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Samstag, 28. November 2009

die letzen Tage sind angebrochen

Hallo Welt,

da melde ich mich mal wieder.

Vor 2 Wochen ging es ja nach Jakarta zusammen mit Seung.
Nun muss man sich Jakarta nicht so vorstellen, dass man da Prima Urlaub machen kann, oder es zur Erholung dient, oder man sich Sehenswürdigkeiten nach der anderen anschaut.

Vielmehr hat Jakarta das was Saigon nicht hat - oder so sonst keine andere Stadt hat (naja - vielleicht noch Manila / Phlippinen).
Einen ganz speziellen Reiz - die Unterschiede reich/arm (da kann es passieren - das ein nur mit ein paar Fetzen bekleideter Mann) ausm Busch zwischen Hochhäusern umherspringt)

Und Shopping-Malls gibts wie Strand am Meer

Es ist eher das spezielle Flair der Stadt, die Freundlichkeit der Indonesier (im Vergleich zu den Vietnamesen)

ja, so anbei nun noch ein paar Bilder




Abflug in Saigon








Karte Indonesien - dem größten Inselstaat der Welt
Zudem ist Indonesien auch der Staat mit der größten muslimischen Bevölkerung! (ca. 200 Mio)


Seung und ich beim Monas


die zweitgrößte Moschee der Welt (nach Istanbul) mit Platz für 120.000 Gläubige






Ankunft in Jakarta (18 Mio Einwohner)


Haus - naja - war schon ne Villa - in der wir gewohnt haben





Schlangenfrucht


Landeanflug auf Saigon


back ....


Also dann bis bald - man sieht sich ...


achso - hier mal noch nen Bild in einem braslianischen Restaurant in Saigon ... da hieß es Fleisch fressen bis der Arzt kommt. lecker.

Andre

Dienstag, 17. November 2009

nochmal weg

Hallo

Da melde ich mich mal weider.

Morgen fliege ich nochmal nach Jakarta. Einfach nochmal hier aus Saigon rauskommen um mal ne richtige Stadt zu sehen zu bekommen.

Die letzten Erdbeben waren ja nun auch schon ein paar Tage her – und von Anschlaegen hat man auch lange ncihts mehr gehoert.
Am Sonntag Abend bin ich dann wieder zurueck.

Dann verbleiben mir hier noch 3 Woche. Oje wie die Zeit vergeht.
Da bin ich gerade eben noch im April hier angekommen – und schon steht Weihnachten vor der Tuer.

Das fuer kurz – nun ran an die Arbeit – bin schon seid um 7 diesmal im Buero ;-) zumindest herrrscht da hier noch Ruhe bevor das gegagger der Kollegen anfaengt, wenn die sich wieder mal in irgendein Thema verquatschen und jeder in seinen zig Tonlagen den seinen Senf dazugeben muss.
Wenn man die Sprache wenigstens nicht versteht, dann is deinem das auch egal.




Im Chinesischen hab ich da ja immer bissl was aufgeschnappt – und dann versucht man auch den Sinn der Unterhaltung herauszubekommen.

Andre

Montag, 9. November 2009

Wiederkehr

Hallo,

da bin ich mal wieder - um was neues zu verkuenden - was ja aber auch schon wieder abzusehen war.

Am 14. Dezember geht nun mein Flug wieder nach Hause.
Werde also am 15.12 in Frankfurt landen und mich dann 1st-class nach Leipzig mit der Bahn begeben.

ja - alles weitere was es sonst noch so neues gibt, dann bald hier.
1 oder 2 Eintraege gibt es dann bestimmt noch hier - bis das Asien-Kapitel dann erstmal beendet ist .... aber wer weiß ....

Nun muss ich immer noch bissl was fleissig an meiner DA machen.

Oje ... und Weihnachtsgeschenke muss ich ja dann auch noch irgendwie besorgen .... es bleibt viel zu tun!

