Donnerstag, 20. August 2009

Indonesien / Java Rundreise

So,
ab heute gibt es also nun einen kleinen Bericht von meiner Reise zusammen mit Moritz durch Indonesien – oder besser gesagt vom Westen Javas bis in den letzten Ostzipfel.
Ein paar Bilder habt ich ja schon so mal rumgeschickt. Hier nun aber auch ein paar Erläuterungen dazu.

Achso – und ich war das erste mal südlich des Äquators unterwegs! Aber ob der Strudel in der Badewanne oder Dusche sich nun andersrum dreht hab ich vergessen zu beobachten.

Vielleicht vorher ein wenig was zu Indonesien.1
Auf Indonesien besteht aus ca. 17.000 Inseln – wobei die bekanntesten Java, Bali und Sumatra sind.
Indonesien ist zu größten teils muslimisch geprägt, und beherbergt so die größte muslimische Bevölkerung in der Welt. Islam ist aber nicht die Staatsreligion.
Harten Alkohol bekommt man für gewöhnlich nicht zu kaufen. Bier findet man in jedem Supermarkt.

Nu zu der Reise.
Mein Flieger ging morgens gegen 7 Uhr – das hieß schon zeitig aufstehen – um erstmal aus Saigon rauszukommen. Das lief alles ganz prima. Zwar wunderte mich, das der Taxifahrer trotz kürzester Strecke mehr verlangte als ich dachte. Aber den einen EUR verkraftet man schon.

Der erste Flug ging also von Saigon nach Kuala Lumpur. Flugzeit ca. 1h.
Dort auf den Low Cost Terminal angekommen – war mein Flug auf der Anzeigetafel nicht zu finden. Stress – was nun. Den Flug am falschen Tag gebucht? Kann nicht sein.
Gegencheck bei 3 Monitoren. Oje – Flug war nicht zu finden.

2 Damen an einem Infostand (mit Kopftuch verschleichert – es leben viele Muslime in Malaysia) sagten mir – der Flug habe Verspaetung – aber man wuesste noch nicht wann er ankommt.
2h spaeter wurde klar – der Flug der gegen 15 Uhr gehen sollte startet erst 21 Uhr.
Toll – das heisst – rumgammeln an einem kleinen Flughafen bei dem es nur einen McDonalds gibt, Starbucks und ein Buchladen – und draussen vor der Tuer gefuehlte 40 Grad.
Irgendwann ging der Flieger aber doch – und ich landete dann gegen Halb 11 Abends in Jakarta und war dann nach Mitternacht im Hostel angekommen.
Die Stadt Jakarta selber nicht so viel zu bieten das man unbedingt mal dagewesen sein muss.


downtown Jakarta

Das Kenzeichen der Stadt ist das Monas-Memorial an einen berühmten Indonesier erinnert.



Pferdeskulptur



Desweiteren fuhren wir zu den beiden Hotels JW Marriot und Ritz Carlton, bei dem Anfang Juli die Bombenanschlaege veruebt wurden.



Von der Zerstörung ist aber nichts mehr zu sehen.
Zu dem Taxifahrer sagten wir – er solle kurz vor dem Hotel anhalten – aber was macht er – er fährt direkt in den Haupteingang rein – wo wir von 2 bewaffneten Sicherheitspersonal anghalten wurden. Es wurde das komplette Auto nach irgendwelchen Sachen überprüft (Motrraum, Kofferraum). So weit wollten wir es eigentlich nicht kommen lassen. Die Lage war dotr aber sonst ziemlich entspannt.
Die Vietnamesen meinten dann hier auch – als ich wiederkam, ob ich den lebensmuede sei, dass ich nach Jakarta gereist bin. Aber die sind auch so ein wenig ängstlich.


Mülmänner in einem stinkenden Abwasserkanal


Was ganz außergewöhnliches - eine Rolltreppe die um die Kurve geht




katholische Kirche (außen)


innen (mit Holzdach!)
Am selben Tag fuhren wir dann abends mit dem Nachtzug von Jakarta nach Surabaya.


Der Bromo-Express


Boardrestaurant


bewaffnete Zugbegleiter die den Zug während der Nachtfahrt vor Überfällen schützen

Wir starteten gegen 21 Uhr und kamen 9 Uhr morgens an. Da der Zug aber 2h Verspätung hatte – schafften wir den Anschlusszug nicht, sodass wir mit einem Überlandbus (mit einer 100db lauten Musikanlage in der indonesische Karokemusik lief) Richtung Mount Bromo fuhren – wo wir die kommenden 2 Tage verbringen wollten.
Bei jedem Halt stürmten fliegende Händler in den Bus und wollten ihre Sachen verkaufen. Das läuft dann so ab: So ein Verkäufer steigt vorne ein – jede Sitzreihe bekommt was zu essen oder irgendwas an Souvenier auf seinen Schoß gelegt – bis er am Ende wieder zurückkommt und die Sachen wieder einsammelt. In der Zwischenzeit hat man Zeit zu überlegen was das is, ob man das brauch und wie viel das kostet – wobei die Kostenfrage das kleinere Problem ist. Wer dann was haben will, drückt im 5000 Rupien in die Hand, und das wars. Der Bus fährt wieder los – und die Reise kann weiter gehen.

In Probolingo angekommen wurden wir bei einem reiseveranstalter rausgeschmissen – der uns sagte das dies der einzige Ort sei, bei dem man jetzt noch touren fuer den Vulkan buchen koennte. Letztendlich haben wir da fuer ca. 40 EUR unsere Touren gebucht inkl. Fahrt und Weitertransport nach Jogijakarta (in Zentral-Java).

