Montag, 19. Januar 2009

Andre goes Vietnam

Hallo - nach 312 Tagen gibt wieder Neuigkeiten!

Für meine Diplomarbeit werden ich höchstwahrscheinlich ab April 2009 nach Vietnam zu Mercedes Benz gehen!




Dann heißt es "Good Morning Vietnam" ;-)


Werde dann 4-6 Monate in Ho Chi Minh Stadt verbringen - und kann endlich wieder richtig asiatisch essen ;-)





Saigon / HCMC - drekt am MEkong Delta und dem Südchinesischem Meer




Das Daimler Werk in HCMC

also - vorbeischaun lohnt sich wieder!

Grüße
Andre

Montag, 21. April 2008

ein Monat nach China ...

rund ein Monat nachdem ich wieder aus China zurückgekehrt bin, ist der deutsche Studenten-Alltag nun wieder eingetroffen.

Da wir ja nun streng auf die die Olympischen Spiele draufzugehen - und China derzeit deswegen in aller Munde ist, ist es für mich umso spannender die Spiele abzuwarten - und zu sehen wie das Olympia-Stadion nach der Fertigstellung ausschaut (denn ich war ja bereits schon drin! (Presse und TV berichteten bereits darüber ;-)

verpasst? dann schaut einfach mal hier nach:


Presse:




TV:
Stadion - 22MB MB

generell hab ich mir nun schon überlegt was ich hier mit meinem blog weiter mache - löschen - irgendwas weiter reinschreiben ... ich bin zu der Idee gekommen ihn hier vorerst so zu lassen - denn vielleicht komm ich ja wieder nach China und der blog kann dann fortgesetzt werden ....

zai jian und bis bald in China ;-)

Andre

Donnerstag, 13. März 2008

Peking-Paris-Chemnitz

Hallo,

dies wird vorerst der letzte Eintrag in meinem blog (mal schaun - man soll ja niemals nie sagen).

Zu Anfang gab es ein wenig Probleme mit meinem Gepäck. Mein Handgepäck war zu groß, sodass ich also 2 Koffer aufgeben musste. Gesamtgewicht knapp 50kg. Bezahlen musste ich allerdings nichts - dafür sind aber meine ganzen Flugmeilen dahin, die ich bis dahin gesammelt hab - aber die hätt ich wahrscheinlich eh nicht eingelöst.

Am 11.3 ging nun mein Flug von Peking aus nach Paris. In knapp 10h bin ich dann in Paris angekommen, und mit knapp 90min Verspätung bin ich dann zum Terminal gehetzt um den Anschlussflug zu bekommen - und was passiert - die Franzosen wollen meine duty-free Artikel welche ich in Peking gekauft habe nicht durchgehen lassen. So musste ich also auch noch meine Rucksack als Gepäck aufgeben -wobei die Leute dort in Paris bissel patzig waren und meinten dass ich schon mit Übergepäck durch die Welt reise - aber am Ende haben sie es doch gemacht.

Gegen 18 Uhr bin ich dann in Leipzig gelandet - das war schon ein komisches Gefühl wieder in der Heimat zu sein - durch das halbe Jahr in China und der ganzen rumreiserei hab ich mich nun wie ein fremder gefühlt - aber nun gehts schon wieder.


Ankunftssituation aus der Sicht meiner Eltern ;-)


Woran ich mich nun aber wieder gewöhnen muss sind die leeren Straßen, die alten Leute und Kinderlose Paare welche ich auf den Straßen sehe (in China waren die Straßen immer voll, alte Leute hat man kaum gesehen - die blieben zu Hause - und fast jedes Ehepaar was man sah hatte ein Kind aufm Arm oder fuhr mit Kinderwagen durch die Gegend)

Mittlerweile is nun auch alles ausgepackt - und was bemerke ich -dass das Display von meinem Laptop gesprungen ist (****) - zudem funktioniert seit heut früh meine externe Festplatte nicht mehr.

mal schaun was sich draus machen lässt.
Prost - ich werd nun ne zweite Flasche deutsches Bier öffnen und mal weiter alles ausm Koffer rausräumen.

bis die Tage - sicherlich kommen noch ein paar Meldungen in diesem blog.

Übrigens . Jan kommt am 18.3 wieder aus Dubai zurück - mal schau n was er so alles zu erzählen hat - und was dann die bessere "destination" war ;-)

Freitag, 7. März 2008

Peking !

Hallo,

kleine Meldung aus Peking.
Hier ist es ziemlich kalt - also sicherlich so wie in Deutschland.

Mir gehts hier gut - das Hostel is auch OK - und am
Dienstag ist nun mein letzter Tag in China.


Wir haben es übrigens verbotener Weise geschafft mitten in das
neue Olympiastadion zu finden - obwohl alle Eingänge (das heißt Zäune) von Polizei bewacht sind.


erst schauten wir auch so über den Zaun


aber dann standen wir auf einmal direkt davor - indem wir über eine abgesperrte Brücke gerannt sind - und die Mittagspause der Poizei und der Arbeiter abgewartet hatte


da steh ich inmitten des Spielfeldes!!!!


und dann war der Spuk auch wieder vorbei - als uns dann die Polizei erwischt hatte und uns ausgeschmissen hatte

Ich stand also direkt auf dem Spielfeld des sogenannten "Vogelnestes" (die äußere Erscheinugsform erinner stark daran)

Anbei ein paar Bilder

chinesische Mauer:






Tianmen-Platz




Verbotene Stadt






und Peking Oper musste auch sein


die nächste Nachricht kommt dann sicherlich wieder aus Deutschland.

bis dahin viele Grüße und bis bald!!

Andre

Donnerstag, 28. Februar 2008

Abschied von Xiamen und auf nach Peking!

Da bin ich mal wieder um ein wenig über den aktuellen Stand zu informieren.

Nun sind es nur noch 2 Tage in Xiamen – und ich wird ein wenig traurig hier weg zu müssen. Aber irgendwann reicht es auch – meine Arbeit in der Firma ist erledigt – die Anfangsbegeisterung das ein Ausländer in der Firma ist hat sich auch gelegt – und die Firma geht auch ohne mich den normalen Gang (denk ich doch zumindest … ;-)

Gestern Abend hatte ich noch ein letztes Abendessen mit Kollegen/Freunden – das war das beste chinesische Essen was ich hier gegessen habe. Wir waren in einem typischen Nord-Chinesischem Restaurant. Hier in Südchina ist ja meistens nur Seafood angesagt – mal schaun ob ich da noch mal Zeit zu finde das hier zu essen.


gebratene Schmetterlings-Larven (die haben noch schlimmer geschmeckt wie sie aussehen - aber da ich sie als einzigster haben wollte - hab ich da 5 Stück von gegessen - den Rest hat man mir dann eingepackt - aber irgendwie hab ich den Beutel dann vergessen ... ;-)



Apropo - wenn wir einmal beim Essen sind kann ich euch gleich mal ein paar Bilder von unserer Firmenkantine geben. Wahrscheinlich wird Jan gleich die Hände überm Kopf zusammenschlagen - da er in Dubai immer in der Mall essen geht - aber hier gibt es nur die Möglichkeit Kantine, Straßenstand oder zu Hause essen machen (das hab ich auch ein paar mal gemacht ... weil ich dann auch mal ein wenig Abewechslung im Speiseplan brauchte)


hier kann man wählen zwischen 3 Fleisch und Gemüsesorten - Reis gibt es IMMER dazu.


das hier ist die Suppen oder Nudel-Abteilung - hier wählt man aus Frischfleisch ode Fisch aus - dieses wird dann in Brühe oder sowas geworfen und zusammen mit Nudeln und Salat verspeist.