Gruesse aus HCMC

Andre

Samstag, 17. Oktober 2009

Phu Quock

Hallo,

Am Freitag hiess es wieder mal entspannen und ein anderes Reiseziel in Vietnam anzusteuern. Die Wahl fiel auf Pho Quock, der groessten Insel in Vietnam mit dem Anschein ein Paradies zu sein. So gibt es dort weisse Sandstraende, tuerkies-farbenes Wasser mit Korakken-Riffs und exotische Speisen.

Wir, dass heisst, Seung, Ute und ich nahmen den ersten Flieger um 6 Uhr von Saigon, der in einer Stunden Phu Quock erreichte.
Unterwegs flogen wir durch schweres Unwetter – und vor ort angekommen schuettete es wie aus Kannen. Ja – was fuer ein guter Start.






Aber so waren wir wenigstens nicht im verregneten Saigon im Buero – sondern auf der Insel schlechthin.
In der Bungalowsiedlung angekommen suchten wir uns 2 schoene Bungalows mit direktem Meerblick aus und verweilten bis der Regen aufhoerte.









Danach ging es ab ins Meer – und schoen Essen.
Am Folgetag ging es mit dem Moped in den Sueden der Insel und so an den Straenden hin und her fahren.


















Durch den Regen konnte man am Sonntag mal so richtig ausschlafen, und bei Regen in der Haengematte liegen und eifnach mal nichts tun.

Montag frueh ging es mit dem ersten Flieger wieder zurueck nach Saigon und dann vom Terminal direkt in die Firma zum arbeiten.

So, das wars schhon wieder mit ein paar Eindruecken.















Das wars nun ersmal mit rumreisen – denn die Urlaubstage sind nun aufgebraucht. Was nun nur noch als Reiseziel ansteht ist vielleicht Hanoi – die Hauptstadt Vietnams.
Dort liegr auch Ho Chi Minh im Maosuleum.

Meinen Vertrag hier habe ich nun noch bis Dezember verlaengert, sodass ich dann bis spaetestens Mitte Dezember wieder zurueck bin.

Gruesse
Andre

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Hoi An und Hue ... und dann kam der Taifoon

So, nun mal wieder ein kleine Meldung vom Auslfug nach Hue, Da Nang unf Hoi An.





Maxim, ein guter Kumpel aus Abi-Zeiten war fuer eine Woche hier in Saigon zu Besuch. So entschloss ich mich vorher eine kleine Reise zu unternehmen um ihn Vietnam zu zeigen.
Da ich selber noch nicht in Zentral-Vietnam war, machten wir uns auf nach ..... Zentralvietnam eben. Genau. Richtig mitgedacht.









Ute, Mercedes Finance Praktikantin kam auch mit.

So nahmen wir fruehs um 7 den Flieger vom Saigon Domestic Airport – und hatten einen schoenen Flug gehabt. Endlich mal raus aus der dreckigen Stadt. So flogen wir ueber Urwaelder und Berge die die Grenze zu Nordvietnam darstellen.
Der Flieger landete in Hue, einer alten Kaiserstadt, wo es eine Verbotene Stadt geben sollte. Da ich aber schon vorher gelesen hatte, das diese ziemlich vom Krieg zerstoert wurden sei, hatte ich mir nichts grosses ausgemalt.
Angekommen kam ich mir dann vor wie in China. Viele (oder vielmehr alle) Inschriften waren auf Chineseisch. Das einzige ganze Gebaeude was aber noch stand, war das alte Eingangstor und der Flaggenturm oder so eine Art Festung.
















Alles andere war mehr oder weniger kaputt und von den Amerikanern zertoert.
Das Gebiet um Hue und Da Nang war im 2. Indochinakrieg (oder bei uns Vietnamkrieg) ein heiss umkaempfter Platz.