Zu Mt. Bromo. Wir wohnten da direkt auf so einer Kraterwand – die von dem urspruenglichen Vulkan stammt. Ein Zimmer mit 2 Betten drin – das wars.
Bad ausserhalb. Ohne Dusche – sondern nur mit einer Wanne mit kaltem Wasser.

Bei ca. 10Grad Außentemperaturen am morgen hab ich dann eher mein Deo vorgezogen ...
Einen Tag fuhren wir bei ein paar Einheimischen mit dem Moped durch das Vulkantal hin bis zum Vulkanaufstieg, den anderen Tag (fruehs um 3.30 Uhr aufstehen um den Sonnenaufgang zu beobachten) wurden wir von einem Jeep abgeholt.
Die selbe Idee haben dort immer auch noch 500 andere Touristen. Naja – aber war auch schoen da – zu sehen wie die ersten Sonnenstrahlen des Tages in den Vulkan reinleuchten.

Folgend nun ein paar Bilder zum Mt. Bromo









Der Tag beginnt …. Und der Vulkan raucht




Noch schnell nen Kafee aus einer Platiktüte trinken


Stau aufm Rückweg




Mitm Moped zum Vulkan – naja – war ein wenig sandig – und man musste eigentlich alle 5 Meter absteigen – aber was solls


Mitm Pferd sind wir aber nicht hoch aufm Krater …war nicht so weit


Oben angekommen …noch konnte ich lachen


Aussicht auf das Vulkan Tal



Am Ende gings dann noch mitm Jeep bissl umher

Am selben Nachmittag ging es dann weiter (es war keine richtige Zeit zum ausruhen) nach Ijen zum Vulkan mit dem namen Selamat. Dort gibt es noch einen Vulkan der weitaus aktiver ist als der Mt. Bromo.


Über den Wolken ….


Auf einer Art Zwischenstation, wo uns das erste mal Arbeiter entgegenkamen die nach Schwefel stanken


Schon fast angekommen – im Hintergrund sieht man schon den Vulkan!




Siehe da – Schwefeldampf!! Auf einmal fing es an fürchterlich zu stinken…

… und die ganze Gegend wurde eingenebelt







Da ist es – das Gold des Vulkans!




Hinabsteigen ….




Ein paar Wochen vor uns soll er sogar ziemlich aktiv gewesen sein – was immer das auch heißt.
Die hinfahrt dauerte zwar aufgrund einer gesperrten Strasse ca. 4h länger als geplant, sodass wir die versprochene Kaffeeplantage wo wir wohnten bei Tag nicht mehr sehen konnten.
Dann hieß es auch wieder um 4 aufstehen – um den Aufstieg in Angriff zu nehmen.
Oben an dem Vulkan angekommen stank es schon ziemlich stark nach Schwefel. Und man sah eine riesige Schwefelnebelwolke die aus dem Inneren des Vulkans hervorkam.
Nach ein paar Fotos vom Kraterrand – versuchten wir uns den Abstieg in das Innere des Vulkans zu begeben. Das war zu anfangs nur vom Weg beschwerlich – bis dann der Wind drehte und die ganze Schwefelwolke auf mich drauf zu kam wie eine Feuerwand. Da ich ein wenig langsamer wie Moritz war – da ich noch ein paar Fotos machen wollte – schaffte ich es nicht bis ganz unten, sondern musste dann wieder zurück nach oben – da man kaum noch Luft bekam und die Augen tränten. War nicht ganz ungefährlich – aber ich leben ja noch.
Zumindest ging es ein paar anderen auch so. Zuerst harrte ich ca. 10min in dieser Wolke aus – da ich dachte der Wind dreht wieder – aber er tat es nicht.
So stammen die folgenden Fotos von Moritz.


Man sieht wie der Schwefel einfach so aus dem Berg rausgetropft kommt.


So ein Arbeiter der dort im inneren den Schwefal abbaut trägt in einer Tour ca. 80kg. Schwefel bis ins Tal (ca. 5km) – und das 3x am Tag. Pro Kilo Schwefel bekommt er 3000 Rupien – was ca. 0.20EUR sind. Im Laden bekommt man Schwefel für 3 EUR das Kilo.
Da merkt man mal dass die Arbeiter dort ganz arme Schweine sind.

Nachdem wir wieder ganz im Tal angekommen sind –fuhren wir erst noch mit ein paar anderen Leuten zum Hafen, da diese nach Bali weitergereist sind. Zumindest hab ich Bali nun mal gesehen.


Bali …. Wahrscheinlich auch so ähnlich wie Thailand oder Philippinen


Den restlichen Tag verbrachten wir mehr oder weniger in einem Kleinbus, der uns wieder in einer Nachtfahrt nach Jogijakarta brachte.

Aber auf einmal – Reifenpanne – und was macht man da – nee – kein Warndreieick rauspacken – sondern einfach nen Ast vom Baum abbrechen und den restlichen Verkehr freundlich auf den Gefahrenpunkt durch Winken drauf hinweisen …




Jogijakarta selber is eine kleine beschauliche Stadt, die sonst aber ziemlich touristisch ist. Das komische war, das dort nur überall T-Shirts mit Hitler verkauft werden und Leute mit Hakenkreuzbinde umherlaufen .....





Palast in JogJia – wie man kurz dazu sagt.




Nicht gerade was spektakuläres …..

