektive




Der Tag war der 31.12.2007. Wir fuhren am frühen Abend dann zurück zur Unterkunft und machten uns für den Abend frisch. Mit dem Roller ging es dann an einen schönen Strand, den wir unterwegs entdeckt hatten – wo auch ein spektakuläres Programm stattfand.

Schlemmer-Buffet am Abend



Vor dem Jahreswechsel hab es spektakuläre Feuershows und um Mitternacht dann auch ein paar Raketen welche in den Himmel geschossen wurden.









Vorher und nachher lief am ganzen Strand Partymusik – gegen 5 Uhr morgens und leicht angetrunken (;-)) lagen wir uns dann an den Strand zum Schlafen. Später fanden wir eine überdachte Schlafmöglichkeit direkt am Strand – es war das Dachgeschoss einer alten Wäscherei. Dort ruhten wir bis 9 oder so.
Für den Abend hätten wir zwar eine richtige Unterkunft gehabt, aber in unserem leicht angetrunkenen Zustand wollten wir nicht mehr mit dem Roller zurück fahren.



Unser Ausblick zum 01.01.2008



Frühs lagen dann noch viele Schnapsleichen am Strand. Wir fuhren mit dem Roller nach Hause und machten den restlichen Tag nur noch einen Strandtag.


Den selben Tag zogen wir dann noch in eine andere Unterkunft direkt am Strand um, sodass wir abends und morgens nur 20sek bis ins Wasser hatten.
Das Wasser hatte eine angenehme Temperatur von ca 27° (geschätzt), sodass man ohne zögern einfach hineinspringen konnte.








An dem neuen Strand zogen dann frühs schon wieder die fliegenden Händler von links nach rechts über den Strand. Sie liefen dann immer mit einem „Happy New Year“ an einem vorbei und sagten „You Buy, I am happy“ das ging den ganzen Tag so.

„Ms. Happy“ – man beachte die Wollmütze die sie bei 30°C trägt!



Mit der Zeit war es ziemlich nervig. Mit den Zauberwort „happy new Year“ begannen viele ihr Geschäft, und verkauften so ihre Kettchen, Armbändchen, und andere Souvenirs. Die Verkäuferin war aber so lustig drauf, das sie immer wieder zu uns gekommen ist, und uns über ihre armselige Arbeit erzählte, und wie viel sie immer laufen müsste.

Sonnenuntergang




Unsere Strandhütte auf Koh-Chang (kostenpunkt pro Person ca. 5 EUR)


unsere Unterkunft für denersten Tag - danach wechselten wir aber.

Irgendwann an unserem letzten Koh-Chang Tag fuhren wir dann zu einem Wasserfall, in dessen Ausläufer man baden konnte. Das Wasser war zwar eiskalt – aber bei den Temperaturen war das dann wenn man einmal drin war sehr angenehm.

Wasserfall im Zentrum der Insel - inmitten des Urwaldes.







Als wir den 2 Tag auf Koh Chang waren – sahen wir, dass auf einmal alle Fahnen auf Halbmast standen. Was war los? Ist Irgendwas passiert? Wie wir dann 2 Tage später rausbekommen haben, ist vom König die Schwester gestorben. Aufgrund dessen trugen auf einmal auch alle schwarz – alle Tuk-Tuks hatten einen schwarzen Trauerwimpel, und das Militär lief mit einer schwarzen Schleife auf der Brust durch die Straßen.


Abends fuhren Chris und ich dann mit dem Bus nach Bangkok – die Mädels blieben derweil noch einen vollen Tag am Strand.

Chris und ich wollten unbedingt die alte Königsstadt Ayutthaya sehen.
So machten wir uns dann mit einem Taxi für 15 EUR pro Person in das 350km entfernte Bangkok. Eine Unterkunft dort fanden wir auch sehr schnell auf der „Backpacker-Straße No.1“ – der „Thanon Khao San“ Road – eine Straße bei der es Hostel an Hostel gibt, und eine Straße die sich abends zu einer der belebtesten Gegenden von Bangkok entwickelt, da es dort Cafés, Kneipen, Restaurants, Clubs und einen Nachtmarkt hat. Zum Glück war unser Hostel ein wenig von der Hauptstraße abgelegen, sodass wir abends in Ruhe schlafen konnten.