Ja – nach Hue fuhren wir dann mitm dem Bus weiter nach Hoi An und passierten dabei den Wolkenpasse. Und weil der auch so heisst, bleiben die Wolken da natuerlich auch haengen. Ein 2min Halt in Da Nang sagt uns, dass wir dort in der Stadt nichts verloren haben, und lieber 1 Tag laenger in Hoi An bleiben werden – da es anscheinend dort nichts zu sehen gab.

Irgendwann kam der Bus dann in Hoi An an, und wir wurden sofort von den dortigen einheimischen Leuten belabert alles zu kaufen und ueberall mit hin zu gehen. Einfach nervig. Aber das is halt so.





Am Folgetag ging es dann sofort mit den Mopeds an den Strand.
Am 2 Tag fuhren wir nach My Son, einer alten Tempelanlage, die noch nicht so touristisch erschlossen ist. Das merkte man daran, das uns ein ganz durchgeschwitzter Amerikaner entgegenkam, der meinte, das er sich alleine nciht in den Urwald traute, da es keine Beschilderung gibt – und er irgendwann nicht mehr rausgefunden hatte.
Da wir aber zu dritt waren – sollte das schon irgendwie funktionieren.



























Am Abend saßen wir dann bei en paar Bier in einem Restaurant und genossen den Abend mit lecker vietnamesischem und interkontinentalem Essen – bis es auf einmal wie aus Eimern schuettete. Maxim und ich gingen dann noch in eine bar um ein paar weitere Bier zu trinken – bis die besitzer auf einmal meinten – es ist besser nun nach Hause zu gehen – weil der Sturm von den Philippinen im Anmarsch ist.

Morgens, nach ein paar Bier zu viel, aufgewacht, schaute ich aus dem Fenster .... und ..... ja ..... scheisse ......
Ueberall Wasser! Und dann bemerkte ich das es im Zimmer gefuehlte 40 Grad hatte (was aber auch alkoholbedingt sein konnte), und generell es ziemlcih stuermig war.









































Im Endeffekt gab es kein Strom, wenig Essen, aber lustige Hotelmitbewohner (Kakelaken), die wir uns irgendwie vom Leib halten mussten. Und diese Dinger da konnten auch fliegen.

Irgendwann (nach 3 Tagen in Gefangenschaft) in dem Hotel, ging das Wasser zuerueck.
Als unser Handy noch ging, hatte uns freundlicherweise die Airline angerufen, das der Flug gecancelt wurden ist (aufgrund Sturm) so verbrachten wir zwangsweise ein paar Tage mehr in Hoi An – was aber stinklangweilig war – da man ausser rumliegen und ausm fenster schaun nichts machen konnte.
Der der Flug am letzten Tag erst Abends ging, und das Wasser schon weg war, machten wir uns noch einen entspannten Donnerstag und konnten sogar nochmal Strandwetter geniesen.























Wie der Sturm gekommen war, so war er auch wieder weg. Die einheimische Bevoelkerung hatte sich trotzt ueber 2m Wasser in den Strassen schnell damit abgefunden. Die ganzen Wohnungen wurden einfach wieder ausgespuelt – und nun konnten die toursiten wieder kommen. Aber alles roch noch ziemlich modrig.
Zu essen gab es auch nur ausgewaehlte Sachen – da der Nachschub nciht so schnell funktionierte – und so sah man ueberall hungrige Toursiten durch die Gegend laufen die 3 Tage nichts richtig gegessen haben.
Ja – das wars.

Kommendes Wochenende geht es dann nach Phu Quock – einer der angeblich schoensten Inseln in Vietnam. Da bin ich mal gespannt ...... Werde dann bestimmt wieder ein paar Zeilen hinterlassen.

Also bis demnaechst

Andre

Samstag, 19. September 2009

neues aus und rund um Saigon

Hallo, da bin ich nach einer Weile mal wieder.

Ich war immer mal dran wieder was neues hier reinzuschreiben, aber dann war nie genug Zeit da um das fertig zu machen.

SO – was gibt’s neues.