Es gab auch einen Markt bei dem man sich alles kaufen konnte – von Autoteilen bis komische Gewürze







In Jogijakarta trafen wir dann beim Abendessen ein paar Restaurantbesitzer (die waren zwar erst so ende 20 – aber naja) sie luden uns dann auf einen Trink eines bestimmten Getränks ein ... hat geschmeckt wie so eine Art Tee mit Schuss – war aber irgendeine destillierte Gewürzpflanze oder sowas in der Art. Anschließend sind wir dann noch in einen Club – der fast an die in China herankam. Waren da "special guests from Germany" - da sonst keine ausländer da waren ;-)








Am letzten Tag ging es dann noch kurz an den Strand


Allerdings war an dem Strand baden verboten – die Wellen waren auch so stark, das es einen schon mit den Füßen fast unter Wasser gezogen hatte …


Welches Tier gehört zu der Spur?





Obst kaufen am Strand …


Andre hat ne Höhle gefunden!


Eigentlch wollten wir da noch in so heiße Quellen baden – das stellte sich dann aber als ein ekliges Kapuff vor, wo ne alte wanne drin war …




Bilder vom Rückflug …







Ja – und irgendwann war man dann wieder in Saigon …






Grüße Andre

Samstag, 1. August 2009

Ausflugsplanung

So,

und schon wieder eine kurze Meldung.

Jetzt das Wochenende geht es für ein Wochenende in ein fast unberührtes Dschungelgebiet 150km nordöstlich von Vietnam.


Ein kleiner Artikel auf dieser Seite gibt ein wenig Aufschluss darüber




http://www.forumandersreisen.de/presse/090108-RhMerkur-Vietnam.pdf

In der darauffolgenden Woche heißt es dann auf in den Flieger und ab nach Indonesien für 10 Tage. Die eine Hälfte direkt nach Jakarta und die umliegende Vulkanregion, den anderen Teil nach Yogijakarta auf der Insel Java.



Bin dann am 17.8 wieder zurück in HCMC.




Ein kleiner Bericht über den CatTien National park wird dann nach dem Dschungelabenteuer folgen – insofern ich nich vom krokodil verspeist werde oder von Blutegeln attackiert wurde ...



Grüße

Andre

Mittwoch, 29. Juli 2009

Kindergeburtstag

Hallo, so da melde ich mich nach einigen Wochen Abwesenheit wieder.

Was gibt es neues zu berichten?

Ich leg einfach mal los ….

Eines Sonntagmittags wurden wir Praktikanten von einem vietnamesichen Mitarbeiter nach Hause zum Essen eingeladen. Wie sich dann herausstellte gab es einen Grund zu feiern. Seine Großmutter hatte ihren Totestag, und da lud er all seine Freunde ein um an sie zu erinnern. Das bedeutete dann reichlich essen und auch trinken, und das schon zum Mittag. Und da man generell immer und mit jedem der 20 anderen Vietnamesen anprostet – war man dementsprechend lustig dabei.
Am Abend ging es noch auf eine Krokodilfarm Krokodilfleisch essen.

Die Woche drauf feierte die Familie bei der ich wohne den Geburtstag von ihrem 1 jährigem Enkel. Ich dachte schon – oje – Kindergeburtstag. Aber dies war nur wieder ein Grund um all seine Freunde, Bekannte und Verwandte einzuladen (um die 100 Mann) um dann wieder fleissig zu essen und natürlich ..... wieder zu trinken.
Als es dann aber abends gegen 21 Uhr war – war die Feier aufgelöst und alle fuhren nach Hause und legten sich ins Bett. Ich bin noch zu den anderen Praktikanten weiter ...

Die nachfolgende Woche nach dieser Woche machten wir einen Abstecher nach Chinatown. Da war ich ja gespannt ob da ein wenig chinesisches Flair in der Luft liegt. Aber war nich so. Chinatown besteht einfach nur aus einer riesigen Markthalle, welche vor ca. 70 Jahren erbaut wurde, und auch demensprechend ausschaut. Dort kann man alles kaufen was man sich nur ausmalen kann – oder was eine vietnamesiche Familie so brauch – und das ist nicht viel.
Die Stände im inneren der Halle ähneln viel mehr einem Basar oder so was in der Richtung. Ordnung ist da fehl am Platz ....































Dann habe ich mich mit einem anderen Praktikanten hier in Saigon Wohnungen angeschaut. Derzeit wohne ich zwar bei einer vietnamesichen Familie, aber nun wollen ein paar Praktikanten zusammenziehen und uns in ein Haus oder ein Apartment einmieten. Aus diesem grund haben wir uns verschiedene Makler geschnappt und sind mit denen quer durch Saigon gefahren um Wohnungen / Haueser anzuschaun.

Letzten Freitag hatte ich mir freigenommen, da ich noch ein wenig mit der Erkaeltung zu tun hatte und ein wenig Ruhe benoetigte. Habe da den halben Tag durchgeschlafen – und mich dann aber noch auf einen Besuch des Wiedervereinigungspalestes geeingt.

In diesem Gebäude wurden militärische Aktionen während des Krieges zwischen Süd- und Nordvietnam geplant. Heute kann man die einzelnen Zimmer anschauen, in denen die Staatsfuehrung und das Militär arbeitete.

Heute dient das Gebäude als Museum und wird bei Staatsemfängen als Repräsentationsgebäude genutzt.