Irgendwann hatten wir uns auch mal vorgenommen Hotpot (heißer Topf) zu Essen. Da bekommt man auch frische Zutaten auf dem Tisch gestellt - diese werden dann auch in einer abgewürzten Suppe geschmissen (ganz scharf und weniger scharf) - dann abwarten und essen


Meine Gesichtsfarbe verrät wie scharf es gewesen ist ...


Ja, und von unserem Preisgeld welches wir gewonnen haben ,sind wir mit Kollegen auch wieder essen gegangen.



anschließend ging es zur Karaoke (ja, man sitzt in dicken Jacken da - da es keine Heizung gibt - dort haben ich mich wahrscheinlich erkältet)


Essen mit den Gewinnern unseres Tanzes (steht in einem der vorherigen Berichte)


scharfes Essen (hen la)


ein neuer Sänger ist geboren ;-)


entweder fanden sie es lustig oder bemittleidenswert - keine Ahnung - es wurde immer freundlich gelacht ....


sieht doch aus wie auf der Coutch bei Superstars!

Letztes Wochenende hab ich ein Paket nach Hause geschickt – alles nur Klamotten und Zeug was ich in Peking nicht mehr brauch (also kurze Hosen und so was) – insgesamt kamen 18 kg zusammen. Hab mich da selber drüber gewundert – aber irgendwie hat sich soviel angesammelt.
Mein Koffer den ich jetzt schon soweit zusammengepackt hab platzt schon fast- Wenn man bedenkt das ich mit nur 22 kg hier nach China gereist bin – und mit knapp 40 kg wieder zurückkehre …

Heute abend werden wir noch mal die Clubs von Xiamen besuchen (KK, Honey, Babyface, LaBomba) – mal schaun was es dann in Peking für Läden gibt.

Dustin (mein Mitbewohner für 2 Monate) ist mittlerweile schon am letzten Wochenende nach Peking geflogen – um dort seinen Pflichten als Student nachzugehen. Ein paar Tage bevor Dustin losgemacht ist – sagte mir die HR-Abteilung, dass ein neuer Mitbewohner in die Wohnung kommt – ich dacht mir dann OK – nicht schlecht – dann erwähnte sie aber noch dass es ein Chinese ist – da hab ich erstmal ein wenig schlucken müssen. Die Art und Weise wie sie mir das erzählte führte mich zu dem Entschluss, dass es irgendwie komisch ist, und die Sache wahrscheinlich halb offiziell stattfindet. Man konnte mir nicht sagen ob es eine Frau oder ein Mann ist, noch das Alter ….
Letzten Montag kam er nun an – und stand hier vor meinem Schreibtisch – sein Englisch beschränkte sich nur auf „YES“ – naja – zumindest sah er vernünftig aus. Man bat mich dann, dass ich mich ein wenig um ihn kümmere (da ich mich ja nun hier besser auskenne als zu Hause ;-)
Die ersten Tage waren ein wenig komisch – Dustin und ich mussten uns nun erstmal an ihn gewöhnen. Zu dem Zeitpunkt war sein Englisch genauso gut wie mein Chinesisch – also wir hatten einige Sprachprobleme ;-)

So sieht er aus - sein englischer Name ist Charmin - sein chinesischer Zhao Ming (so einfach ist das)

Mittlerweile hat er aber irgendwoher mehr englische Wörter ausgegraben, sodass die Unterhaltung nun besser funktioniert.
Er hat hier für Xiamen einen 3 Jahresvertrag – und kam aus Nordchina hier in die Firma um in der neuen Sparte HighVoltage zu arbeiten. Er ist 33 und hat eine 4 Monate alte Tochter. Zum 1.3 muss er aber auch aus der Wohnung raus – da die Firma dann die ganze Wohnung auflöst. Dass passt ihm nicht so richtig, da er bis nun keine neue Wohnung gefunden hat und erstmal in ein Hotel einzieht.
Die Sachen die ich mir in den 6 Monaten zugelegt habe, sind auch schon verscherbelt – Kollegen aus der Firma waren ganz heiß drauf – außer auf den Backofen – den will keiner haben – da sie nicht wissen was sie damit machen können. Generell sind Chinesen nicht so fit im Kochen – die gehen lieber draußen essen, als dass sie sich vorm Herd stellen (wobei es in einer Küche hier gar keinen Herd gibt, sondern nur 2 Kochplatten).

Die vorletzte Woche waren wir bei den berühmten Hakka Häusern – das ist hier in der Region eine der ältesten Attraktionen. Diese Häuser wurden vor mehr als 400 Jahren erbaut – und dienen dem gemeinschaftlichen Zusammenleben von 400 Personen unter einem Dach. Für damalige Verhältnisse eine Seltenheit.
Die Häuser werden auch „Earthbuilding-Houses“ gennant – da sie nur aus Lehm, Stroh und Holz erbaut wurden – und die Mauern stehen heute noch!


Häuser von einem Berg aus gesehen


so siehts im Inneren aus


Landschaftspanorama


Lehmwand (hält schon 400 Jahre!)


drinne wurden wir zum Essen eingeladen (übrigens die älteren Herrschaften sind von Linde und ABB - wir benötigten für unseren Trip ein paar mehr Leute um die Fahrt dort hin billiger zu machen)


da sitz ich nun und warte (auf was eiegentlich???)


spielende Kinder im Wohnzimmer


bei uns würde das Abstellkammer heißen - hier ist es wahrscheinlich die "gute Stube" ;-)


ja, dort drin geht es rund zu!


Küche (hier hat sich seit 400 Jahre nicht viel verändert)


Andre

Das Haus ist in form eines Zylinders aufgebaut - also rund. Die meisten Häuser bestehen aus 3-4 Etagen – Jede Familie hat nur ein Zimmer und Bad. In nur 4 Generationen kann es eine Hakka-Familie dazu bringen knapp 500 Nachkommen zu zeugen! (inkl. Aller Enkel, Ururenkel usw.)

Was gibt’s sonst noch so? Die letzten Wochen waren wir noch ein paar mal im KTV (also Karaoke, noch mal am Strand von Xiamen, in der Innenstadt, und wir hatten einen Besuch von einer Chinesin, die hier in Xiamen geboren ist, in Shanghai arbeiten – wir sie aber in damals in Hongkong getroffen hatten) Mit ihr waren wir im „Deutschen Eck“ was deutsches essen.

Sie hat zum chin. Neujahr ihre Familie besucht - also hatte sie uns angerufen was wir machen - ein Tag später sind wir dann aber auf die Phiippinene geflogen

Folgend ein paar Bilder von Xiamen die noch so in den letzten Tagen enstanden sind:

das ist das Rathaus


und das ist der Eingang zum Rathaus


Skulptur im Park




ja nicht ins Wasser fallen!

Schwimmversuche ;-)

Vorbereitungen zum Laternenfest (15 Tage nach chin. Neujahr)




kaffepause am Nachmittag


Lampionfest bei Nacht



Ist das die Wiederholung vom 11. September?


Palmen und Licht - ergibt ein schönes Bild


Skyline


Rathaus


was fährt mir das Taxi vors Bild?


weil einmal eins da stand - sind wir eben eingestiegen ;-)


Am Abend zu Hause passt eigentlich immer ein Wächter auf wer das Haus verlässt oder wer alles hereinkommt - er allerdings hat bestimmt zu lang Sandmann geschaut.

Letztes Wochenende waren wir nochmal am Strand



ganz entspannt sitzt man hier am Sonntag rum und spielt ne Runde Majong


wo kommt der denn auf einmal her? Es ist kein Mitglied vom Ku-Klux-Klan - es ist ein chinesischer Kämpfer - allerdings kam er sich ein wenig vera**** vor als wir mit ihm eine Foto machen wollten


Sonntags arbeiten?? Nö sogar die Polizei ruht sich aus - entweder Beine hoch oder Mütze ein wenig tiefer ziehen

Samstag sind wir dann nochmal in den Botanischen Garten gegagen - Fotos von dort seht ihr bei einen meiner ersten Meldungen


vor einem Kriegsdenkmal


wenn da mal ein Zug angerauscht kommt!