Was war bisher so passiert:

Vor einer Woche war ich in Nha Trang. Hin- und rückzu ging es mit dem Nachtzug, der ca. 8h fuhr (Hard- und Softsleeper). Nha Trang is bekannt für seine schönen Strände und verschiedene Inseln.
Wir entschieden uns aber eher auf Strand und mit dem Moped die Küstenstrasse entlang zu fahren.


Küste von Nha Trang


Küstenstrasse - lässt sich schön mit dem Moped langcruisen - und an schönen Stränden anhalten


Fischerhafen von NT


auf dem Weg zu den Wasserfällen




Nachtzug


im Hardsleeper-Abteil












Ende August ging es über das Wochenende in das Mekong Delta. Das ist hier südlich von Saigon. Was erwartet einem da? Enge kleine Wasserstrassen in den Wald hinein, kleine schwimmende Märkte , sind echt wie Supermärkte auf dem Wasser.




ahhh . Schlange


auf so nem wackligem Boot durch den Dschungel ... mit so nem typischen Reishut (normalerweise wird der nur von Frauen getragen)





Regen ... in der Regenzeit - nichts neues. Da muss man einfach ausharren.


Can Tho Stadt


der "floating market"




Reispapier-Fabrik


In einer Reisfabrik


Onkel-Ho bekommt ein neues Denkmal













Was passiert jetzt noch so.
Kommende Woche kommt ein guter Freund hier her – mit ihm fliege ich dann nach Zenral-Vietnam (Hue, Da Lat, Hoi An).


Hue


Dalat

Mitte Oktober – heißt es dann – hier eine kleine Insel namens Phu Quoc, im Süden Vietnams (direkt an der Kambodschanischen Grenze) zu besuchen. Hinzu geht es mit einer Propeller-Maschine.



Ja – und noch was neues. Habe nun mein Visum und Arbeitsvertrag verlängert, sodass ich Mitte Dezember wieder in Deutschland sein werde, um dann dort an meiner Diplomarbeit weiter zu schreiben.

Ansonsten versucht man hier das Wochenende wenns geht immer aus Saigon rauszukommen. Freizeitmäßig hat die Stadt nicht so viel zu bieten.


Grüße
Andre

Sonntag, 23. August 2009

Strandausflug

oh - ja - schon wieder kurz ne neue Meldung.

war am Wochenende hier am Strand südlich von Saigon.

War zwar nicht der Brüller - aber war zum baden in Ordnung.
Wasser hatte gefühlte 30 Grad.

Von Saigon fährt da ein Schnellboot hin - was normalerweise in 70min die 60km Strecke zurücklegt.

Allerdings ging das Boot dann kaputt, sodass wir über 2,5h benötigten.
Und auf dem Rückweg sind wir mit dem selben kaputten Boot wieder zurück - und waren 4h unterwegs.....

da hätte man auch mit dem Bus fahren können.

Nun aber ein paar Bilder




Schnellboot - russischer Herkunft


größte Jesus-Figur in Südostasien (ähnlich in Rio), aber war keine Zeit aufm Berg zu gehn ...


Strand Panorama






relaxen


Hafen von Vung Tao


Saigon-Skyline bei Nacht .... die Stadt entwickelt sich ....

Grüße
Andre

Donnerstag, 20. August 2009

Indonesien / Java Rundreise

So,
ab heute gibt es also nun einen kleinen Bericht von meiner Reise zusammen mit Moritz durch Indonesien – oder besser gesagt vom Westen Javas bis in den letzten Ostzipfel.
Ein paar Bilder habt ich ja schon so mal rumgeschickt. Hier nun aber auch ein paar Erläuterungen dazu.

Achso – und ich war das erste mal südlich des Äquators unterwegs! Aber ob der Strudel in der Badewanne oder Dusche sich nun andersrum dreht hab ich vergessen zu beobachten.