Historisch gesehn stellt das Gebäude einen Wendepunkt in der Geschichte da – als 1975 Panzer aus Nordvietnam das Gelaende stuermten und die Flagge hissten. Damit war Vietnam wieder vereinigt. So oder so ähnlich .... wer mehr wissen will – muss da einfach mal googlen oder hier schaun

http://www.sueddeutsche.de/politik/333/355162/text/









































so, Bilder kommen dann im Laufe der Woche noch ein paar dazu

Grüße
Andre

Montag, 6. Juli 2009

Pferderennen

Hallo,

hier melde ich mcih mal wieder, um ein wenig was neues in meinem blog zu schreiben.

Vor 3 Wochen ging es fuer 3 Tage an den Strand nach Mui Ne – das ist in 200km entfernter Badeort. Allerdings dauert die fahrt fuer 200 km ca. 6-7h

..... Fotos ...... werden nachgeliefert ...

Ein anderes Department hatte aufgrund eines guten Projekterfolges diese Reise unternommen – und ich fragte einfach ob ich mit dabei sein durfte.
2 andere Praktikanten aus der Firma nahmen ebenfalls dran teil. Diese weilten aber die Haelfte des Tages in irgendwelchen meetings - waehrenddessen ich ein wenig ausschlief oder am Strand verbrachte.

Dieses Wochenende ging es in so eine Art Freizeitbad – mit wilden Wasserrutschen und so ein Zeug. Ich glaube sowas vergleichbar in Deutschland aufzubauen ist geht gar nicht, da es zu viele Sicherheitsbestimmungen gibt. Hier ist es auch leicht mal moeglich einen ohnmaechtigen Vietnamesen zu sehen, den sie auf einer Trage abtransportieren und dessen Bein irgendwie zertruemmert war.
Der Park besteht zum größten Teil aus einem Röhrensystem, in denen man in einem Affenzahn herunterkatapultiert wird. Und da es in den meisten Röhren komplett dunkel ist, verliert man jede Relation zu Zeit und Ort.






verrücktes Bahnsystem ... drinne stockdunkel




hier is man mit so ner Seilwinde bergab, die dann plötzlich stoppte, und man aus 2m ins Wasser fiel


Geschwindigkeitsröhre - am Ende kam ...



IRGENDWIE ZEIGTS DIE BILDER NICH AN, MUSS DAS NOCHMAL ÜBERARBEITEN ....

... dieser KReisel in dem man riengeschossen wurde, bis man keine Geschwindigkeit mehr drauf hatte, und nach unten fiel (das kann man alles nich so einfach erklären)

Sonntag ging es dann zu einem Pferderennen. Dort reiten 8-10 jährige auf mittelgroßen Pferden auf 1600m Bahn durch die Gegend.
Gerade hörte ich von einem Vietnamesen auf Arbeit, dass dies aber verboten sei – da es fuer die Kinder zu gefährlich sei.
Habe 2 EUR gesetzt, aber natürlich verloren. Vielleicht hätte man die Pferde vorher besser beobachten sollen.




Vietnamesen die hier ihr Geld verzocken (ja, ok - ich hatte auch gesetzt - aber nur ca. 2 EUR) - die dagegen verspielen gern mal nen Monatslohn


auf den Pferden saßen als Jockey 8-10 Jahre alte Kinder


Tribüne aus der frz. Kolonialzeit




ich beim studierendder Pferde

hier ein kleines Video wie das so beim Pferderennen in Saigon so abläuft




Ansonsten bin ich vor 2 Wochen umgezogen. Wohne jetzt in einer vietnamesischen Familie.
Habe gemerkt das ich schon viel zu viel Zeug hier habe – und es problematisch war das alles auf einmal wegzubekommen.



Dort sind erstens die Mietkosten fuer das Zimmer durchaus geringer, und man wird zudem immer mit allem möglichen Essen angefüttert. Der Nachteil ist nur, das es abends an einer stärker befahrenen Strasse immer laut ist.



Derzeit suchen wir (andere Deutsche) ein Haus, indem man sich einmieten kann.




Blick vom Balkon ....


Auf Arbeit war vor einer Woche auch großer Umzug angesagt. Hier ein Bild von meinem Arbeitsplatz, von den man auch mal laenger ungestoert im Internet surfen kann.






Was man hier uebrigens auch ganz haeufig sieht, sind Eiswuerfel im Pissoir.




So, das wars schon.


Gruesse
Andre

Donnerstag, 2. Juli 2009

hallo

hallo, damit hier mal wieder ein neuer aktueller Eintrag zu finden ist. Hier ein paar Lebenszeichen von mir. Mir geht es gut.
Das Wetter hat sich hier meiner Meinung nach auch ein wenig abgekuehlt - und die Regenschauer werden in der beruehmt beruechtigten Regenzeit auch immer laenger.

Mittlerweile bin ich aus dem Hotel ausgezogen, und bei einer vietnamesischen Familie eingezogen. Es ist ganz lustig da. Und vor allem darf / kann / soll / muss man da immer alles probieren was die vietnamesische Mutti da so auf den Tisch zaubert oder mehr oder weniger lebendig vom Markt holt.

Desweiteren mache ich im August eventuell einen Ausflug nach Indonesien. Aber das is gerade erstmal so in Planung.

das wars auch schon. Bilder muss ich mal wieder welche machen und dann raussuchen.

Sitz grad hier auf Arbeit und muesste eigentlich mal wieder was fuer Diplomarbeit machen. Aber bald is hier gleich wieder Mittagszeit, sodass vorher nichts mehr gescheites bei rauskommt

Gruesse
Andre

Samstag, 6. Juni 2009

Kasino in Kambodscha

Hallo, da melde ich mich mal wieder.