Park / Garten


Fitnesspark


Tempel im Park


aus der Sicht eines Käfers


es wird langsam dunkel in Xiamen


auf Abwegen - eigentlich wollten wir noch zu einem anderen Tempel - aber wir hatten uns dann irgenwie verlaufen und kamen in einer Gegend raus, in der wir angeschaut wurden wie außerirdische


wie hoch kann man springen?


Entspannung vom vielen Herumlaufen


dort pass ich genau rein - zumkindest von der Höhe



ne Runde Billiard ....

Zum Schluss noch ein paar Bilder von und mit Mitarbeitern von Huadian

na ok - das bin nochmal ich in der Montagehalle






Am 1.3 geht es für mich dann nun für 10 Tage weiter nach Peking (zusammen mit Chris von Linde). Bin schon ziemlich gespannt auf die Stadt, da man sie sicherlich nicht mit Xiamen (einer Hafenstadt mit Strand und Palmen) vergleichen kann. Die Temperaturen werden dort auch noch um diese Jahreszeit um einige kälter sein. Am 11.3 heißt es dann Abschied von China zu nehmen – denn dann geht mein Flug mit der AirFrance von Peking über Paris nach Leipzig. Dann sind die 6 Monate auch schon vorbei gewesen.

Im April kommt aber ein Teil der Firma zum Shareholder nach Deutschland (zumindest ist es der derzeitige Stand ;-).
Wenn ich Zeit habe wird ich dann ein paar Nasen wieder sehen …

Ich meld mich sicherlich noch mal aus Peking mit ein paar ersten Eindrücken!

Bis dahin

Andre

Dienstag, 19. Februar 2008

Philippinen - Manila & Bohol/Panglao

Hallo alle miteinander.

Da war es nun soweit – nachdem ich mein Praktikum nun fast beendet habe (es sind noch 2 Wochen) – sind wir (Chris, Dustin und ich) auf die Philippinen geflogen um dort so richtig Sonne zu tanke und uns zu entspannen.
Für die 9 Tage die wir von der Firma frei bekommen hatten, haben wir uns 2 Ziele ausgesucht.

Für die ersten 2 Tage ging es direkt in die Hauptstadt Manila.

Hier eine kleine Karte welche die Philippinen zeigt:


In einem Reiseführer über Manila steht drin, dass die Stadt ihre Schönheit erst auf den 2. Blick preis gibt. Das heißt im Grunde nichts anderes als "es gibt kaum was spannendes zu sehen". Das wollten wir aber selbst erkunden.
Also machten wir uns am 5.2. auf zum Xiamen Airport um von dort aus mit den Philippine Airlines direkt in knapp 2h nach Manila zu fliegen.
Der erste Eindruck aus dem Flieger zeigte die Dimensionen der Stadt – eine Skyline sucht man vergebens.
Die Stadt wurde im 2. Weltkrieg sehr stark zerstört – die Auswirkungen sieht man immer noch heute. Es gibt kein richtiges Straßensystem. Häuser werden von heut auf morgen abgerissen nur um ein paar Meter was neues aufzubauen.
Nur Dresden und Warschau wurden noch stärker von im 2.WK getroffen.

In Manila leben rund 15 Millionen Menschen, 35% davon leben jedoch in Slums.

links kann man die ersten Slums sehen. Diese Viertel ziehen sich wie ein Gürtel durch die Stadt



Auf den Philippinen, welche aus 7107 Insel besteht (880 sind jedoch nur bewohnt).
Die Philippinen sind mit 300.000m² ca, genauso groß wie Italien.


Flug auf die Philippinen

Gesprochene Hauptsprachen sind Englisch, Spanisch und Tagalog. Allerdings gibt es noch 169 andere Sprachen welche nur lokal gesprochen und verstanden werden.
Spanisch war bis 1973 offizielle Sprache
1898 kam das erste Mal Englisch auf die Insel, welches 1901 als Amtsprache eingeführt wurde.
1565 wurden die Philippinen als spanische Kolonie beansprucht.
Im Philippinisch-Amerikanischen Krieg (1899-1902) wurden Teile von den Philippinen als Amerikanisches Territorium angesehen. Andere Teile blieben jedoch Spanisch.

Wer mehr darüber erfahren möchte schaut einfach bei wikipedia nach – dort kann man alles noch mal ganz genau nachlesen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Philippinen#Geschichte


erster Eindruck von Manila

typische Jeepneys – die Busse der Stadt (oder eben ein billiges Taxi) – im Inneren quetscht man sich in 2 Reihen auf eine Bank.


Genau wie in China sollte man die Philippiner niemals in die Gelegenheit bringen ihr Gesicht zu verlieren. In vielen Reiseführern steht dann einfach so salopp drin, dass "Waffen auf den Philippinen sehr locker sitzen" – und man deshalb ziemlich Achtsam mit seinen Äußerungen sein sollte.

Manila ist zudem auch für seine politischen Unruhen bekannt. Öfters werden Touristen entführt und es werden Sprengstoff-Anschläge durchgeführt.
Die Auswärtige Amt nennt das sann so:

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort.
Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.
Auf den Philippinen muss auch weiterhin mit Anschlägen islamistischer und terroristischer Extremisten gerechnet werden. Die Gefahr ist in Mindanao besonders hoch.
Die meisten Anschläge werden von der terroristischen "Abu Sayyaf Gruppe (ASG)" und deren Sympathisanten durchgeführt. Ziele sind dabei v.a. öffentliche Plätze (Märkte) und Verkehrsmittel. Mit Anschlägen der ASG und anderer Gruppen muss weiterhin gerechnet werden. Zudem besteht das Risiko von Entführungen.
Weiterhin gelten folgende Hinweise:
Generell wird Reisenden Vorsicht empfohlen. Auf die Benutzung öffentlicher Massenverkehrsmittel sollte so weit wie möglich verzichtet und größere Menschenansammlungen (z.B. Marktplätze, Bus-Terminals, Wartebereiche von Häfen und Flughäfen sollten so weit wie möglich gemieden werden.
Kriminalität:
Die allgemeine Kriminalitätsrate einschließlich schwerer Gewaltverbrechen ist hoch. Tragen Sie deshalb keine öffentlich sichtbaren Wertgegenstände und führen Sie keine größeren Bargeldbeträge mit sich
Transport:
Von der Benutzung öffentlicher Transportmittel ist zum Teil aufgrund des technischen Zustands abzuraten, bei Nachtfahrten aus Sicherheitsgründen.

Das es in Manila auch mal robuster Zugeht sieht man wenn man an einer Bank vorbei geht. Dort stehen in der Regel 3-5 stark bewaffnete Wachmänner welche die Waffe stehts im Anschlag haben. Die gepanzerten Geldtransporter ähneln eher einer rollenden Festung. Und Generell wird an fast jedem öffentlichen Platz nach Waffen kontrolliert. Egal ob man in eine Einkaufsmall geht (man wird wie am Flughafen abgetastet und das Gepäck wird durchsucht), oder ob man nur an einem Checkpoint hält – dort wird in der Regel Hanfschuhfach und Kofferraum gefilzt. Man ist sich der Bedrohung also immer im klaren.