Vielleicht vorher ein wenig was zu Indonesien.1
Auf Indonesien besteht aus ca. 17.000 Inseln – wobei die bekanntesten Java, Bali und Sumatra sind.
Indonesien ist zu größten teils muslimisch geprägt, und beherbergt so die größte muslimische Bevölkerung in der Welt. Islam ist aber nicht die Staatsreligion.
Harten Alkohol bekommt man für gewöhnlich nicht zu kaufen. Bier findet man in jedem Supermarkt.

Nu zu der Reise.
Mein Flieger ging morgens gegen 7 Uhr – das hieß schon zeitig aufstehen – um erstmal aus Saigon rauszukommen. Das lief alles ganz prima. Zwar wunderte mich, das der Taxifahrer trotz kürzester Strecke mehr verlangte als ich dachte. Aber den einen EUR verkraftet man schon.

Der erste Flug ging also von Saigon nach Kuala Lumpur. Flugzeit ca. 1h.
Dort auf den Low Cost Terminal angekommen – war mein Flug auf der Anzeigetafel nicht zu finden. Stress – was nun. Den Flug am falschen Tag gebucht? Kann nicht sein.
Gegencheck bei 3 Monitoren. Oje – Flug war nicht zu finden.

2 Damen an einem Infostand (mit Kopftuch verschleichert – es leben viele Muslime in Malaysia) sagten mir – der Flug habe Verspaetung – aber man wuesste noch nicht wann er ankommt.
2h spaeter wurde klar – der Flug der gegen 15 Uhr gehen sollte startet erst 21 Uhr.
Toll – das heisst – rumgammeln an einem kleinen Flughafen bei dem es nur einen McDonalds gibt, Starbucks und ein Buchladen – und draussen vor der Tuer gefuehlte 40 Grad.
Irgendwann ging der Flieger aber doch – und ich landete dann gegen Halb 11 Abends in Jakarta und war dann nach Mitternacht im Hostel angekommen.
Die Stadt Jakarta selber nicht so viel zu bieten das man unbedingt mal dagewesen sein muss.


downtown Jakarta

Das Kenzeichen der Stadt ist das Monas-Memorial an einen berühmten Indonesier erinnert.



Pferdeskulptur



Desweiteren fuhren wir zu den beiden Hotels JW Marriot und Ritz Carlton, bei dem Anfang Juli die Bombenanschlaege veruebt wurden.



Von der Zerstörung ist aber nichts mehr zu sehen.
Zu dem Taxifahrer sagten wir – er solle kurz vor dem Hotel anhalten – aber was macht er – er fährt direkt in den Haupteingang rein – wo wir von 2 bewaffneten Sicherheitspersonal anghalten wurden. Es wurde das komplette Auto nach irgendwelchen Sachen überprüft (Motrraum, Kofferraum). So weit wollten wir es eigentlich nicht kommen lassen. Die Lage war dotr aber sonst ziemlich entspannt.
Die Vietnamesen meinten dann hier auch – als ich wiederkam, ob ich den lebensmuede sei, dass ich nach Jakarta gereist bin. Aber die sind auch so ein wenig ängstlich.


Mülmänner in einem stinkenden Abwasserkanal


Was ganz außergewöhnliches - eine Rolltreppe die um die Kurve geht




katholische Kirche (außen)


innen (mit Holzdach!)
Am selben Tag fuhren wir dann abends mit dem Nachtzug von Jakarta nach Surabaya.