Was macht man wenn man hier als Praktikant / Diplomand nicht genug Geld verdient? Man geht ins Casino nach Kambodscha!
Anfangs war das nur eine Idee, die sich dann aber immer mehr verfestigt hat. Als wir dann noch hoerten das dort Essen und Trinken (inkl. alkoholischen Getränken for free sind), sind wir bereits schon Freitag mittag von Arbeit los, und direkt mit Taxi an die Grenze gefahren. Dort zahlte man wieder sein kleines Schmiergeld um ein Visum zu bekommen - und schon konnte man die Grenze passieren




Hinter der Grenze stehen dann die ganzen Prachbauten in denen sich die Casinos befinden.






Wir hielten uns vorwiegend im "Las Vegas Sun" auf. Fotos vom inneren waren verboten ...
Zwar immer noch alles ein wenig kleiner wie in Macau, wo ich vor 1 Jahr war, aber trotzdem geht es hier aehnlich zur Sache.

Im Internet schaute ich den Tag vorher, welche Spiele man so in den Casino spielt. Wie ueberall kann man sein Glueck dort bei Roulette, Black Jack, Spielautomaten, diversen anderen und Baccara heraufordern.
Die Regeln fuer Baccara waren gar nicht so schwer, sodass ich dies an dem Abend versuchen wollte. Die anderen waren noch ein wenig skeptisch, aber als ich dann 5mal nacheinander gewonnen hatte und schon in den ersten 5 Minuten 10 Dollar gewonnen hatte, spielten wir nun alle Baccara und sind dann alle mit Plus aus dem Casino raus.

Am Folgetag ging es mit dem Bus dann wieder weiter nach Phnom Penh, um die von letztem Mal uebrig gebliebenen Sachen anzuschaun und Abends wieder in die Clubs und Bars zu gehen.

Diesmal besuchten wir das 'Prison 21' - eines von vielen Foltergefaengnissen waehrend der Herrschaft der Khmer Rouge.


Das Prison 21 - eine ehemalige Schule

In dieser ehemaligen Schule direkt im Stadtzentrum wurden zwischen 1975 und 1979 mehr als 20.000 Menschen eingesperrt um sie danach auf brutalste Art und Weise auf den 'Killing Fields' umzubringen. Von den 20.000 ueberlebten nur 8 das Gefangnis.





Überlebensregeln und Beschreibung des Gefängnisses

Eine Ausstellung dokumentiert darueber. Alle Zimmer in dem Gebaude sind noch zugaenglich und es laeuft einem schon der Schauer ueber den ruecken.







Auf dem Hof des Gelaendes hatte man diverse Folterinstrumente aufgebaut.


Pol Pot Statue hinter Gittern


Aussage eines ehemailigen Gefängniswächters




Mehr ueber die Killing Fields sind in einem frueheren Eintrag in meinem blog zu lesen.


...

Ziel war es - eine Generation '0' (Null) zu schaffen, die von jedem Einfluss von Aussen unbelastet ist.

Zwischendurch ging es dann zum Kaiserpalast




ein paar Straßenszenen von Kambodscha






Frau mit Heuschrecken auf dem Kopf


alte Villen in der Stadt


unterwegs im TukTuk


Blick auf Phnom Penh ... das wird in 20 Jahren komplett anders aussehen


Shopping Mall


Mekong River in Phnom Penh




Müllsammler


wenn man mal was zu transportieren hat ...

V I D E O - Phnom Penh


Irgendwann ging es dann am Sonntag Nachmittag aus dem ruhigen und beschauligem Phnom Penh wieder zurueck in das quirlige Saigon. An die Ruhe Kambodscha kann man sich echt gewoehnen.


Hier noch ein kleiner Auszug über die Geschichte Kambodschas während 1975-1979




Montag gab es dann ein weiteres Event. Ich war zu einer vietnamesischen Hochzeit eingeladen. Wie kam es dazu? Eine vietnamesiche Freundin fragte mich, on ich Lust haette sie zu begleiten. Und dann dachte ich mir, ja - so eine Hochzeit tust du dir mal an.







Im Vorherein sagten die anderen Praktikanten, dass dies eine sehr schnelle Sache sei - aber man es mal miterlebt haben muss. Und sie da, nach ungefaehr 90 Minuten waren alle eingeladenen Gaeste vollgefressen und besoffen - und die Feier war vorbei.

Hochzeits-Video



So eine Feier findet in der Regel mit um die 400-500 Gaesten statt. Angemietet wurde ein riesiges Restaurant mit um die 40 Tischen zu je 12 Mann. Wer die Asiaten kennt, kann sich vorstellen wie laut das war.









Am Dienstag waren wir dann auch noch bei Leuten in einer Villa eingeladen, um mit denen Abend zu essen. Diese hatten wir im Casino kennengelernt, die Villa stellte sich dann als ein Wohnhotel heraus, aber die Einrichtung war schon sehr sehr pompoes. Dort angekommen waren bereits schon ein paar andere Auslaender da, und es gab exklusives Essen und in den Kreisen auch Champagner :-)

Und heute is nun schon wieder Donnerstag, und geht schon wieder auf das Wochenende drauf zu. Was das Wochenende so bringt, schreib ich euch dann im naechsten Eintrag.