Generell muss man sich vor den kleinen Kinder in Acht nehmen. Diese kommen fast immer in einer Gruppe von 6-10 Mann auf einem zugerannt und betteln um Geld. Zudem ziehen sie einem an der Hose. Oft passiert es dass sie dabei Brieftasche und Fotoapparate stehlen. Sobald sie eines davon haben rennen alle in verschiedene Richtungen. Da man dann nicht weiß welches Kind nun die Sachen hat – ist ein wiederbekommen fast unmöglich.
Die Polizei ist genauso in die Korruption verstrickt wie Clans. Nicht selten passiert es, dass einem im Gedränge irgendwelche Drogen in die Taschen (Rucksack) gesteckt werden.
Ein Komplize macht dann einem Polizisten aufmerksam – doch mal die Tasche zu kontrollieren – und siehe da – ohne das man davon weiß findet er natürlich Drogen – und man darf erstmal zur Polizei und muss sich für Bargeld freikaufen. 50% geht dann an den Polizisten, und die anderen 50% an den Komplizen.

Man weiß auch generell nicht wer Freund oder Feind ist. Man wird so oft auf den Straßen angesprochen, dass man als Reiseführer oder Guide einem die Stadt zeigen kann. Man selber ist natürlich nicht korrupt, denn man hat ja einen Sohn oder eine Tochter die in England oder Deutschland studiert – und wer würde denn die Freunde von seinen Kindern hinters licht führen.
Für den ersten Moment klingt zwar alles schön und gut, aber besser ist es wenn man nicht auf solche deals eingeht. Vielleicht ist einer von zehn dabei die wirklich seriös sind – aber um das raus zu finden brauchen man entweder viel Geld und Zeit.


Ja, soviel erstmal dazu. Das alles klingt alles viel viel schlimmer als es ist. Wenn man mit gesundem Menschenverstand herangeht und sich immer in einer kleinen Gruppe bewegt, passiert im Grunde nichts. Allerdings wurden wir doch 2 mal so richtig verarscht und reingelegt. Wollt ihr es hören? Ach ne – liebe noch nicht.

Hier zumindest ein Foto – bevor wir beschissen wurden (da hatten wir noch gute Laune)



Wenn jeder ein paar Euro auf mein Konto überweist, dann gebe ich die story bekannt. Natürlich kommt das Geld direkt der Stadt Manila zu gute! ;-)
Die Geschichten waren im Grunde genommen so gut, dass man am Ende über die Art und Weise einfach nur lachen kann (auch wenn dabei etwas Geld drauf gegangen ist). Übrigens Geld - die Währung auf den Philippinen ist Peso! 1000 Peso sind ca. 15 EUR. Es gibt scheine von 1000, 500, 200, 100, 50, 20, 10 Peso.

Nun aber weiter.
Gegen 7 Uhr abends landeten wir auf dem Manila International Airport. Da man bei der Wechselstube kein chinesisches Geld akzeptierte suchten wir dringend nach einem Geldautomat (ATM), um an etwas Geld für ein Taxi zu gelangen.
Der erste Automat stürzte beim Versuch Geld abzuheben mehrmals ab – und der Zweite Automat brachte eine Fehlermeldung, dass die Transaktion nicht erfolgreich war. Am Ende kamen wir jedoch nach mehrmaligen Versuchen doch an Geld.

Ein Taxi mussten wir über ein besonderen Büro bestellen – allerdings wusste der Fahrer oder die Leute in dem Büro nicht so richtig wo wir hin wollten. Über ein paar Umwege standen wir dann doch vor dem Hostel – welches aber gar nicht wie eins aussah – sondern vielmehr wie ein Fabrik. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Besitzer vorher eine Fabrik und ein Lager hatten, in dem Trockenfisch für den Japanischen Markt hergestellt wird.

Den ersten erkundeten wir die Stadt in Manila. Der MarcoPolo Reiseührer führte uns zu verschiedensten alten Spanischen Kirchen. So – nun muss ich doch zu unsere Geschichte oben zurückkommen als man uns beschissen hatte.
In dem Reiseführer stand auch drinne das man eine Fahrt mit der Kutsche unbedingt durchführen müsste, um die Stadt kennenzulernen.

Zwar sahen wir mehrere Kutschen welche uns mitnehmen wollten - aber wir lehnten vorerst dankend ab. Ein paar Straßen weiter sahen wir dann einen Kutschfahrer abseits vom Trubel der sich gerade um die Pferde kümmerte – wir fragten ihn nach einer kleinen Rundfahrt und er meinte "50 are ok?" – wir stimmten zu. 50 sind ca. 1 EUR – und für die kleine Rundfahrt ganz angemessen. Nach ca. 15 min als wir wieder am Ausgangspunkt und er meinte dass er uns noch die Slums zeigen könnte, und dort auch gleich noch eine schöne alte Kirche sei. Also stimmten wir zu. Bei dem oben genannten Preis waren wir dann auch bereit ein wenig "Tip" (Trinkgeld) zu geben.
Am Ende hielten wir in einer verlassenen Gasse – und er meinte er müsste jetzt kassieren und sagte "fifty" – also zogen wir einen 50er Schein raus. Er meinte dann ganz unverschämt 50 Dollar und lachte dabei. Dies sei die Währung für Touristen hier und das sei ganz normal hier in Dollar abzurechnen.
Nach langem hin und her zahlten wir dann knapp 900 Pesos (ca.12 EUR) – was aber immer noch knapp das 3fache war was man sonst bezahlt.
Da der Kutschfahrer noch jemanden mitgenommen hatte, den er als sein Manager ausgegeben hat – waren wir in einer komischen Situation. In diesem Augenblick musste ich mich dran erinnern, dass Waffen hier recht locker sitzen. Die beiden wurden auch so dermaßen böse, dass wir lieber den Mehrbetrag zahlten als in irgendwelche Schwierigkeiten zu kommen.


Da dachten wir dass wir aus China raus sind – aber wo werden wir hingefahren – nach China Town






Denkmal anlässlich des 2. Weltkrieges


Im inneren einer Kirche



Naja, den restlichen Tag sind wir dann noch ein wenig durch die Stadt gelaufen und haben die Intramuros (eine alte spanische Stadtmauer) besichtigt.

Plan der alten Stadtmauer

auf der Stadtmauer





Hinweisschild, bevor man das Rathaus betritt ;-)


Denkmal





gewöhnliche Fahrzeuge im Straßenverkehr von Manila


in der Innenstadt


so parkt man ein Feuerwehrauto und trocknet zugleich ein paar Kaffeebohnen




da hängt doch einer im Baum, oder?




Herr Riuz – ein christlicher Freiheitskämpfer, der auf den ganzen Philippinen verehrt wird. Eine Zeit lang lebte er auch in Deutschland (Heidelberg)



sieht doch irgendwie fast aus wie im Miami …


Bier trinken und dabei auf die Bay von Manila schauen


Kutsche


Mall of Asia


Im Inneren ist soviel Platz, das man dort eine Eislaufbahn eingerichtet hat


Die Hostelbetreiber und wir



Öffentliche halb geöffnete Toilette direkt am Straßenrand


Den folgenden Tag machten wir einen Ausflug zu einem Vulkan. Dies ist der kleinste noch aktive Vulkan der Welt.
Mit den so genannten Jeepneys fuhren wir knapp 1h mit mehrmaligem Umsteigen in ein Dorf, wovon wir dann mit einem Boot auf dem um den Vulkan befindlichen See direkt zum Vulkan zu fahren.
Dort ritten wir mit Pferden bis zum Krater des Vulkans. Die Strecke war ganz schön steil und anspruchsvoll. Links und rechts waren dampfenden Quellen, aus denen es nach Schwefel roch.
Am Krater des Vulkans wartete ein Imposanter Blick in das innere. Der Krater war mit Wasser gefüllt. Man konnte auch eine Tour hinunter machen – aber die Leute versuchten uns da wieder übers Ohr zu hauen, sodass wir noch einmal kurz oben rumliefen.