Mit dem Zug fuhren wir dann am Folgetag nach Ayutthaya. Die Fahrt von 80km Länge dauerte ca. 2 Stunden und kostete 0,30 EUR.
Bangkok vom Zug aus:


Ankunft in Ayutthaya


Straßen von Ayutthaya

Dort angekommen liesen wir uns von einem Tuk-Tuk Fahrer ansprechen, welcher uns ein Angebot machte – er fährt uns für umgerechnet 6 EUR pro Person durch ganz Ayutthaya und erklärt uns die Sehenswürdigkeiten.

Unser Tuk-Tuk





Den ganzen Tag kurvten wir also mit unserem Ferrari-rotem Tuk-Tuk herum und schauten uns die Tempel (Wat’s) und Buddhas von Thailand an.
Im Endeffekt ähneln sich die alle – ob großer Wat, kaputter Wat, liegender Buddha, goldener Buddha usw.




Liegender Buddha


Mönch brauch dringend Geld


Abgeschlagener Buddha-Kopf, welcher in einenn Baum geschissen wurde. Über die Jahre wuchsen die Wurzeln um ihn herum.


Teile der alten Königsstadt











Typische Dächer der Wat’s





Es war jedoch ziemlich interessant mit welcher Mühe und Detailreichtum sie die Tempel aufgebaut haben. Allerdings sind die Tempel gar nicht so alt! Viele von ihnen entstanden im 17 Jh. . Ich dachte das schon mehr als 1000 Jahre alt seien. Aber so kann man sich täuschen.
Das kommt davon wenn man einfach in ein Land reist, ohne sich vorher ein wenig kundig gemacht zu haben.


Noch ein liegender Buddha


Bildnis des Königs


Innebleben eines Wat’s


Hühnerarmee. Da der frühere König Hahnenkämpfe sehr toll fand, hat er sie als Nationalfigur fast überall aufstellen lassen


Gegen Abend besuchten wir noch eine Elefantenfarm. Die Tiere konnten dort auf einem großen Gelände frei herumlaufen – und wir mittendrin.
Manchmal musste man aufpassen, dass man nicht von den Elefanten über den Haufen gerannt wurde. Auch die kleinen Elefanten können ziemlich schnell rennen!






Anbei noch ein Bild wie man es zu hunderten sieht. LONG LIVE THE KING (Lang lebe der König).
Irgendwann steht da – „der König ist tot – es lebe der (neue) König“
Ob am Autos oder am Flughafen. Mal schaun wie lange er noch macht – denn immerhin ist er schon 80!






Am Nachfolgenden Tag reisten dann Sandra und Rita aus Koh Chang nach Bangkok nach. Wir schauten uns dann das Stadtzentrum von Bangkok an – welches wieder mit Wats und Buddhas gefüllt war. Nebenan Straßenmärkte, Tuk-Tuk-Fahrer die wie Schmeißfliegen um einen herumlaufen und hoffen das man mit ihnen ein paar Meter fährt, sodass sie 0,20 EUR (10 Baht) verdienen.


Kleine Mönche auf dem Weg zum Tempel


Wats und Tempel entlang des Mae Nam Chao Phraya Flusses








Typische Szene: eine Buddha Figur wird von Touristen mit Goldpapier beklebt. Das soll Glükck bringen und füllt zudem die Kasse des Tempels (Kostenpunkt für 1 Goldblatt, 1 Räucherstab und eine Kerze: 10 Baht = 0,20 EUR)


Slums


Trauerfeier zu Ehren der vor kurzem gestorbenen Schwester des Königs



Auch Mönche brauchen einen Mercedes S-Klasse !








Bangkok








An jeder Ecke hocken sich die Thais nieder und beten und beten und beten ….


Es ist 12 Uhr!


Wer macht mich da nach? ;-)














Größter liegender Buddha (aus echtem Gold!) naja – irgendeine billigere Mixtur wird es schon sein …





Auch er muss wie Kinder in Deutschland auf den Bus warten








Ein und Ausblick(e)


Am Abend besuchten wir dann noch einige Clubs der Stadt, bevor es dann am Samstag wieder mit AirAsia auf nach Hause (Xiamen / China ;-) ging.

Auf dem Weg zum Flughafen hatten wir schon Angst bekommen, dass wir unseren Flug verpassen – da die komplette Innenstadt aufgrund der Trauerfeier von des Königs Schwester gesperrt war, und für 45min keine Vorankommen war.