Bis dahin,

Andre

Sonntag, 24. Mai 2009

dies und das abseits des Tages

so, hier melde ich mich mal wieder.

soviel neues kann ich gar nicht berichten, da gar nicht viel vorgefallen ist.
Vielleicht schildere ich einfach mal meinen Tagesablauf. Beim Schreiben fällt mir dann immer wieder was ein.

Der normale Arbeitstag in der Woche beginnt mit zeitigem (für Studenten sehr zeitigem) Aufstehen irgendwann zwischen 6.30 und 6.45 Uhr. bis 7.15 Uhr habe ich dann soviel Zeit was kleines zu Essen (ohne ein wenig was im Bauch kann ich nicht außer Haus), zu duschen und mir zu überlegen was man den Tag anzieht. Da es hier immer so zwischen 30 und 35 Grad sind, hat man nicht soviel zur Auswahl.
Ja, irgendwann kurz vor 7.15 Uhr mache ich mich dann auf den Weg zu der Stelle wo ich und Martin (der auch mit dem Bus mit fährt) vom Firmenbus (natürlich ein hier in Saigon zusammengebauter Mercedes Sprinter) abgeholt werden.
Es gibt zwar einen Fußweg dort hin, aber auf dem Fahren mehr Mopeds als Menschen laufen (irgendwann mach ich da auch mal ein Video von). Laufen tut man hier generell nicht so - alle schwingen sich auf ihr Moped/Mofa und fahren damit auch wenn es nur 10m sind.
Also man schlängelt sich dann so durch den Verkehr und überquert 2 Strassen und hat bestimmt schon wieder so viel Russpartikel eingeatmet, dass man in Deutschland schon längst ein Fahrverbot verteilt hätte.




Bei morgendlichem Sonnenschein und schon leicht durchgeschwitzt stehen wir nun an der Straßenkreuzung und warten auf den Fahrer. Manchmal ist er schon da - ein anderes mal wartet man dann noch 10 Minuten, oder 20 Minuten, je nachdem wie gerade der Verkehr ist, oder welche Strasse wegen irgendeinem Grund gesperrt wurde.

Im Bus selber schläft man dann wieder weiter, oder hört sich irgenein gedudel an, damit man von den ganzen Hup-Geräuschen nicht aufwacht - und wartet bis man bei Mercedes angekommen ist.

Die Leute die man während der Fahrt sieht, sind auch immer die gleichen – die sich mit den Alltagsproblemen am Morgen durchschlagen.
Der Metzger an irgendeiner Ecke hat wie immer damit zu tun die Fliegen vom Fleisch zu vertreiben. Die Polizei versucht wieder vergebens den Verkehr zu regeln und wuchtelt nur mit dem Stock hin und her. Der Gemüseverkäufer in so einem Frischemarkt, sortiert sein gerade eingetroffenens Gemüse, welches halb auf der Straße liegt – und die Mopedfahrer schenken sich keinen Meter – und machen dadurch den Verkehr noch schlimmer.


Wenn es während der Fahrt regnet, packen sich die Vietnamesen ein, und fahren dann weiter ....

Ja, bei Mercedes angekommen, das erste was man dort an der Wache abgeben muss, ist ein Fingerprint - damit identifiziert man sich hier im Werk das man dazu gehört und hat gleichzeitig gestempelt. Das selbe dann auch wieder bei Arbeitsende.
Gerade auf dem Werksgelände angekommen, verlassen wir es auch schon wieder, um etwas zum Frühstücken zu holen. Meistens, oder eigentlich immer - kaufe ich mir so ein Banh Mi - das ist so eine Art vietnamesisches Baguette mit allem möglichen Zeug drin. Unter anderen Speck, Butter, Leberwurst, sonstige Wurst, Fleisch, Soße, Gurke, Gewürze, eine andere undefinierbare Paste. Ja - sowas isst man hier. Das schmeckt eigentlich ganz gut.


Banh Mi - oder so ähnlich

Also wieder im Gelände abgekommen habe ich erstmal einen Halben Marathon vor mir. mein pech ist es gerade, dass die Logistik am ganz anderen Ende des Geländes ist. Manchmal nimmt mich einer vom Wachpersonal auf seinem Moped mit.


Palmen auf dem Werksgelände lassen ein wenig Urlaubsfeeling aufkommen ;-)

Generell fahren Hier die Arbeiter oder Angestellten mit dem Moped durch die Gegend. Ich habe hier nur ein Fahrrad, mit dem ich dann manchmal meine Runden drehe.

Ich esse dass ‚Banh Mi’ dann meistens vorm Büro bei einer Tasse Tee und beobachte hier die LKW Fahrer, wie sie entweder (manchmal so scheint es mit noch besoffen) sich von LKW zu LKW hangeln oder gerade ihre Hängematte unter dem LKW ausbreiten und ein Schläfchen machen.
Die LKW's stehen hier den Tag über rum, da in ganz Saigon ein Fahrverbot herrscht - und die dann hier mehr oder weniger gefangen sind.
Da es irgendwann mal vorkam, dass Teile vom Hof verschwanden, werden diese von Wachpersonal stets beobachtet

Und dann beginnt mein Arbeitstag - hier in Saigon - bei(m) Daimler. Ich bin zwar jetzt noch nicht überfordert, aber habe auf alle Fälle mehr zu tun als in China.
Mein Chef selber ist Vietnamese. Die anderen Praktikanten haben alle einen Deutschen als direkten Chef. Das hat Vor- und Nachteile. Aber davon habe ich glaube schonmal in einem anderen blog geschrieben.
Letzte Woche war hier ein besonderer Tag. Der GLK lief vom Band.