Da es dann langsam dunkel wurde, wollten wir schnell nach Hause fahren. Zuerst mit einem 3-Mann Moped, und dann warteten wir auf einen Jeepney – der eine Fahrer meinte das wir auf das das andere warten sollten, die würde dann wieder in die nächst größere Stadt fahren.
Wir warteten dann ca. 30 min bis ein Mann auf uns drauf zu lief. Er fragte wo wir hinwollten. Dieser meinte dann, dass nach um 5 kein Auto mehr fahren würde – er könnte uns aber zu einem Spezial-Preis fahren. Wir müssten ihm aber das volle Auto bezahlen (also es passen ca. 25 Mann rein). Dies seien dann gesamt 400 Pesos (normalerweise kostet so eine Fahrt zwischen 8 und 10 Pesos)
Er würde uns dann sofort nach oben Fahren.
Uns kam das dann alles ziemlich merkwürdig vor. Der eine Fahrer hatte uns extra dort warten lassen, um uns dann mit dem leeren (teureren) Jeepney zu fahren.
Wir stimmten dann zu – und stiegen ein, dass nur wir 3 mitfahren, und auch nicht anhalten – ansonsten hätte er ja die Fahrt von den anderen schon mitbezahlt.
Als wir drinne saßen sprangen auf einmal noch 4 andere Leute dazu und der Fahrer gab denen einen Teil des Geldes was wir für IHN bezahlt hatten. Nun mussten wir wieder aufpassen was wir machen (ihr wisst ja, die Waffen sitzen locker - und der Fahrer sah nicht so aus, als ob er ein friedlicher Kerl war). Also fuhren wir dann wieder zu einem überteuertem Preis los ….

Am nächsten Tag ging es dann wieder zum Flughafen, um mit CEBU Pacific Richtung Bohol zu fliegen. Der Flug dauerte knapp eine Stunde.


Warteraum auf engstem Bereich – wir sind ja aber auch mit einem philippinischem Billigflieger geflogen


Manila Domestic Airport


Manila aus der Luft – eine unendlich weite Stadt die kein Ende hat

Nach ein paar Stunden Flug erreichten wir die Inselgruppe der Visayas



Als wir aus dem Flughafen ausstiegen waren es knapp 30°C. Der Flughafen war ziemlich klein (nur eine Lande und Startbahn) und ein kleines Häuschen.








Als wir Richtung Gepäckstelle liefen fing auf einmal ein Band an zu spielen. Und ein kleiner Mann in weißem Hemd stieg aus einem Privatflugzeug aus und wurde mit Blumen und Blasmusik begrüßt.



Das war schon ziemlich lustig- und ihm war das gar nicht so recht, da einige Leute anfingen zu lachen – da es so ungewöhnlich war. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es ein Mitglied der Regierung war (Travel & Toursim Minister). Es handelte sich um JOSEPH ACE H. DURANO. Ihm war das ganze Tamtam ziemlich peinlich.

Am Flughafen wartete dann schon ein Auto auf uns, welches uns direkt zum Hostel fuhr. Bei der Ankunft bemerkten wir, dass es viel mehr als ein Hostel ist – es war ein ganzes Resort wie man es sich besser und schöner nicht vorstellen konnte.
Die Hütten waren so im Detail ausgeplant und mit allen Sachen ausgestattet, dass man sich dort richtig wohl fühlte.

Das Hostel wurde von einer Französin und ihrem Mann (aus Manila) geleitet
Nachdem wir unsere Sachen abgelegt hatten wollten wir sofort zum Strand. Die Französin machte uns dann noch aufmerksam, dass gerade Ebbe ist, und es sein kann, dass das Wasser ein wenig weiter draußen sein würde. Nach ein paar Minuten am Strand angekommen war das Wasser wirklich weg – und da es dort viele Korallen gab, war es auch nur schlecht möglich schwimmen zu gehen da der Boden dazu viel zu hart und zu spitz war.

Hier ein paar Bilder von unserer Unterkunft:













Zu dem Nachbarstrand war es zu dem Zeitpunkt zu weit weg. Wir machten uns also den Abend in unserer schönen Unterkunft gemütlich.
Den Folgetag hatten wir unseren Strandtag.


Eine Chinesin mit Schwimmring in ganz flachen Wasser

Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx weitere Stranbildre!


Den Tag drauf liehen wir uns Motorräder aus und fuhren quer und rundum die Insel um verschiedene Stellen anzufahren.






eine wunderschöne alte Kirche









weiter ging es zur Cave – eine Art Tropfsteinhöhle mit Teich im Inneren




Steinerne Familie


Auszug aus unserer Tour:

















spielende Kinder am Wegesrand


Wie überall wenn sie Ausländer sehen kommen sie an und sagen "hello - give me money"





Sonnenuntergang


das Wasser warm wie in einer Badewanne und dabei den Sonnenuntergang genießen – is das toll





Den vorletzten Tag unternahmen wir eine Inseltour mit einem Guide, sodass wir die Chocolate-Hills und die Tarsier-Affen sahen. Das sind die beiden Highlights die man unbedingt gesehen haben muss.

Chocolate Hills:









Die Tarsier-Affen (auch Maki genannt) sind die kleinsten Affen der Welt. Sie sind nachtaktiv und können ziemlich stark zubeißen. Ihr typisches Erkennungszeichen sind die riesigen Augen. Die Affen sind ca. so groß wie eine Faust.













Wir haben dann noch den "man made forest" besichtigt. Dies ist ein Mahagoni-Wald. Bekanntlich ist das Holz ziemlich teuer. Wenn man unerlaubt einen von den Bäumen fällt, dann steht darauf Gefängnisstrafe (min 5 Jahre!)


Des Weiteren besuchten wir eine Riese-Python – welche einmal im 3 Monaten ein 40kg-Schwein frisst. Den Rest zwischen den Mahlzeiten schläft sie und verdaut.




Eine Geschichte zu der Schlange erzählte ein Lady-Boy (also Mann als Frau verkleidet) – das gibt es ziemlich oft auf den Philippinen








Im Selben Käfig wie mit der Schlange hingen auch ein paar Flughunde herum


Gegen Mittag unternahmen wir dann eine Tour auf einem Floß.



Während der Fahrt konnte man da vom Buffet essen




Den Allerletzten Tag gingen wir dann Schnorcheln. Allerdings regnete es an diesem Tag, sodass wir uns unschlüssig waren.
Wir entschieden uns dann aber doch dazu, da dort rum sitzen auch nichts brachte. Unter Wasser bemerkte man eh nicht das es regnete. So war das Wasser auch wärmer als die Außenluft.
Es war schon spannend inmitten von Fischschwärmen zu schwimmen. Und siehe da – wir haben Nemo gefunden! Direkt vor unserer Nase schaute er aus seinem Haus heraus.
Neben dem Korallenriff ging es direkt 20min in die Tiefe – zuerst war es schon ganz schön unheimlich – auf der einen Seite die bunte Welt der Fische und Korallen, und dann auf einmal ein schwarzes Nichts! Nach einiger Zeit stiegen auf einmal Taucher wie aus dem Nichts auf.





Virgin Island





Am Ende des Tages sind wir noch mit dem Boot auf eine einsame Insel gefahren. Ihr Name "Virgin Island". Das war echt eine Trauminsel. In 10 min hat man sie umrundet – und an dem einen Ende hat eine 500m lange Landzunge ins Meer geragt. War das traumhaft. Man fühlte sich ein wenig wie Robinson Crusoe. Ringsherum nur Wasser – und auf der Insel ein paar Palmen und Büsche weiter nichts.

Am Folgetag ging es dann leider schon wieder zurück. 9 Tage klingen zwar erstmal viel – aber gehen wie im Flug vorbei.

Am Flughafen spielte wieder ein Band



Skyline von Manila


Boardessen im Flugzeug

Anschließend noch ein paar andere Bilder – die ich nirgendswo zuordnen kann


lustiges Kennzeichen


wer ersticht denn da jemanden?