Mit den Flügen ging alles klar. Keine brenzlichen Manöver in der Luft. Mit AirAsia kann man also günstig quer durch Asien fliegen

Irgendwie war ich von Bangkok aber enttäuscht – irgendwie habe ich mir von der Stadt etwas anderes erwartet. Sie war dreckig, es gab nur vereinzelt Hochhäuser, in den Straßen hat es gestunken, es liefen zu viele Ausländer herum, und überhaupt war das Flair der Stadt nicht besonders. Aber man hat Bangkok mal gesehen.

Übrigens – gibt es einen song „One Night In Bangkok“ von Murray Head – den wohl jeder schon mal gehört hat.
Hier der song zum download:

Wer übrigens mitsingen möchte hat hier die Gelegenheit dazu:


One night in Bangkok makes a hard man humble
not much between despair and ecstasy
one night in Bangkok and the tough guys tumble
can't be too careful with your company
I can feel the devil walking next to me

Bangkok oriental setting and the city don't know that the city is getting
the crème de la crème of the chess world
in a show with everything but Yul Brynner
time flies doesn't seem a minute
since the Tirolean spa had the chess boy in it
all change don't you know that
when you play at this level there's no ordinary venus
it's Iceland or the Philippines or Hasting or or this place

One night in Bangkok and the world's your oyster
the bars are temples but the pearls ain't free
you'll find a god in every golden cloister
and if you're lucky then the god's a she
I can feel an angel sliding up to me

One town's very like another
when your head's down over your pieces brother
(it's a drag it's a bore it's really such a pity)
(to be looking at the board not looking at the city)
what d'ya mean you seen one crowded polluted stinking town
(tea girls warm and sweet sweet)
(some are set up in the Somerset Maugham suite)
get Thai'd you're talking to a tourist whose every move's among the purest
I get my kicks above the waistline sunshine

One night in Bangkok makes a hard man humble
not much between despair and ecstasy
one night in Bangkok and the tough guys tumble
can't be too careful with your company
I can feel the devil walking next to me


Siam's gonna be the witness to the ultimate test of cerebral fitness
this grips me more than would a muddy old river or reclining Buddha
thank god I'm only watching the game controlling it
I don't see you guys rating
the kind of mate I'm contemplating I'd let you watch I would invite you
but the queens we use would not excite you
so you better go back to your bars your temples your massage parlors

One night in Bangkok and the world's your oyster
the bars are temples but the pearls ain't free
you'll find a god in every golden cloister
and if you're lucky then the god's a she
I can feel an angel sliding up to me

One night in Bangkok makes a hard man humble
not much between despair and ecstasy
one night in Bangkok and the tough guys tumble
can't be too careful with your company
I can feel the devil walking next to me


Ja, das war’s soweit.
Achso – noch zu erwähnen – Thailand zählt wirklich zu der Gegend wo Sex-Tourismus hoch im Kurs steht. An fast jeder Ecke – oder sogar im Flugzeug sieht man schon Herren welche sich den Tag mit einer Thai-Frau versüßen. Das Bild sieht dann so aus: er läuft im lockeren Hemd mit Brille und Bierbauch vorne weg – und sie folgt ihm auf Schritt und Tritt (mehr oder weniger auffällig/unaufffällig).

Der Kracher war gewesen - als am Flughafen in Bangkok ein Deutscher aus dem Flugzeug stieg - und 2 Thai-Frauen auf ihn warteten. Eine hatte ein Kind im Arm.
Den Mann müsst ihr euch als 2m hohen "Schrank" vorstellen (ich denke der Name 'Manni' passt ganz gut zu ihm).
Er küsste dann kurz seine Frau/Freundin (?) und sagte in bayrischem Dialekt zu dem Kind "noa kennst mi nooch?" - das Kind (sah halb europäisch - halb thai aus) fing dann an zu weinen und schaute den vermeintlichen Vater ganz verdutzt an.

Leider hab ich davon kein Bild – aber es ist zum schreien komisch.


viele Grüße und einen Guten Start ins neue Jahr 2008 wünscht

Andre

Montag, 7. Januar 2008

Thailand - Koh Chang und Bangkok

seit Samstag, den 5. Januar 2008 bin ich nun wieder erholt und etwas braun gebrannt aus Thailand zurückgekehrt.