Der Bromo-Express


Boardrestaurant


bewaffnete Zugbegleiter die den Zug während der Nachtfahrt vor Überfällen schützen

Wir starteten gegen 21 Uhr und kamen 9 Uhr morgens an. Da der Zug aber 2h Verspätung hatte – schafften wir den Anschlusszug nicht, sodass wir mit einem Überlandbus (mit einer 100db lauten Musikanlage in der indonesische Karokemusik lief) Richtung Mount Bromo fuhren – wo wir die kommenden 2 Tage verbringen wollten.
Bei jedem Halt stürmten fliegende Händler in den Bus und wollten ihre Sachen verkaufen. Das läuft dann so ab: So ein Verkäufer steigt vorne ein – jede Sitzreihe bekommt was zu essen oder irgendwas an Souvenier auf seinen Schoß gelegt – bis er am Ende wieder zurückkommt und die Sachen wieder einsammelt. In der Zwischenzeit hat man Zeit zu überlegen was das is, ob man das brauch und wie viel das kostet – wobei die Kostenfrage das kleinere Problem ist. Wer dann was haben will, drückt im 5000 Rupien in die Hand, und das wars. Der Bus fährt wieder los – und die Reise kann weiter gehen.

In Probolingo angekommen wurden wir bei einem reiseveranstalter rausgeschmissen – der uns sagte das dies der einzige Ort sei, bei dem man jetzt noch touren fuer den Vulkan buchen koennte. Letztendlich haben wir da fuer ca. 40 EUR unsere Touren gebucht inkl. Fahrt und Weitertransport nach Jogijakarta (in Zentral-Java).

Zu Mt. Bromo. Wir wohnten da direkt auf so einer Kraterwand – die von dem urspruenglichen Vulkan stammt. Ein Zimmer mit 2 Betten drin – das wars.
Bad ausserhalb. Ohne Dusche – sondern nur mit einer Wanne mit kaltem Wasser.

Bei ca. 10Grad Außentemperaturen am morgen hab ich dann eher mein Deo vorgezogen ...
Einen Tag fuhren wir bei ein paar Einheimischen mit dem Moped durch das Vulkantal hin bis zum Vulkanaufstieg, den anderen Tag (fruehs um 3.30 Uhr aufstehen um den Sonnenaufgang zu beobachten) wurden wir von einem Jeep abgeholt.
Die selbe Idee haben dort immer auch noch 500 andere Touristen. Naja – aber war auch schoen da – zu sehen wie die ersten Sonnenstrahlen des Tages in den Vulkan reinleuchten.

Folgend nun ein paar Bilder zum Mt. Bromo









Der Tag beginnt …. Und der Vulkan raucht




Noch schnell nen Kafee aus einer Platiktüte trinken


Stau aufm Rückweg




Mitm Moped zum Vulkan – naja – war ein wenig sandig – und man musste eigentlich alle 5 Meter absteigen – aber was solls


Mitm Pferd sind wir aber nicht hoch aufm Krater …war nicht so weit


Oben angekommen …noch konnte ich lachen


Aussicht auf das Vulkan Tal



Am Ende gings dann noch mitm Jeep bissl umher

Am selben Nachmittag ging es dann weiter (es war keine richtige Zeit zum ausruhen) nach Ijen zum Vulkan mit dem namen Selamat. Dort gibt es noch einen Vulkan der weitaus aktiver ist als der Mt. Bromo.


Über den Wolken ….


Auf einer Art Zwischenstation, wo uns das erste mal Arbeiter entgegenkamen die nach Schwefel stanken


Schon fast angekommen – im Hintergrund sieht man schon den Vulkan!




Siehe da – Schwefeldampf!! Auf einmal fing es an fürchterlich zu stinken…

… und die ganze Gegend wurde eingenebelt







Da ist es – das Gold des Vulkans!




Hinabsteigen ….