Kirche von Innen


liebevoll gestalteter Bus


Ruhesitz



Ja, das wars diesmal von mir – mehr wieder demnächst – dann von komischen Runden Häusern inmitten der Pampa

Grüße
Andre

Mittwoch, 13. Februar 2008

zurück von den Philippinen

Hallo, da bin ich wieder im Lande - also in China heil angekommen.

Einen ausfürhlicheren Bericht gibt es dann ab dem Wochenende.

Kurz sei nur gesagt - Manila (also die Hauptstadt der Philippinen ist nicht gerade eine Reise wert - überall wird einem versucht Geld aus der Tasche zu ziehen, und die Sehenswürdigkeiten waren auch nicht der Brüller - dafür waren dann die restlichen Tage aber sehr schön)

so, nun erstmal Wäsche waschen ... und erstmal die Bude hier auf Temperaturen bringen. Die Temperaturunterschiede waren dafür einfach zu groß

tschüs

Andre

Freitag, 1. Februar 2008

spring festival

Hallo alle miteinander.

Da war es nun soweit – nachdem ich mein Praktikum nun fast beendet habe (es sind noch 2 Wochen) – sind wir (Chris, Dustin und ich) auf die Philippinen geflogen um dort so richtig Sonne zu tanke und uns zu entspannen.
Für die 9 Tage die wir von der Firma frei bekommen hatten, haben wir uns 2 Ziele ausgesucht.

Für die ersten 2 Tage ging es direkt in die Hauptstadt Manila.

Hier eine kleine Karte welche die Philippinen zeigt:


In einem Reiseführer über Manila steht drin, dass die Stadt ihre Schönheit erst auf den 2. Blick preis gibt. Das heißt im Grunde nichts anderes als „es gibt kaum was spannendes zu sehen“. Das wollten wir aber selbst erkunden.
Also machten wir uns am 5.2. auf zum Xiamen Airport um von dort aus mit den Philippine Airlines direkt in knapp 2h nach Manila zu fliegen.
Der erste Eindruck aus dem Flieger zeigte die Dimensionen der Stadt – eine Skyline sucht man vergebens.
Die Stadt wurde im 2. Weltkrieg sehr stark zerstört – die Auswirkungen sieht man immer noch heute. Es gibt kein richtiges Straßensystem. Häuser werden von heut auf morgen abgerissen nur um ein paar Meter was neues aufzubauen.
Nur Dresden und Warschau wurden noch stärker von im 2.WK getroffen.

In Manila leben rund 15 Millionen Menschen, 35% davon leben jedoch in Slums.

links kann man die ersten Slums sehen. Diese Viertel ziehen sich wie ein Gürtel durch die Stadt



Auf den Philippinen, welche aus 7107 Insel besteht (880 sind jedoch nur bewohnt).
Die Philippinen sind mit 300.000m² ca, genauso groß wie Italien.


Flug auf die Philippinen

Gesprochene Hauptsprachen sind Englisch, Spanisch und Tagalog. Allerdings gibt es noch 169 andere Sprachen welche nur lokal gesprochen und verstanden werden.
Spanisch war bis 1973 offizielle Sprache
1898 kam das erste Mal Englisch auf die Insel, welches 1901 als Amtsprache eingeführt wurde.
1565 wurden die Philippinen als spanische Kolonie beansprucht.
Im Philippinisch-Amerikanischen Krieg (1899-1902) wurden Teile von den Philippinen als Amerikanisches Territorium angesehen. Andere Teile blieben jedoch Spanisch.

Wer mehr darüber erfahren möchte schaut einfach bei wikipedia nach – dort kann man alles noch mal ganz genau nachlesen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Philippinen#Geschichte


erster Eindruck von Manila


typische Jeepneys – die Busse der Stadt (oder eben ein billiges Taxi) – im Inneren quetscht man sich in 2 Reihen auf eine Bank.


Genau wie in China sollte man die Philippiner niemals in die Gelegenheit bringen ihr Gesicht zu verlieren. In vielen Reiseführern steht dann einfach so salopp drin, dass „Waffen auf den Philippinen sehr locker sitzen“ – und man deshalb ziemlich Achtsam mit seinen Äußerungen sein sollte.

Manila ist zudem auch für seine politischen Unruhen bekannt. Öfters werden Touristen entführt und es werden Sprengstoff-Anschläge durchgeführt.
Die Auswärtige Amt nennt das sann so:

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort.
Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.
Auf den Philippinen muss auch weiterhin mit Anschlägen islamistischer und terroristischer Extremisten gerechnet werden. Die Gefahr ist in Mindanao besonders hoch.
Die meisten Anschläge werden von der terroristischen "Abu Sayyaf Gruppe (ASG)" und deren Sympathisanten durchgeführt. Ziele sind dabei v.a. öffentliche Plätze (Märkte) und Verkehrsmittel. Mit Anschlägen der ASG und anderer Gruppen muss weiterhin gerechnet werden. Zudem besteht das Risiko von Entführungen.
Weiterhin gelten folgende Hinweise:
Generell wird Reisenden Vorsicht empfohlen. Auf die Benutzung öffentlicher Massenverkehrsmittel sollte so weit wie möglich verzichtet und größere Menschenansammlungen (z.B. Marktplätze, Bus-Terminals, Wartebereiche von Häfen und Flughäfen sollten so weit wie möglich gemieden werden.
Kriminalität:
Die allgemeine Kriminalitätsrate einschließlich schwerer Gewaltverbrechen ist hoch. Tragen Sie deshalb keine öffentlich sichtbaren Wertgegenstände und führen Sie keine größeren Bargeldbeträge mit sich
Transport:
Von der Benutzung öffentlicher Transportmittel ist zum Teil aufgrund des technischen Zustands abzuraten, bei Nachtfahrten aus Sicherheitsgründen.

Das es in Manila auch mal robuster Zugeht sieht man wenn man an einer Bank vorbei geht. Dort stehen in der Regel 3-5 stark bewaffnete Wachmänner welche die Waffe stehts im Anschlag haben. Die gepanzerten Geldtransporter ähneln eher einer rollenden Festung. Und Generell wird an fast jedem öffentlichen Platz nach Waffen kontrolliert. Egal ob man in eine Einkaufsmall geht (man wird wie am Flughafen abgetastet und das Gepäck wird durchsucht), oder ob man nur an einem Checkpoint hält – dort wird in der Regel Hanfschuhfach und Kofferraum gefilzt. Man ist sich der Bedrohung also immer im klaren.

Generell muss man sich vor den kleinen Kinder in Acht nehmen. Diese kommen fast immer in einer Gruppe von 6-10 Mann auf einem zugerannt und betteln um Geld. Zudem ziehen sie einem an der Hose. Oft passiert es dass sie dabei Brieftasche und Fotoapparate stehlen. Sobald sie eines davon haben rennen alle in verschiedene Richtungen. Da man dann nicht weiß welches Kind nun die Sachen hat – ist ein wiederbekommen fast unmöglich.
Die Polizei ist genauso in die Korruption verstrickt wie Clans. Nicht selten passiert es, dass einem im Gedränge irgendwelche Drogen in die Taschen (Rucksack) gesteckt werden.
Ein Komplize macht dann einem Polizisten aufmerksam – doch mal die Tasche zu kontrollieren – und siehe da – ohne das man davon weiß findet er natürlich Drogen – und man darf erstmal zur Polizei und muss sich für Bargeld freikaufen. 50% geht dann an den Polizisten, und die anderen 50% an den Komplizen.

Man weiß auch generell nicht wer Freund oder Feind ist. Man wird so oft auf den Straßen angesprochen, dass man als Reiseführer oder Guide einem die Stadt zeigen kann. Man selber ist natürlich nicht korrupt, denn man hat ja einen Sohn oder eine Tochter die in England oder Deutschland studiert – und wer würde denn die Freunde von seinen Kindern hinters licht führen.
Für den ersten Moment klingt zwar alles schön und gut, aber besser ist es wenn man nicht auf solche deals eingeht. Vielleicht ist einer von zehn dabei die wirklich seriös sind – aber um das raus zu finden brauchen man entweder viel Geld und Zeit.