Es war schon ein komisches Gefühl Sylvester am Strand bei 30° zu verbringen. Dadurch kam auch nicht die gewohnte Neujahrs-Stimmung auf - vielmehr war es eine Strandparty bei der Raketen abgeschossen wurden.

Im Laufe der Woche werde ich dann hier ein paar Bilder veröffentlichen - allerdings muss ich meine Bilderflut erstmal durchsortieren.

Also dann - seit gespannt auf einen kleine Bericht von einer 7-stündigen Bustour durch die Prärie von Thailand, dem Ritt auf einem Elefant, einer lustigen Strandverkäuferin, einer Mopedtour quer durch den Regenwald, die Geschichte von 1001 Tempeln und Millionen von Buddhas die darauf warten mit Gold beklebt zu werden und über verrückte Tuk-Tuk-Fahrer ...







Andre

Samstag, 29. Dezember 2007

Guten Rutsch ins Neue Jahr

Hallo,

da es heute Abend auf nach Thailand geht - wünsche ich Euch hiermit schon einmal ein gesundes Neues Jahr!

Heute Abend geht es mit dem Flieger nach Bangkok - dann weiter 7 Stunden mit dem Bus nach Trat und weiter in den Osten mit der Fähre auf die Insel Koh Chang.

Am 2. Januar 2008 geht es dann mit dem Bus wieder zurück Richtung Bangkok und dann weiter nach Ayutthaya.

Der 4./5. Januar ist dann in Bangkok geplant.

Wenn ich wieder da bin werde ich wieder von meiner Reise berichten. Also . bis im neuen Jahr!

Viele Grüße

André

Dienstag, 25. Dezember 2007

Frohe Weihnachtsfeiertage !

Frohe Weihnachtsfeiertage und ein Gesundes Neues Jahr 2008!

Foto von unser kleinen deutschen Weihnachtsfeier im Deutschen Eck.


Chris, Sandra, Andre und Dustin beim Weihnachtsessen


das "Deutsche Eck"


beim Geschenke absahnen ;-)

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Von einem der Umzog, und wieder nicht Allein-Mieter war …. ;-)

Am Freitag vor dem Wochenende waren wir bei einem „government dinner“ – meine Firma hatte zwar keine Einladung dafür – aber ich bin im Rahmen der Linde Firma mit hingegangen.
Es ging in ein nobles Hotel. Als wir reingekommen sind, kam gleich ein Typ vom Fernsehen auf uns drauf zugestürzt und machte Bilder von uns, die dann bei Fujan-TV zu sehen waren.
Da von Chris der Chef von mit dabei war – wurde dieser interviewed. Aber die ganze Veranstaltung war nur Show – richtig sinnvoll war sie nicht.


Konferenzsaal


Da sitzt Sandra – ziemlich aufgeregt was ihre Rede angeht


Chinesisches Staatsfernesehen ;-)


Dinner-table


Das Thema vor dem Dinner war zwar ziemlich langweilig (es ging um Verbesserungen in der Arbeitsweise mit Ausländischen Investoren usw ….) aber wir wussten, dass das Essen nach dem Meeting ziemlich gut sein soll – also ließen wir es über uns ergehen.

Letzte Woche haben wir auch unseren Anzug abgeholt.
Hier beim Schneider:





Das fertige Resultat

Das restliche Wochenende war geprägt von meinem Umzug. Dass hieß sauber machen – Sachen einräumen und sich wieder um die anderen Mitbewohner kümmern.

Meine alte Wohnung war so gut wie Kakelakenfrei (hat auch eine wenig Zeit gebraucht) – aber die neue Wohnung bietet wieder viele Austrittsstellen, wo die netten Mitbewohner mir einen Besuch abstatten können.

Hier übrigens ein Foto von dem Haus indem ich gewohnt habe:


Gleich nebenan befand sich ein Ferrari-Händler




Auf der anderen Straßenseite steht diese wunderschöne Haus – das ist eine Nobeldisko




Nun aber wieder zurück zur neuen Unterkunft. Wenn ich aber einmal dabei bin - hier im inneren des Umzugautos – es war randvoll gefüllt