Ein paar Wochen vor uns soll er sogar ziemlich aktiv gewesen sein – was immer das auch heißt.
Die hinfahrt dauerte zwar aufgrund einer gesperrten Strasse ca. 4h länger als geplant, sodass wir die versprochene Kaffeeplantage wo wir wohnten bei Tag nicht mehr sehen konnten.
Dann hieß es auch wieder um 4 aufstehen – um den Aufstieg in Angriff zu nehmen.
Oben an dem Vulkan angekommen stank es schon ziemlich stark nach Schwefel. Und man sah eine riesige Schwefelnebelwolke die aus dem Inneren des Vulkans hervorkam.
Nach ein paar Fotos vom Kraterrand – versuchten wir uns den Abstieg in das Innere des Vulkans zu begeben. Das war zu anfangs nur vom Weg beschwerlich – bis dann der Wind drehte und die ganze Schwefelwolke auf mich drauf zu kam wie eine Feuerwand. Da ich ein wenig langsamer wie Moritz war – da ich noch ein paar Fotos machen wollte – schaffte ich es nicht bis ganz unten, sondern musste dann wieder zurück nach oben – da man kaum noch Luft bekam und die Augen tränten. War nicht ganz ungefährlich – aber ich leben ja noch.
Zumindest ging es ein paar anderen auch so. Zuerst harrte ich ca. 10min in dieser Wolke aus – da ich dachte der Wind dreht wieder – aber er tat es nicht.
So stammen die folgenden Fotos von Moritz.


Man sieht wie der Schwefel einfach so aus dem Berg rausgetropft kommt.


So ein Arbeiter der dort im inneren den Schwefal abbaut trägt in einer Tour ca. 80kg. Schwefel bis ins Tal (ca. 5km) – und das 3x am Tag. Pro Kilo Schwefel bekommt er 3000 Rupien – was ca. 0.20EUR sind. Im Laden bekommt man Schwefel für 3 EUR das Kilo.
Da merkt man mal dass die Arbeiter dort ganz arme Schweine sind.

Nachdem wir wieder ganz im Tal angekommen sind –fuhren wir erst noch mit ein paar anderen Leuten zum Hafen, da diese nach Bali weitergereist sind. Zumindest hab ich Bali nun mal gesehen.


Bali …. Wahrscheinlich auch so ähnlich wie Thailand oder Philippinen


Den restlichen Tag verbrachten wir mehr oder weniger in einem Kleinbus, der uns wieder in einer Nachtfahrt nach Jogijakarta brachte.

Aber auf einmal – Reifenpanne – und was macht man da – nee – kein Warndreieick rauspacken – sondern einfach nen Ast vom Baum abbrechen und den restlichen Verkehr freundlich auf den Gefahrenpunkt durch Winken drauf hinweisen …




Jogijakarta selber is eine kleine beschauliche Stadt, die sonst aber ziemlich touristisch ist. Das komische war, das dort nur überall T-Shirts mit Hitler verkauft werden und Leute mit Hakenkreuzbinde umherlaufen .....





Palast in JogJia – wie man kurz dazu sagt.




Nicht gerade was spektakuläres …..

Es gab auch einen Markt bei dem man sich alles kaufen konnte – von Autoteilen bis komische Gewürze







In Jogijakarta trafen wir dann beim Abendessen ein paar Restaurantbesitzer (die waren zwar erst so ende 20 – aber naja) sie luden uns dann auf einen Trink eines bestimmten Getränks ein ... hat geschmeckt wie so eine Art Tee mit Schuss – war aber irgendeine destillierte Gewürzpflanze oder sowas in der Art. Anschließend sind wir dann noch in einen Club – der fast an die in China herankam. Waren da "special guests from Germany" - da sonst keine ausländer da waren ;-)








Am letzten Tag ging es dann noch kurz an den Strand


Allerdings war an dem Strand baden verboten – die Wellen waren auch so stark, das es einen schon mit den Füßen fast unter Wasser gezogen hatte …


Welches Tier gehört zu der Spur?





Obst kaufen am Strand …


Andre hat ne Höhle gefunden!


Eigentlch wollten wir da noch in so heiße Quellen baden – das stellte sich dann aber als ein ekliges Kapuff vor, wo ne alte wanne drin war …




Bilder vom Rückflug …







Ja – und irgendwann war man dann wieder in Saigon …






Grüße Andre

Andre-in-China / Vietnam

... ja die Reise geht weiter ;-)

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