Ja, soviel erstmal dazu. Das alles klingt alles viel viel schlimmer als es ist. Wenn man mit gesundem Menschenverstand herangeht und sich immer in einer kleinen Gruppe bewegt, passiert im Grunde nichts. Allerdings wurden wir doch 2 mal so richtig verarscht und reingelegt. Wollt ihr es hören? Ach ne – liebe noch nicht.

Hier zumindest ein Foto – bevor wir beschissen wurden (da hatten wir noch gute Laune)



Wenn jeder ein paar Euro auf mein Konto überweist, dann gebe ich die story bekannt. Natürlich kommt das Geld direkt der Stadt Manila zu gute! ;-)
Die Geschichten waren im Grunde genommen so gut, dass man am Ende über die Art und Weise einfach nur lachen kann (auch wenn dabei etwas Geld drauf gegangen ist). Übrigens Geld - die Währung auf den Philippinen ist Peso! 1000 Peso sind ca. 15 EUR. Es gibt scheine von 1000, 500, 200, 100, 50, 20, 10 Peso.

Nun aber weiter.
Gegen 7 Uhr abends landeten wir auf dem Manila International Airport. Da man bei der Wechselstube kein chinesisches Geld akzeptierte suchten wir dringend nach einem Geldautomat (ATM), um an etwas Geld für ein Taxi zu gelangen.
Der erste Automat stürzte beim Versuch Geld abzuheben mehrmals ab – und der Zweite Automat brachte eine Fehlermeldung, dass die Transaktion nicht erfolgreich war. Am Ende kamen wir jedoch nach mehrmaligen Versuchen doch an Geld.

Ein Taxi mussten wir über ein besonderen Büro bestellen – allerdings wusste der Fahrer oder die Leute in dem Büro nicht so richtig wo wir hin wollten. Über ein paar Umwege standen wir dann doch vor dem Hostel – welches aber gar nicht wie eins aussah – sondern vielmehr wie ein Fabrik. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Besitzer vorher eine Fabrik und ein Lager hatten, in dem Trockenfisch für den Japanischen Markt hergestellt wird.

Den ersten erkundeten wir die Stadt in Manila. Der MarcoPolo Reiseührer führte uns zu verschiedensten alten Spanischen Kirchen. So – nun muss ich doch zu unsere Geschichte oben zurückkommen als man uns beschissen hatte.
In dem Reiseführer stand auch drinne das man eine Fahrt mit der Kutsche unbedingt durchführen müsste, um die Stadt kennenzulernen.

Zwar sahen wir mehrere Kutschen welche uns mitnehmen wollten - aber wir lehnten vorerst dankend ab. Ein paar Straßen weiter sahen wir dann einen Kutschfahrer abseits vom Trubel der sich gerade um die Pferde kümmerte – wir fragten ihn nach einer kleinen Rundfahrt und er meinte „50 are ok?“ – wir stimmten zu. 50 sind ca. 1 EUR – und für die kleine Rundfahrt ganz angemessen. Nach ca. 15 min als wir wieder am Ausgangspunkt und er meinte dass er uns noch die Slums zeigen könnte, und dort auch gleich noch eine schöne alte Kirche sei. Also stimmten wir zu. Bei dem oben genannten Preis waren wir dann auch bereit ein wenig „Tip“ (Trinkgeld) zu geben.
Am Ende hielten wir in einer verlassenen Gasse – und er meinte er müsste jetzt kassieren und sagte „fifty“ – also zogen wir einen 50er Schein raus. Er meinte dann ganz unverschämt 50 Dollar und lachte dabei. Dies sei die Währung für Touristen hier und das sei ganz normal hier in Dollar abzurechnen.
Nach langem hin und her zahlten wir dann knapp 900 Pesos (ca.12 EUR) – was aber immer noch knapp das 3fache war was man sonst bezahlt.
Da der Kutschfahrer noch jemanden mitgenommen hatte, den er als sein Manager ausgegeben hat – waren wir in einer komischen Situation. In diesem Augenblick musste ich mich dran erinnern, dass Waffen hier recht locker sitzen. Die beiden wurden auch so dermaßen böse, dass wir lieber den Mehrbetrag zahlten als in irgendwelche Schwierigkeiten zu kommen.


Da dachten wir dass wir aus China raus sind – aber wo werden wir hingefahren – nach China Town






Denkmal anlässlich des 2. Weltkrieges


Im inneren einer Kirche



Naja, den restlichen Tag sind wir dann noch ein wenig durch die Stadt gelaufen und haben die Intramuros (eine alte spanische Stadtmauer) besichtigt.

Plan der alten Stadtmauer

auf der Stadtmauer





Hinweisschild, bevor man das Rathaus betritt ;-)


Denkmal





gewöhnliche Fahrzeuge im Straßenverkehr von Manila


in der Innenstadt


so parkt man ein Feuerwehrauto und trocknet zugleich ein paar Kaffeebohnen




da hängt doch einer im Baum, oder?




Herr Riuz – ein christlicher Freiheitskämpfer, der auf den ganzen Philippinen verehrt wird. Eine Zeit lang lebte er auch in Deutschland (Heidelberg)



sieht doch irgendwie fast aus wie im Miami …


Bier trinken und dabei auf die Bay von Manila schauen


Kutsche


Mall of Asia


Im Inneren ist soviel Platz, das man dort eine Eislaufbahn eingerichtet hat


Die Hostelbetreiber und wir



Öffentliche halb geöffnete Toilette direkt am Straßenrand


Den folgenden Tag machten wir einen Ausflug zu einem Vulkan. Dies ist der kleinste noch aktive Vulkan der Welt.
Mit den so genannten Jeepneys fuhren wir knapp 1h mit mehrmaligem Umsteigen in ein Dorf, wovon wir dann mit einem Boot auf dem um den Vulkan befindlichen See direkt zum Vulkan zu fahren.
Dort ritten wir mit Pferden bis zum Krater des Vulkans. Die Strecke war ganz schön steil und anspruchsvoll. Links und rechts waren dampfenden Quellen, aus denen es nach Schwefel roch.
Am Krater des Vulkans wartete ein Imposanter Blick in das innere. Der Krater war mit Wasser gefüllt. Man konnte auch eine Tour hinunter machen – aber die Leute versuchten uns da wieder übers Ohr zu hauen, sodass wir noch einmal kurz oben rumliefen.

Da es dann langsam dunkel wurde, wollten wir schnell nach Hause fahren. Zuerst mit einem 3-Mann Moped, und dann warteten wir auf einen Jeepney – der eine Fahrer meinte das wir auf das das andere warten sollten, die würde dann wieder in die nächst größere Stadt fahren.
Wir warteten dann ca. 30 min bis ein Mann auf uns drauf zu lief. Er fragte wo wir hinwollten. Dieser meinte dann, dass nach um 5 kein Auto mehr fahren würde – er könnte uns aber zu einem Spezial-Preis fahren. Wir müssten ihm aber das volle Auto bezahlen (also es passen ca. 25 Mann rein). Dies seien dann gesamt 400 Pesos (normalerweise kostet so eine Fahrt zwischen 8 und 10 Pesos)
Er würde uns dann sofort nach oben Fahren.
Uns kam das dann alles ziemlich merkwürdig vor. Der eine Fahrer hatte uns extra dort warten lassen, um uns dann mit dem leeren (teureren) Jeepney zu fahren.
Wir stimmten dann zu – und stiegen ein, dass nur wir 3 mitfahren, und auch nicht anhalten – ansonsten hätte er ja die Fahrt von den anderen schon mitbezahlt.
Als wir drinne saßen sprangen auf einmal noch 4 andere Leute dazu und der Fahrer gab denen einen Teil des Geldes was wir für IHN bezahlt hatten. Nun mussten wir wieder aufpassen was wir machen (ihr wisst ja, die Waffen sitzen locker - und der Fahrer sah nicht so aus, als ob er ein friedlicher Kerl war). Also fuhren wir dann wieder zu einem überteuertem Preis los ….