Ein Einblick auf den Hinterhof - die Gegen ist schon etwas nobler und sauberer

Das Wochenende hatte ich alleine 2 volle Flaschen voller Kakelaken-Spray vertan, um die Tierchen aus ihrem Versteck zu locken. Am nächsten Tag lagen sie dann in fast jedem Zimmer (tot) verstreut herum. Ich hab dann mit zählen aufgehört – und hab die ganze Mannschaft ins Klo geschüttet und einmal kräftig gespült – und was war passiert – Verstopfung ! Für das Klo waren die Mengen an Klopapier und Tierchen einfach zu viel. Da musste ich nachstopfen – und mit dem Pümpel ein paar mal kräftig Druck ausüben, damit alles nachrutscht ;-) So eine Kloverstopfung in China kann auch schief ausgehen.
Anne hatte auch mal eine gehabt, da haben die das Klo dann aus dem Boden rausgerissen, die Verstopfung gelöst – später dann Beton angerührt und das Klo wieder raufgesetzt ;-) (kein Witz!)

Ok – das wars aber dazu . Es gab auch noch was anderes. Dieses Wochenende waren wir auf Foto-Tour mit Fahrrad in Xiamen – hatten uns das schon immer einmal vorgenommen – aber so richtig sind wir wieder nicht umher gekommen, da wir wieder ein paar Chinesen trafen, die uns einen Tempel erklärt haben, und uns das Geheimnis der buddhistischen Zukunftsdeutung erklärten.

Tor zum Tempelgelände



Rituale müssen sein


Tempelinneres


Tempelturm – allerdings noch nicht begehbar – da gerade renoviert wird

Von da aus kann man meine Firma sehen (hinten links - so ein graues Gebäude)



Unterwegs trafen wir 2 nette Chinesen, welche uns umherführten. Er war schon mal in Deutschland – als Schuhverkäufer in Düsseldorf (als auf Messen ;-)

Ein paar Straßen von dem Tempel entfernt – lag ein Schloss – nein – das ist kein Disneyland – es ist ein Sommerbad



Anschließend liefen wir noch zu dem höchsten Punkt des Tempels, von dem man große Teile Xiamens überblicken kann.



Den anderen Tag waren wir noch mal auf Gulangyu (insgesamt schon das 5. Mal) – aber man entdeckt immer wieder neue Ecken.

Zuvor sind wir aber noch die größte Einkaufsstraße langgelaufen (ZhongShan Lu)


Einfahrt zur ZhongShanLu

ein Olympia Shop muss sein!





es weihnachtet langsam


habt ihr schon mal so einen coolen Kinderwagen gesehen? Da drehen sich sogar die Chinesen um!

und was man hier zu Weihnachten besonder beobachten kann - alle Verkäufer haben eine Weihnachtsmütze auf - in jedem Laden!


hier mal ein Bild von einem typisch chinesichem Müllauto (oder besser Müll-Karre, manchmal ist es auch ein Müll-Fahrrad)


Balkon an Balkon ... so wohnt man hier auch ...




Gulangyu:

Gulangyu im Überblick


Es gibt viel interessantes zu sehen – es lohnt sich also ein Foto mitzunehmen ;-)


Herrliche Parkanlagen


Alte Bauten


Dicke und dünne Menschen


Alte Menschen die dort ihren Lebensabend verbringen


Straßenhändler


Spielende Kinder die das Jojo wiederentdeckt haben


Herrliche Kirchbauten


Seltsame Symbole als Gartenzaun …


Terassen mit einem Blick auf Xiamen


Baustellen (wenn man hier investiert kann man bestimmt eine Menge Geld machen)


Kuppeldächer und Hochhäuser


Seltsame Tiere mit Weihnachtsmütze


Einen wunderschönen McDonalds …


… Und Typen mit Katzen auf den Schultern

Auf Xiamen schauten wir auch auf dem Frische-Markt. Wer ein wenig empfindlich ist, sollte hier Schluss machen, und nicht weite nach untern scrollen – einige Bilder könnten den europäischen Magen in Bewegung bringen.


Eingang vom Fischmarkt


Oktopus


Frischfisch


Hühnerfüße (das essen sie in der Firma hier sehr gerne – obwohl da nur die haut dran ist) - ich hab es einmal probiert, aber man kommt sich schon komisch vor wenn man einen Hühner-Fuß im Mund hat ;-)


Kleine Würmer




Schwarze Hühner und helle Hühner (keine Ahnung warum das eine so schwarz ist)


Eier und Teigwaren gibt’s hier auch


Schweinefüße mit aufgeschnittenem Bein


Dicke lebendige Würmer. Diese werden hier in Aspik eingelegt, dann lässt man das aushärten und man kann sie in Sojasoße getunkt essen. Die schmecken eigentlich nicht so schlecht


Fischkopf? ;-)


Wer Lust hat sein Tier lebendig zu kaufen – kann das auch machen. Allerdings verlängert sich dann die Zubereitungszeit um einiges


Sieht aus wie Leber oder Zunge ….