Danach gab es reichlich Tiger-Bier – verbunden mit einem Gewinnspiel. Da man da 5 solcher GLK gewinnen kann, wird nun immer Tiger-Bier getrunken ;-) Einfacher ist es aber einfach so ein Auto vom Hof zu fahren …. Stehen ja genug rum.

Auf Arbeit renne ich nun immer vom Logistik Office in die Produktion - oder eher Montage - und hab dort zu tun.
Zum Auswerten wieder ins Büro zurück. Und das paar mal am Tag.
Sport brauch ich da eigentlich nicht mehr. Und wenn Chef grad nicht da is, dann schnapp ich mir sein Fahrrad und beweg mich da mit im Gelände.
Früher durfte man hier auch selber mit ner neuen C-klasse rumfahren - aber das is vorbei - da es irgendwann übertrieben wurde.

Irgendwann geht dann die Fahrt wieder mit dem company-bus zurueck nach Hause.
Dort wird dann entweder im Zimmer was zum Abend gegessen, oder man verbringt wieder mal den restlichen Abend in irgendeinem

der vielen Restaurants und trinkt dazu Bier, bis man mitbekommt, dass es schon fast Mitternacht ist.
Eigentlich bekommt man dass dann aber auch mit, sobald die Restaurant Mitarbeiter auf Stühlen sitzen und beginnen zu schlafen.
Die werden sich auch schon fragen - wie lange essen und trinken denn diese Europäer noch?
Ein gewöhnlicher Vietnamese geht so um 22 Uhr ins Bett und steht irgendwann zwischen 4 und 5 am Morgen auf. Das passt also so gar nicht und unser Raster. Aber so lange die Geld mit unserer Anwesenheit verdienen ist das denen egal.

Ach ja - wieder was neues.

Generell und überhaupt trinkt man hier Bier mit Eiswürfeln!! Niemand würde da auf diese Idee kommen. Aber im Grunde ist das keine schlechte Idee. Da das Bier meistens nicht so kalt ist, geht es damit um so Schneller. Eigentlich sind das auch keine Eiswürfel - es ist eher ein Eisblock der einen da in das Glas geschmissen wird. Da muss ich auch mal ein Bild von machen. Manchmal rutscht der einen dann beim trinken so gegen die Lippe, das die dann fast taub ist, oder bei meiner Nase habe ich auch des öfteren Kontakt mit dem in Bier getränkten Eiswürfel.

Letztes Wochenende war ich mit einer Vietnamesin die deutsch kann hier im Süden von Saigon unterwegs. Sind da in so eine Art botansichen Garten gefahren – was aber nicht so der Brüller war. Dort gab es dann so eine Bootstour in den Wald rein – wobei er den Wald ausgelassen hatte und irgendeine normale Containerschiffroute abgefahren ist).








Das einzige spannendste waren die Krokodile, die man wirklich hautnah betrachteh konnte (ich glaub so nah kommt man den Krokodilen in Deutschland nicht).





Das andere gute war das Essen. Da ich vorher ja nun Krokodile gesehen habe, und es die auch auf der Speisekarte gab, dachte ich – versuch ich mal!


Krokodil aufm Teller - schmeckt irgendwie nach Fisch und Fleisch in einem. Das ding lebt ja auch an Land und im Wasser ... genauso schmeckt das auch!

Im Laufe des Tages gab es dort noch komisches Obst – was so ähnlich wie Mango ausgesprochen wird, aber mit einer andere Betonung. Hab das noch nicht in Deutschland gesehen.


Frucht wo ich nicht richtig weiß wie sie heißt.

Weiter gab es dann auch noch Gehirn, wobei ich nicht mehr weiß ob das vom Schwein oder Rind war.



Das ganze wurde in so einer Eierflockensuppe serviert. Dann ist man hier auch ganz gerne frittierte Fischhaut, die ziemlich lecker war.


Fischhaut - fast so ähnlihc wie Chips mit Fischgeschmack


Wer noch mehr über das Essen in Vietnam wissen möchte, besucht einfach den blog von Martin – er hat da ein paar mehr Bilder reingestellt.
http://martin.graffl.com/vietnam/

Also – bis die Tage …

Andre

Sonntag, 10. Mai 2009

Haustiere und Umgebung

Hallo,

da melde ich mich wieder. Was gibt es neues. Im Grunde nicht viel – in der Woche arbeiten, und am Wochenende relaxen und sich dann abends in das Nachtleben von Saigon zu stürzen, wobei das hier doch schon – im Verhältnis zu China – etwas dürftig ist, und man doch immer die selben Plätze ansteuert, an denen sich zu 90% Ausländer und Touristen befinden, und der Rest dann „Einheimische“ sind.
Die Auswahl war in China, speziell auch in Xiamen deutlich besser.

Ja – habe ich euch schon über meine neuen Haustiere informiert? Wenn nicht, dann werden jetzt wieder einige sagen, oje – wo ist er denn schon wieder gelandet?

Eines Tages, viel mir was hinter meinen Schrank, sodass ich den ein wenig bewegen musste. Nichts ahnend holte ich mir die heruntergefallene Tüte mit Keksen wieder hervor, als ich irgendwas rascheln hörte, und irgendetwas auf einmal die Wand entlanglief.
Das Ding, also ich dachte es war bestimmt ein Tier, versteckte sich dann hinter den künstlichen Blumen. Als ich daran rüttelte kam ein Gekko zum Vorschein, der sich hinter eine Ecke versteckte. Ich wollte den schon erschlagen, aber dann dachte ich mir, dann habe ich das ganz Blut von dem Vieh an der Wand. Nachdem ich hier einen anderen Praktikanten befragte, meinte er, dass so ein Gekko ziemlich gut ist, und man den im Zimmer behalten sollte, da er Mücken und Insekten auffrisst.