Am nächsten Tag ging es dann wieder zum Flughafen, um mit CEBU Pacific Richtung Bohol zu fliegen. Der Flug dauerte knapp eine Stunde.


Warteraum auf engstem Bereich – wir sind ja aber auch mit einem philippinischem Billigflieger geflogen


Manila Domestic Airport


Manila aus der Luft – eine unendlich weite Stadt die kein Ende hat

Nach ein paar Stunden Flug erreichten wir die Inselgruppe der Visayas



Als wir aus dem Flughafen ausstiegen waren es knapp 30°C. Der Flughafen war ziemlich klein (nur eine Lande und Startbahn) und ein kleines Häuschen.








Als wir Richtung Gepäckstelle liefen fing auf einmal ein Band an zu spielen. Und ein kleiner Mann in weißem Hemd stieg aus einem Privatflugzeug aus und wurde mit Blumen und Blasmusik begrüßt.



Das war schon ziemlich lustig- und ihm war das gar nicht so recht, da einige Leute anfingen zu lachen – da es so ungewöhnlich war. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es ein Mitglied der Regierung war (Travel & Toursim Minister). Es handelte sich um JOSEPH ACE H. DURANO. Ihm war das ganze Tamtam ziemlich peinlich.

Am Flughafen wartete dann schon ein Auto auf uns, welches uns direkt zum Hostel fuhr. Bei der Ankunft bemerkten wir, dass es viel mehr als ein Hostel ist – es war ein ganzes Resort wie man es sich besser und schöner nicht vorstellen konnte.
Die Hütten waren so im Detail ausgeplant und mit allen Sachen ausgestattet, dass man sich dort richtig wohl fühlte.

Das Hostel wurde von einer Französin und ihrem Mann (aus Manila) geleitet
Nachdem wir unsere Sachen abgelegt hatten wollten wir sofort zum Strand. Die Französin machte uns dann noch aufmerksam, dass gerade Ebbe ist, und es sein kann, dass das Wasser ein wenig weiter draußen sein würde. Nach ein paar Minuten am Strand angekommen war das Wasser wirklich weg – und da es dort viele Korallen gab, war es auch nur schlecht möglich schwimmen zu gehen da der Boden dazu viel zu hart und zu spitz war.

Hier ein paar Bilder von unserer Unterkunft:













Zu dem Nachbarstrand war es zu dem Zeitpunkt zu weit weg. Wir machten uns also den Abend in unserer schönen Unterkunft gemütlich.
Den Folgetag hatten wir unseren Strandtag.


Eine Chinesin mit Schwimmring in ganz flachen Wasser

Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx weitere Stranbildre!


Den Tag drauf liehen wir uns Motorräder aus und fuhren quer und rundum die Insel um verschiedene Stellen anzufahren.






eine wunderschöne alte Kirche









weiter ging es zur Cave – eine Art Tropfsteinhöhle mit Teich im Inneren




Steinerne Familie


Auszug aus unserer Tour:

















spielende Kinder am Wegesrand


Wie überall wenn sie Ausländer sehen kommen sie an und sagen „hello - give me money“





Sonnenuntergang


das Wasser warm wie in einer Badewanne und dabei den Sonnenuntergang genießen – is das toll





Den vorletzten Tag unternahmen wir eine Inseltour mit einem Guide, sodass wir die Chocolate-Hills und die Tarsier-Affen sahen. Das sind die beiden Highlights die man unbedingt gesehen haben muss.

Chocolate Hills:









Die Tarsier-Affen (auch Maki genannt) sind die kleinsten Affen der Welt. Sie sind nachtaktiv und können ziemlich stark zubeißen. Ihr typisches Erkennungszeichen sind die riesigen Augen. Die Affen sind ca. so groß wie eine Faust.













Wir haben dann noch den „man made forest“ besichtigt. Dies ist ein Mahagoni-Wald. Bekanntlich ist das Holz ziemlich teuer. Wenn man unerlaubt einen von den Bäumen fällt, dann steht darauf Gefängnisstrafe (min 5 Jahre!)


Des Weiteren besuchten wir eine Riese-Python – welche einmal im 3 Monaten ein 40kg-Schwein frisst. Den Rest zwischen den Mahlzeiten schläft sie und verdaut.




Eine Geschichte zu der Schlange erzählte ein Lady-Boy (also Mann als Frau verkleidet) – das gibt es ziemlich oft auf den Philippinen








Im Selben Käfig wie mit der Schlange hingen auch ein paar Flughunde herum


Gegen Mittag unternahmen wir dann eine Tour auf einem Floß.



Während der Fahrt konnte man da vom Buffet essen




Den Allerletzten Tag gingen wir dann Schnorcheln. Allerdings regnete es an diesem Tag, sodass wir uns unschlüssig waren.
Wir entschieden uns dann aber doch dazu, da dort rum sitzen auch nichts brachte. Unter Wasser bemerkte man eh nicht das es regnete. So war das Wasser auch wärmer als die Außenluft.
Es war schon spannend inmitten von Fischschwärmen zu schwimmen. Und siehe da – wir haben Nemo gefunden! Direkt vor unserer Nase schaute er aus seinem Haus heraus.
Neben dem Korallenriff ging es direkt 20min in die Tiefe – zuerst war es schon ganz schön unheimlich – auf der einen Seite die bunte Welt der Fische und Korallen, und dann auf einmal ein schwarzes Nichts! Nach einiger Zeit stiegen auf einmal Taucher wie aus dem Nichts auf.





Virgin Island





Am Ende des Tages sind wir noch mit dem Boot auf eine einsame Insel gefahren. Ihr Name „Virgin Island“. Das war echt eine Trauminsel. In 10 min hat man sie umrundet – und an dem einen Ende hat eine 500m lange Landzunge ins Meer geragt. War das traumhaft. Man fühlte sich ein wenig wie Robinson Crusoe. Ringsherum nur Wasser – und auf der Insel ein paar Palmen und Büsche weiter nichts.

Am Folgetag ging es dann leider schon wieder zurück. 9 Tage klingen zwar erstmal viel – aber gehen wie im Flug vorbei.

Am Flughafen spielte wieder ein Band



Skyline von Manila


Boardessen im Flugzeug

Anschließend noch ein paar andere Bilder – die ich nirgendswo zuordnen kann


lustiges Kennzeichen


wer ersticht denn da jemanden?


Kirche von Innen


liebevoll gestalteter Bus


Ruhesitz



Ja, das wars diesmal von mir – mehr wieder demnächst – dann von komischen Runden Häusern inmitten der Pampa

Grüße
Andre

Andre-in-China / Vietnam

... ja die Reise geht weiter ;-)

Kalender

Juni 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 
 
 

Aktuelle Beiträge

Asienrundreise
Hallo André, wußten gar nicht, dass du für deine Asienrundreise...
hopsy83 - 20. Apr, 20:47
Woche 1
So - da melde ich mich endlich mal. Nachdem ich nun...
china-andre - 7. Apr, 13:04
Asia round-trip starting...
Hallo - es ist wieder soweit. Im April geht es für...
china-andre - 31. Jan, 21:07
wieder daheim
so - nun melde ich mich wieder aus der Front. am 14....
china-andre - 18. Dez, 15:03
Alles hat ein Ende
Hallo André, alles hat ein Ende, so auch dein Aufenthalt...
duartlaw - 1. Dez, 18:13

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Status

Online seit 6860 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 3. Dez, 02:00

Credits


Profil
Abmelden
Weblog abonnieren