Määäääähh – ich war mal ein Schaf


Schweinsohren gibt’s hier auch – aber da versteht man hier die aus Fleisch – nicht zu verwechseln mit dem aus Schokolade


Ob noch ein Kunde kommt?

Und gleich daneben wird einem sogar das Fahrrad repariert, welches man vorher im Meer gefunden hat und vom Rost zerfressen ist ;-)



Des Weiteren sind wir einfach einmal in den Hafen reingefahren – keiner der Wachmänner hat etwas gesagt, als wir dann aber zu nah an dem Güterumschlagplatz kamen – hatte man uns zurückgewiesen


Sogar ein Container von Hamburg-Süd gibt es hier;-)


Zollabfertigung

Weiter ging es dann zur Inselbrücke (welche Xiamen Island und Xiamen Festland verbindet) – ich befinde mich auf Xiamen Island



Kennzeichnung der Brücke



Am Freitag kommt Dustin der neue Praktikant hier her. Ich werde ihm vom Flughafen abholen und dann erstmal Xiamen zeigen.

Übrigens kam diese Woche auch ein Paket von den Eltern an – drinne lauter weihnachtliche Köstlichkeiten


Ein wenig hat das Paket beim Transport gelitten – aber drinne war alles heil


Vorne der Weihnachtsmann der mit im Paket war – dahinter ich an meinem Arbeitsplatz


Also – bis dahin
Viele Grüße und noch besinnliche Vorweihnachtstage

Andre

Freitag, 14. Dezember 2007

umgezogen ...

Hi,

da nun kommende Woche ein neuer Prakikant nach Xiamen zu Huadian kommt, bin ich am Donnerstag umgezogen.

Beim packen bemerkte ich wieviel Sachen ich eigentlich zu transportieren habe - und dass neben Anziehsachen ganz schön was angefallen ist.

So sah die Situation vor dem Umzug aus: Taschen, Beutel, Rucksäcke und Koffer. Erst meinten die Leute aus der Firma, dass ich das Geld für Taxi bekomme, und dort meine Sachen reinhaue - aber so ein Taxi ist ja nicht gerade ziemlich groß.





Also gab mit die Firma ein Auto samt Fahrer und 2 Begleiter - die mir beim Umzug halfen (insgesamt also zu viert).
Alleine das Einräumen dauerte fast eine Stunde.

Die neue Wohnung ist schon um einiges größer. (alleine zu groß).
Sie hat 3 Schlafzimmer, 2 Bäder, ein großes Wohnzimmer, und 2 Balkone (sowie Küche natürlich)
Wenn das mal alles sauber gemacht werden muss ....

Das war die Situation, als ich alles abgeladen habe.


Den restlichen Tag, habe ich dann damit verbracht, alles ein wenig aufzuräumen - aber nun bin ich immer noch nicht fertig.

Internet habe ich dort noch keins, dass muss ich erst beantragen.
Auf dem Balkon hatte ich abends für kurze Zeit WLAN Empfang - aber der war so schlecht, dass es nur gereicht hat, um google zu öffnen.

Hier der Ausblick zur Vorderseite


und in den Innenhof der Wohnung.


ich find es dort ziemlich nett. Natürlich muss es noch ein wenig wohnlicher gestaltet werden - die großen weisen Wände können so nicht bleiben. Aber mit der Zeit hab ich ja genug Poster angesammelt.

Zur Arbeit sind es mit dem Rad nun nur noch 2 Minuten - da kann man sich fast überlegen zu Hause Mittagspause zu machen (zumindest schmeckt das Essen dann ein wenig abwechslungsreicher ;-)

Heute verlass ich die Firma schon nach dem Mittag. Es gibt eine Art Kongress, bei dem über Xiamen geredet wird. Sandra muss dort auch einen Vortrag halten - danach ist noch eine Art Weihnachtsfeier angesagt.

Ich kann mich dann erst Montag wieder melden - wenn ich in der Firma bin - denn dort gibt es Internet.

Grüße und einen schönen 3. Advent

Andre

Andre-in-China / Vietnam

... ja die Reise geht weiter ;-)

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