Andere Praktikanten haben extra so ein Gekko von draußen gefangen, und ihn in das Zimmer gesetzt. Seid dem kann ich ganz gut mit dem Tier leben. Außer dass es manchmal so komische Geräusche macht, und ich dann aufwache, und der irgendwie in der Nähe von dem Bett ist.
Da die aber sehr scheu sind, und stets nur an Wänden langkrabbeln – ist das so ganz OK. Sicher hat der mehr Angst vor mir als ich vor ihm. Hoffentlich bleibt das so. Ich frage mich nur dauernd, von was der sich ernährt. Von so ein paar Fliegen wird der doch nicht satt. Vielleicht entdecke ich ihn mal, sodass ich ihn fotografieren kann.

Hier ein Bild aus dem Internet.


Ja OK – so groß ist der nicht, aber vielleicht wird er es ja noch. Im Hinterkopf verdränge ich das immer das der da ist, und ich rede mir ein, dass das Tier ja hilfreich ist, und mir lästige Mückenstiche erspart.
Ein anderer Praktikant hatte fast mal einen Gekko verspeist, als er abends in eine Kaffeetasse krabbelte, dort ertrank, und dann frühs tot in der Kaffeetasse schwamm. Bemerkt wurde es aber erst, als der kalte Kaffee getrunken wurde (kann ja nur im Vollrausch passiert sein) und das Tier im Mund steckte. Ob die Geschichte wahr ist – keine Ahnung. Aber die kursiert hier rum – und irgendwas wird schon dran sein. Daher schaue ich jetzt immer in das Gefäß rein, bevor ich was daraus trinke.


so sieht der in etwa aus

Die anderen Tierechen hier sind kleine Ameise, die aus dem Bad kommen, und hier stets so einen Ameisenautobahn bauen. Diese krabbeln dann hier durch die Wohnung und sind auf der suche nach was zu essen. Nun haben ich im Bad immer essensabfälle im Mülleimer, dass sie sich vorzugsweise da aufhalten, als hier eventuell in mein Bett zu krabbeln.

So, da ich wieder nach vielen Bildern gefragt wurde – habe ich auf der Fahrt zur Arbeit meine Kamera mitgenommen und habe einfach mal die Umgebung fotografiert.
Die Fahrt dauert ca. 50min und man hat eine geschätzte Durchschnittsgeschwindigkeit von 30km/h. Schneller kommt man hier frühs und abends einfach nicht voran – da einfach zu viele Mopeds unterwegs sind – und täglich neue Baustellen den Weg versperren.
Irgendwelche Polizisten versuchen dann auf seltsame Art und Weise den Verkehr zu regeln, was das alles noch schlimmer macht.

Die Bilder sind also auf der Fahrt entstanden.





Nach den Feiertagen hängen hier immer noch Hammer und Zirkel auf Roten Fahnen rum.








Verkehr jeden Morgen - die Straßen sind mit Mopeds übersäht


Überqueren eines Nebnflusses des Mekong-Rivers

















Hut-Fraktion ;-)


Frischemarkt

















Eierladen ....
keine Ahnung ob die Preise pro Ei sind, oder Pro Stiege ....
1800 Dong sind in etwa 0,07 EUR





Frischfleisch bei 30° im Schatten, versehen mit Autoabgasen. LECKER


Der Preis ist heiß - äh der Reis ist Preis - ach nee - der jeder Reis hat seinen Preis - oder sowas



Auf Arbeit hatte ich bis jetzt nichts so spannendes zu tun.
Mein Chef wollte von Kleinteilen Fotos haben, und dazu ein Programm erstellt haben, indem man durch einen Handscanner, einen Barcode einscannt, und das Teil dann auf dem PC erscheint. Dadurch soll zukünftigen Verwechslungen ähnlicher Teile vermieden werden. Also nichts so spannendes bisher. Jetzt die Tage oder Wochen werde ich mich dann mal intensiver mit meinem Diplomarbeitsthema beschäftigen, dass ich aber erst noch finden muss ;-)


Das Werksgelände


Mein Arbeitsplatz


Da meine Logistikabteilung aber ein neues Büro in der Produktion bezieht, bin ich dann ganz nah am Geschehen dran.

Nun noch ein paar Bilder von Saigon am Abend


Rathaus mit Ho Chi Minh Statue


hier noch eins - das ganze bei Tag



Das Opernhaus


Spiegelungen am Mekong

Am Wochenende ging es für einen kurzen Abstecher in den Zoo. Zoo ist gut, aber ein paar Ansammlungen von Tieren trifft es besser.
Mehr oder weniger ist es ein botanischer Garten. Zumindest hier findet man immer ein wenig grün.
Eintrittspres - 50 cent ;-)






Dieser Affe hatte mich versucht anzuspucken, weil ich ihm sein roten Spielzeug nicht gegeben habe, welches heruntergefallen war.


Regenschauer .... aber das passiert hier immer wenn man unterwegs ist

Das bis hierhin.

Grüße
Andre

Andre-in-China / Vietnam

... ja die Reise geht weiter ;-)

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